Werde Keynote Speaker (Redner)

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Ein Keynote Speaker ist ein Redner, der eine Schlüsselrede auf einer Veranstaltung oder Konferenz hält. Eine Keynote-Rede ist typischerweise die erste Ansprache bei einer Tagung oder einer Veranstaltung, bei der sie die Veranstaltung eröffnet und zu den Schlüsselthemen der Veranstaltung vorträgt. Ein Redner/Speaker wird normalerweise aufgrund seines Expertenwissens, seiner Fähigkeiten und seiner Erfahrung als Referent eingeladen. Er kann ein Fachmann, ein berühmter Mensch oder ein Politiker sein und eine inspirierende Ansprache halten, die dazu beitragen kann, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg wird.

Träumst Du schon lange davon Keynote Speaker (Redner) zu werden?

Dann bist Du genau richtig hier! Dieser Artikel wird Dir nämlich schrittweise zu Deiner Karriere als Keynote Speaker verhelfen. Gerade wenn Du noch am Anfang stehst, kannst Du alle Punkte einmal durchgehen! Dieser Artikel wird Dich Schritt für Schritt darauf vorbereiten, Deine Rede als Keynote Speaker zu halten.

Dieser Text wird Dir zudem praktische Strategien mitgeben, die Dir helfen werden, Deinen Alltag besser und angenehmer zu gestalten. Das richtige Mindset ist nämlich mindestens so wichtig wie die eigentliche Rede selbst. Mit der richtigen Einstellung und der korrekten Vorbereitung wirst Du merken, dass Deine Nervosität verfliegt oder zu Motivation umschlägt und Du somit entspannter auf die Bühne gehen kannst.

Darüber hinaus erfährst Du, wie Du Dich auf unerwartete Situationen auf der Bühne vorbereiten kannst. So beispielsweise, wie Du mit einem Patzer oder einer kritischen Frage umgehen kannst. Auf der Bühne ist es wie sonst im Leben: Man kann sich zwar auf Eventualitäten vorbereiten, aber nicht die Umstände kontrollieren. Daher ist es durchaus sinnvoll, häufige Situationen im Vorfeld zu „simulieren“, damit Du im Ernstfall mit diesen Situationen umgehen kannst.

Da dieser Artikel mit ca. 13.000 Wörtern bereits dem Umfang eines kleinen Buchs entspricht, wirst Du etwas mehr Zeit benötigen, um die ganzen Informationen aufzunehmen. Wenn Du das Gefühl hast, etwas Wichtiges gelesen zu haben, solltest Du Dir diese Stelle auf jeden Fall notieren. Es wäre sinnvoll, den Artikel in den Favoriten abzuspeichern oder beim Lesen Notizen zu machen, um die Informationen später wieder finden zu können. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spass beim Lesen und selbstverständlich auch bei der Umsetzung!

Wie Du Dir den Traum, Vortragsredner zu werden, verwirklichst

Ist Dir das Reden vor anderen Menschen schon immer schwergefallen, aber war gleichzeitig Dein grösster Traum? Wie viele anderen Dingen im Leben ist auch das freie Sprechen vor anderen Menschen nur eine Frage der Gewohnheit. Die richtige Rhetorik kann im Grunde jeder lernen. Wer keinen Redner buchen will, sondern selbst der Botschafter seiner „Message“ sein möchte, muss in seiner Rede auch überzeugen können.

Wissenschaftler haben in den letzten Jahren herausgefunden, dass die Art und Weise WIE man als Keynote Speaker (Redner) etwas vorträgt, in den meisten Fällen entscheidender ist, als der Inhalt der Rede!

Selbstverständlich stehen die Aussagen im Mittelpunkt. Daher solltest Du immer darauf achten, dass Du Deinen Zuhörern qualitativ hochwertigen Inhalt bietest. Aber die Vortragsart ist entscheidend. Hierzu zählt nicht nur die Tonlage, sondern auch die Körpersprache. Verhaltensforscher haben herausgefunden, dass die Körpersprache eines Menschen innerhalb von wenigen Sekunden darüber entscheiden kann, ob andere dieser Person Gehör schenken oder nicht.

Dieser Guide stellt Dir praktische Tipps und Tricks zur Verfügung, mit denen Du das freie Sprechen schnell erlernen kannst. Als Vortragsredner weiss man nicht immer, wo man anfangen soll und was man zu Beginn zu beachten hat. Ein Guide kann dabei helfen. Gerade wenn zu Beginn noch Angst hinzukommt, ist es einfacher, einen Leitfaden zu haben, der Dir Sicherheit verleiht.

Wer als Gastredner Erfolg haben will, sollte seine eigene Message haben. Menschen bemerken sehr schnell, wenn zum Beispiel Gastredner einfach nur etwas ablesen und ohne Begeisterung bei der Sache sind. Dann dauert es nicht mehr lange, bis die Zuschauer kein Interesse mehr haben und abschweifen.

Als TOP Redner sollte man Strategien und Techniken entwickeln, wie man sich präsentiert, um innerhalb von wenigen Momenten die Aufmerksamkeit von einer Menschenmenge für sich zu gewinnen. Es braucht natürlich Zeit und Energie bis diese Strategien sitzen, aber diese sollte man sich auf jeden Fall nehmen. Hierfür kann man zum Beispiel das Dinner Speaker (Dinner Redner) nutzen, um seine Fähigkeiten zu trainieren und dann Stück für Stück auszuweiten. Das Gute an solchen Trainings ist, dass man sich mit Menschen umgibt, die man schon kennt. Somit ist die Überwindung nicht so hoch und man kann das Beste aus seinem Speaking-Training herauszuholen.

Ernähre Dich gesund

Als Keynote-Speaker stehst Du vor Leuten. Der erste Eindruck zählt. Man weiss, dass sich Menschen ein Bild über Deine Person bilden, in den ersten paar Millisekunden, in denen sie Dich das erste Mal erblicken. Bist Du also übergewichtig, mager oder hast eine unreine Haut, dann hast Du wahrscheinlich bereits die ersten Punkte verloren. Daher ist auch eine gesunde Ernährung und genügend Bewegung auf dem Weg zum Keynote-Speaker unerlässlich. Ich habe Dir hier noch ein paar Rezepte für schnelle, gesunde Abendessen zusammengestellt.

Was machen Keynote Speaker (Redner) eigentlich?

Was sind Einsatzgebiete von Keynote Speaker; wo treten sie in den meisten Fällen auf? Eine Pauschalisierung kann nicht getroffen werden. Von Firmenanlässen, über Geburtstagsfeiern, Eröffnungen, Partys und TED-Talks. Die Events, bei denen ein Keynote Speaker auftritt, sucht sich der Redner in den allermeisten Fällen selbst aus. Die Nischen sind vielfältig.

Gerade in der Motivationsbranche finden sich Keynote Speaker besonders häufig wieder. Der Speaker Tony Robbins wird mittlerweile überall auf der Welt für Reden gebucht. Er ist auf Tournee, wie eine Rockband, und ist damit auch international ganz schön erfolgreich. Das Sprechen vor Publikum ist im Grunde gar nicht so schwer, wenn man die Grundsätze einmal verstanden hat. Man muss einfach nur das Konzept dahinter verstehen, seine eigenen Inhalte und Story haben und wird dann bemerken, dass man sich auch ein Business als Keynote Speaker aufbauen kann. Hierfür muss man jedoch offen sein und seine eigene Arbeit immer wieder reflektieren.

In den meisten Fällen sind Keynote Speaker selbstständig. Einige arbeiten auch bei einer Agentur. Dies muss ich jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Man sollte es jedoch ruhig angehen. Versuche die Tipps, Tricks und Strategien, die ich Dir in diesem Text mitgeben, schrittweise umzusetzen.

Aus der Psychologie ist schon lange bekannt, dass die Messlatte lieber etwas niedriger ansetzt, als zu hoch.

Wenn man sie zu hoch ansetzt und sich vornimmt, über Nacht zum Keynote Speaker (professioneller Redner) zu werden, überfordert man sich selbst. Enttäuschung folgt und man hat das Gefühl, gescheitert zu sein. Mache kleine Schritte, aber kontinuierlich! Die folgenden Tipps und Strategien beziehen sich nicht nur auf das Sprechen selbst, sondern auch auf die richtige Vorbereitung. Die richtige Vorbereitung ist nämlich mindestens so wichtig wie die Rede selbst und erspart Aufregung und Patzer.

Wie wirst Du zum Keynote Speaker?

Es gibt viele wichtige Dinge, die man als Keynote Speaker tun sollte, um erfolgreich zu sein. Es gibt aber auch viele andere Dinge, die schlichtweg für jedermann von Vorteil sind, wenn man sie kennt und anwendet. So erscheinen Dir vielleicht einige der Tipps als selbstverständlich.

Lerne Dich richtig zu organisieren

Keynote Speaker müssen Ordnung haben. Unser Gehirn neigt nämlich sehr schnell dazu, alles zu überdramatisieren. Wenn wir vor einem grossen Publikum stehen, können wir nur richtig gut performen, wenn wir einen klaren Kopf haben. Deswegen kommt es nicht selten vor, dass bekannte und erfolgreiche Keynote Speaker vor einem wichtigen Auftritt meditieren. Sich richtig zu organisieren bedeutet nicht nur „seine physische Welt unter Kontrolle“ zu haben, sondern auch eine Ordnung der Gedanken. Unsere Gedanken sorgen in den meisten Fällen, dass wir die innere Ruhe verlieren. Genau hier hilft dir die richtige Meditationstechnik.

Unser Gehirn wird sich vollkommen anders auf eine bevorstehende Rede einstellen, wenn es Sicherheit signalisiert bekommt.

Warum haben wir Angst davor, vor Leuten zu sprechen? Dies hat evolutionäre Gründe: Noch bis ins vorletzte Jahrhundert waren wir in unserem Alltag zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Das bedeutet, dass das primäre Ziel des Gehirns war, das Überleben zu sichern. Unser Gehirn hatte die Aufgabe, uns vor Gefahren zu schützen, sprich vor Säbelzahntigern, Wölfen und andere Gefahren. Überlebt haben also meist nur diejenigen mit einem ausgeprägten Angstzentrum. Diese Überlebensmuster förderten natürlich auch das menschliche Zusammenleben. Wenn wir in der Steinzeit von unserer Gruppe ausgeschlossen wurden, dann hat das für uns wahrscheinlich den Tod bedeutet. Überlebt haben also nur diejenigen, die in der Gruppe Akzeptanz fanden. So hat sich das Angstzentrum in unserem Gehirn fortlaufend vergrössert!
Die Zeiten haben sich jedoch verändert und wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Auch wenn wir uns heutzutage von unseren Freunden trennen, bedeutet dies nicht für uns automatisch der Tod. Unsere biochemischen Prozesse bei Stress haben sich so gut wie gar nicht verändert. Unser Gehirn reagiert also auf eine „Kündigungsandrohung“ identisch wie auf es auf einen lebensbedrohlichen Säbelzahntiger reagieren würde. Stress, Panik und Angst sind die Folgen.

Als Redner solltest Du daher vor allem Ruhe bewahren. Mit der Ruhe strahlst Du auch Sicherheit aus. Wenn Du in der Praxis Probleme damit hast, Dich fokussieren zu können, dann solltest Du Dir vor Deiner Rede 10 bis 15 Minuten Zeit für Dich nehmen. In diesen Minuten schaltest Du alle Ablenkungen, wie zum Beispiel Dein Handy aus. In diesen Minuten geht es nur darum, Dich auf den jetzigen Moment zu fokussieren. Diese Zeit kannst Du beispielsweise dafür nutzen, um zu meditieren oder Atemübungen durchzuführen. Danach wirst Du Dich besser fühlen und Dein Fokus wird absolut klar sein.

Übung macht den Meister

Ein Keynote Speaker wird zum echten Meister durch tagtägliche Übung. Mache Deinen „Keynote speech“ zu einer Gewohnheit. Du wirst bemerken, dass Du weniger Überwindung benötigst, um Dich jeden Tag aufs Neue daranzusetzen. Als Keynote Speaker kommt es in erster Linie darauf an zu überzeugen und sich Gehör zu verschaffen. Genau deswegen ist es wichtig, dass man sehr viel Acht auf die Rhetorik gibt, die man beim Reden verwendet.

Wen genau willst Du mit Deiner Rede erreichen bzw. wer ist Dein Publikum? Welche Erwartungen bringt normalerweise Dein Publikum bei solchen Reden mit? Man sollte sich als Selbstständiger immer wieder die Wünsche der eigenen Kunden vor Augen führen. Denn nur so weiss man, worauf es schlussendlich ankommt. Nimm Dir einfach bekannte Speaker aus Deiner Branche als Vorbild und forsche nach, welche Wünsche und Vorstellungen ihre Zuhörer haben. Auch auf Fragen, die häufig nach einer Rede gestellt werde, sollte man vorbereitet sein. Auf diese Fragen kann man sich vorbereiten, indem man sich die Reden bekannter Speakern anschaut und sich notiert, welche Fragen dort häufig gestellt werden und welche Antworten man darauf geben würde.

Eliminiere deine Angst zu versagen

In der Psychologie ist Angst als einer der grössten demotivierenden Faktoren bekannt. Angst hält uns davon ab, eine erfolgreiche Rede zu halten. Wir fühlen uns unwohl. Nur wenn man sich als Keynote Speaker über diese Angst zu versagen bewusst wird, kann man sie auch eliminieren.

Angst sollte niemals ein Grund dafür sein, um nicht auf die Bühne zu gehen.

Leider hat sich unser Gehirn in den letzten Jahrhunderten daran gewöhnt, sich von Angst abhängig zu machen. Nicht selten fallen dann Sätze wie zum Beispiel: „Was könnten sie dann nur in diesem Moment von mir denken?“, „Was wäre, wenn”, „Was, wenn ihnen meine Rede überhaupt nicht gefällt?“. Unser Gehirn ist ein Meister darin, aus einer Maus einen Elefanten zu machen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man alleine ist oder mit anderen Menschen interagiert. Auch bei alltäglichen Geschehen reagiert unser Gehirn sehr schnell über. Doch was kann man gegen diese Angst als Motivation Speaker machen? Wie kann man sich selbst über Kontrolle behalten, sodass die eigenen Gedanken es nicht mehr tun?

In der Psychologie gibt es eine ganz einfache Technik, die sich die Und-Dann-Technik nennt. Mit dieser kann man in brenzligen Situationen seinen Geist beruhigen und auch immer wieder seinen Fokus stärken. Die meisten Menschen entwickeln in ihren eigenen Köpfen die grössten Panik-Szenarien: Sie haben Angst vor Notsituationen und wollen diese auch so gut wie es geht vermeiden. Genau hier kommt die “Und-Dann-Technik” in Einsatz. Hierfür stellst Du Dir vor Deinem inneren Auge die schlimmste Situation vor, die Dir als Keynote Speaker passieren könnte. Wenn Du das Bild vor Augen hast, kannst Du Dich nun fragen: “Und dann?”. Nicht selten fallen uns dann die vielen verschiedenen Lösungen ein, die unser Gehirn zuvor aus Angst ausgeblendet hat.
Wer als Keynote Speaker auf der Bühne wirklich Erfolg haben möchte, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass er Skill-Set hat, das ihn auch aus brenzligen Situationen retten kann. So zum Beispiel Schlagfertigkeit: Die beste Taktik, um unerwartete Situationen zu meistern.
Auf das Thema werden wir noch, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt, zurückkommen. Ich werde Dir zeigen, wie Du auch als Speaker in unerwarteten Situationen ganz gelassen reagieren kannst.

Habe eine Vision

Wenn man sich mit der menschlichen Psyche beschäftigt, bemerkt man schnell, dass man auf tagtäglich grösstenteils nach Mustern handelt. Die Handlungen von heute sind eigentlich nur ein Produkt von Gedankengängen und Verhaltensweisen, die längst vergangen sind. Viele Vorgänge kann der Körper selbst ohne, dass Du aktiv mitdenken musst. Beispiel: Zähneputzen.

Am Tag denken wir circa. 60.000 Gedanken. Davon sind, jedoch nur 3 % positiv und bringen uns im Leben wirklich weiter.

Den Rest kann man sprichwörtlich in die Mülltonne werfen. Gerade wenn man sich grosse Ziele setzt, wie zum Beispiel ein erfolgreicher Keynote Speaker zu werden, sollte man die passenden Rahmenbedingungen dafür erschaffen. Diese bedingen, unter anderem, dass Du heraus aus dem Alltagstrott in eine fortlaufende Veränderung und Anpassung an die Umwelt musst! Zudem solltest Du Deinem Handeln eine Vision verleihen.

Übe mit Deinen Freunden

Ein erfolgreicher Motivation-Speaker überzeugt am besten durch seine Rhetorik. Ein Rhetoriktraining kann hilfreich sein, um auf der Bühne vor hunderten von fremden Menschen die Ruhe zu bewahren und keinesfalls aus der Bahn zu geraten. Nutze zu Beginn Dein Umfeld für Deine Reden. Der Vorteil: Du kennst Dein eigenes Umfeld schon und die Überwindung fällt vor vertrauten Personen leichter. So kannst Du Dich voll und ganz auf Deine Rhetorik konzentrieren und diese auch schrittweise verbessern.

Nimm Deine Reden auf und höre Dir die Aufnahmen an

Top Rednern suchen nach Verbesserungspotenzial, indem Sie ihre Reden aufnehmen und anhören. Beim Anhören ist es wichtig, die Position von dem Zuhörer einzunehmen. Mit dieser kannst Du ganz einfach und schnell herausfinden, wo Deine Schwachstellen liegen. Hilfreich ist zudem, eine dritte und aussenstehende Meinung heranzuholen. Diese kann auf sprachliche Mittel hinweisen, die überzeugend waren oder nicht. Die Art und Weise, wie Du redest, spielt mindestens eine genauso grosse Rolle wie das Redetempo. Für den Zuschauer ist es angenehm, wenn Du beim Sprechen voll dabei und im Flow bist. Suche Dir daher als Redner ein Thema aus, welches am besten zu Dir passt und Du überzeugend teilst.

Stelle Dich vor den Spiegel

Wir haben das Thema „Körpersprache“ schon einmal in diesem Guide angesprochen, da es gerade für Top-Speaker einer der besten Wege ist, um seine Zuhörer schnell und einfach zu erreichen. In den Sprachwissenschaften heisst es nicht umsonst:

,,Man kann nicht nicht kommunizieren”.

Wir kommunizieren im Grunde immer, egal ob wir wollen oder nicht. Wenn wir uns darüber bewusst werden, können wir diesen Einfluss auch zu unserem Vorteil nutzen und unsere Zuhörer besser erreichen. Doch wie kann man seine eigene Körpersprache am besten trainieren und was hat man dabei zu beachten? 
Alles, was Du benötigst, ist ein Spiegel und Dich selbst. Dein Spiegel ist Dein bestes Werkzeug. Du wirst bemerken, dass Du damit Deine Körpersprache innerhalb kürzester Zeit trainieren und verbessern kannst. 
Mit den richtigen Gesichtszügen kann man am während einer Rede die Menschen für sich gewinnen. Orientiere Dich an Deinen Vorbildern. Schaue Dir an, auf welche Art und Weise sie ihre Mimik und Gesichtszüge einsetzen, um ihre Reden zu unterstützen. Das Beste bei der ganzen Sache: Du musst das Rad nicht neu erfinden! Versuche Dich hierbei niemals unter Stress zu setzen, sondern plane lieber alles durch, sodass Du Deine Ziele auch erreichen kannst. Wer Keynote Speaker werden will, benötigt eine perfekte Körpersprache.

Schreibe Dir Deine Sorgen auf

Unsicherheit und Ungewissheit sind die zwei grössten Sorgen für Keynote Speaker. Schreibe Dir Deine Sorgen von der Seele! Für viele ist der Akt des Schreibens eine Therapie geworden, mit der man seine Psyche und sein Gewissen beruhigen kann. Wenn wir unsere Gedanken und Sorgen die ganze Zeit in unserem Kopf behalten, verschlechtern wir die Situation im Grunde nur.

Du kannst Dir das Ganze wie einen Dachboden vorstellen: Diesen Dachboden benutzt Du, um Deine alten Dinge, die Du einfach nicht mehr brauchst, abzustellen. Mit der Zeit füllt sich der Dachboden immer mehr und mehr, aber Du vergisst ihn auszuleeren. So dauert es nicht lange, bis Du Dich selbst nicht mehr auf Deinem Dachboden aufhalten und bewegen kannst, da es dort schlichtweg keinen Platz mehr für Dich gibt. So ist es auch mit unseren Gedanken. Wenn wir unsere Gedanken und Sorgen nicht ausleeren, werden sie irgendwann die Kontrolle über uns gewinnen. Als Keynote Speaker ist es wichtig, einen klaren Kopf zu haben.

In der Psychologie und der Verhaltensforschung wird das Schreiben schon lange als Therapie angewendet.

Das Praktische ist, dass Du keine zweite Person brauchst. Alles, was Du benötigst, ist ein Blatt Papier und einen Stift. Wichtig hierbei ist, dass Du vollkommen ehrlich mit Dir selbst bist. Es bringt nichts unter den Tisch zu kehren oder so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre.

Schreibe dir deine Rede auf

Lege Ziel und Struktur deiner Rede fest, denn „wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen“.  Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und fange an, die einen Leitfaden zu erstellen. Stelle dir dazu folgende wichtige Fragen stellen:

  • Vor welcher Art von Publikum stehe ich?
  • Welche Erwartungen bringen diese Menschen mit? (Am besten Eigenrecherche betreiben bzw. sich das Publikum von Rednern anschauen, die in der gleichen Nische tätig sind).
  • Wie kann ich diese Erwartungen am besten als Keynote Speaker erfüllen?
  • Welche Redensart gefällt meinem Publikum am besten? (Am besten Eigenrecherche betreiben bzw. sich das Publikum von Rednern anschauen, die in der gleichen Nische tätig sind).
  • Haben meine Redner schon bestimmte Speaker, denen sie gerne zu sehen? Falls ja, um welche handelt es sich? Was macht diese Redner so besonders bzw. welche Eigenschaften bringen sie mit?

Das Thema einer Rede passt man logischerweise an das Event an. Versuche Dich schon im Vorhinein schlau zu machen. Beschäftige Dich mit dem Event, den anderen Rednern und der Message, die diese Veranstaltung ihren Teilnehmern geben möchte. Der Veranstalter ist Dein Kunde. Dies ist die perfekte Grundlage für Deine Ausarbeitung. Achte stets darauf, dass auch der Mehrwert Deiner Zuschauer im Vordergrund steht. Wenn Du diese nämlich beim ersten Mal von Dir überzeugen kannst, dann werden sie auch in der Zukunft Deine Reden hören wollen. Versuche Dich beim Schreiben also zu fragen: „Inwiefern wird der Leser und Hörer dadurch schlauer?.

Lasse Deine geschriebene Rede von einer anderen Person durchlesen

Wenn wir uns bei einer Sache nicht sicher sind, kann es niemals schaden noch eine dritte Person heranzuziehen. Diese sollte jedoch immer ehrlich mit uns sein, damit wir uns als Speaker verbessern können. Darüber hinaus können wir ein bisschen Abstand nehmen und die Situation aus einer anderen Perspektive betrachten. Im Grunde spielt es erstmal keine Rolle, um welche Person es sich handelt. Du kannst Deine Rede Deinem Arbeitgeber, Deinen Arbeitskollegen, Deinen Freunden, Bekannten, Deiner Familie oder auch Deinem Hund vortragen. 
Wenn Du eine unparteiische und ehrliche Meinung möchtest, empfiehlt es sich eine Person auszusuchen, mit der Du nicht so eine enge Beziehung führst. Du kannst ihnen zuerst Deine geschriebene Rede geben, Feedback erhalten und im Nachhinein Deine Rede vortragen. Falls Du Deine Rede noch nicht ganz zu Papier gebracht hast, empfiehlt es sich natürlich auch, die Rede einfach vorzutragen. Gerade als erfolgreicher Keynote Speaker ist es wichtig, immer wieder Feedback von aussen zu bekommen. Du solltest daher Deinen Zuschauern sagen, dass Du nur ehrliches und offenes Feedback möchtest.

Achte auf deine Atmung

Du hast bestimmt schon mal davon gehört, dass gestresste Menschen schnell ausser Atem kommen. Gerade wer Keynote Speaker werden will, sollte vermehrt auf seinen Atem achten. Unsere Atmung beeinflusst unseren Redefluss. Du wirst bemerken, dass Du um einiges entspannter und gelassener wirst, wenn Du auf Deinen Atem achtest.

Die tagtägliche Meditation wird dir dabei helfen, einen besseren Atemrhythmus zu entwickeln.

Vor einer wichtigen Rede kann sinnvoll sein, eine kurze Atemübung durchzuführen. Unsere Atmung verbindet unseren Geist und unseren Körper. Schon kleine Atemübungen am Tag oder die tagtägliche Meditation kann Dir als Keynote Speaker dabei helfen, den Kopf freizubekommen und Dich ganz auf Deine Arbeit zu konzentrieren.

Die richtige Struktur

Wer als Keynote Speaker wirklich erfolgreich werden will, sollte darauf achten, seiner Rede die richtige Struktur zu geben. So können beispielsweise ständige Wiederholungen für den Zuhörer auf Dauer einfach nur langweilig werden und Du büsst an Aufmerksamkeit ein. Wenn Du eine Rede schreibst oder strukturierst, sollte immer der Mehrwert der Zuhörer im Vordergrund stehen. Versetze Dich hierfür einfach in die Lage Deiner Zuhörer und stelle Dir die Frage, was Du Dir von Dir selbst wünschen würdest. Du wirst bemerken, dass Du mit diesem Perspektivenwechsel Deine Rede als Keynote Speaker auch viel erfolgreicher auf die Bühne bringen kannst. Doch wie sieht die richtige Struktur aus und wie kann man damit die Aufmerksamkeit der Zuschauer für sich gewinnen kann?

Am Anfang einer Rede sollte man die Konzentration seiner Zuschauer nicht zu überfordern, sondern stattdessen einen einfachen und sanften Einstieg bieten.

Hierfür eignen sich Geschichten aus dem eigenen Leben, Zitate oder lustige Witze sehr gut. Sie geben Deiner Audience die Möglichkeit, ein Bild vor Ihrem inneren Auge zu erschaffen und sich somit besser mit dem Thema zu identifizieren. Gerade wenn dies Deine erste Rede als Vortragsredner sein sollte, ist eine eigene Geschichte sehr gut geeignet. In der Marketing-Szene wird heutzutage nur noch mit Geschichten gearbeitet. Das liegt daran, da man so die Beziehung zu seinen Kunden um einiges verbessern kann. Menschen haben nämlich eine viel intensivere Beziehung zu Geschichten, als zu Fakten. Selbstverständlich ist es wichtig, dass Du Deine Rede nicht nur mit Geschichten füllst, sondern auch immer wieder belegte Fakten heranbringst.
Zu Beginn gibt es, aber im Grunde keine bessere Methode, als die eigenen Zuhörer mit einer spannenden Geschichte auf den kommenden Vortrag heiss zu machen. Danach kannst Du auch schon direkt mit Deinem Vortrag anfangen. Hier kommt es nun darauf an, ob Du auf eine Power-Point-Präsentation zurückgreifst oder nicht. Während des Vortrags solltest Du immer darauf achten, dass Du Deine Zuhörer auch mitkommen. Es bringt nichts, die ganze Zeit alles von einem Blatt herunterzulesen, wenn Du bemerkst, dass Deine Zuhörer gar nicht mitkommen. Doch was kann man genau dagegen unternehmen und was hat man beim Vortragen selbst zu beachten? Versuche als Vortragsredner immer Augenkontakt mit Deinen Zuschauern zu halten. So kannst Du ganz einfach beobachten, was in ihnen vorgeht und diese Zeichen auch nutzen, um Deine Rede noch besser und effektiver zu gestalten.

Trete in Interaktion mit Deinen Zuhörern

Wer als Vortragsredner erfolgreich sein möchte, sollte immer darauf achten, mit seinen Zuschauern zu interagieren. Hierzu können Fragen, aber auch Aufforderungen gehören, die den Zuschauern dazu motivieren sollen, etwas zu tun. Welche Interaktion ist egal, es ist nur wichtig, dass überhaupt Interaktionen stattfinden. Wenn Du Deine Zuhörer einfach „zutextest“, ohne sie in das Thema involviert zu werden, können sie schnell das Interesse an Deiner Rede verlieren.

Nochmal: Versetze Dich in die Lage Deiner Zuschauer. Frage Dich selbst, wo Du zu einer Interaktion aufgefordert (aktiviert) werden möchtest. Dazu gehören, wie schon erwähnt, die Fragen. Nur wenn man auch dazu bereit ist, einmal die Perspektive zu wechseln und die Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten, wird man als Vortragsredner Erfolg haben.
Wer damit Schwierigkeiten hat, am Anfang seiner Rede die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer zu bündeln, kann eine Interaktion auch direkt zu Beginn der Rede einbauen. Wenn das Thema für Deine Rede beispielsweise „Motivation und Lebenssinn“ ist, dann kannst Du zu Beginn Deiner Rede eine Frage, wie zum Beispiel „Wann hast Du Dich das letzte Mal bei einer Tätigkeit vollkommen glücklich und frei gefühlt?“ stellen. Mit dieser Frage werden Deine Zuhörer direkt dazu aufgefordert, zu denken.

Doch warum sind Fragen gerade am Anfang einer Rede so gut zu gebrauchen? Wenn man als Keynote Speaker die Bühne betritt, wird das Publikum noch relativ laut sein. Gerade zu Beginn der Veranstaltung, kommt es vor, dass sich Zuhörer gegenseitig unterhalten und mental gar nicht für das Thema bereit sind. Das ist der Part, wo Du als Keynote Speaker einspringen und etwas unternehmen kannst. Mit einer Frage schiebst Du die Aufmerksamkeit Deiner Zuhörer komplett woanders hin. Diese kommen dann dazu Dinge, zu hinterfragen und sich mental auch auf das Thema vorzubereiten.

Rückfragen

Hast Du das Gefühl, dass Deine Zuhörer eine wichtige Information oder eine wichtige Technik nicht richtig verstanden haben? Dann stelle immer Rückfragen! Mit Rückfragen kann man als Keynote Speaker im Grunde niemals etwas falsch machen. Ganz im Gegenteil. Man signalisiert seinen Zuschauern sogar, dass man Interesse hat, dass diese auch alles verstehen und mitnehmen. Gerade wenn man ein wichtiges Konzept mit seiner Power-Point-Präsentation erklärt, kann es niemals schaden bei seinem Publikum nachzufragen, ob dieses auch alles verstanden haben. Deine Zuhörer werden Dir nämlich dankbar sein, wenn Du ihnen, falls notwendig, Dinge noch in andere Worte fasst oder genauer auf das Thema eingehst. Vergiss niemals bei Deinen Reden den grössten Mehrwert für Deine Zuhörer zu schaffen. Wenn Deine Rede Deinen Zuhörer auch wirklich weitergeholfen hat, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass sie wiederkommen werden, um sich weitere Reden anzuhören.

Denke pro-aktiv

Wir Menschen neigen dazu, nur an die nächste Aufgabe zu denken und wollen alle Ergebnisse sofort sehen. Dies kann manchmal dazu führen, dass wir nicht weiterkommen und uns selbst bei unseren Zielen im Weg stehen. Das gilt selbstverständlich auch bei einem Redner. Nimm Dir ein Blatt Papier und einen Stift und 20 bis 30 Minuten, um Dir folgende Fragen zu beantworten:
Was sind Deine Ziele als Keynote Speaker und wo willst Du hin? Hierbei ist es wichtig nicht nur an den nächsten Tag zu denken, sondern immer einen langfristigen Blick zu haben. Versuche Dir ein Bild davon zu machen, wo Du in 2 bis 5 Jahren hin möchtest. Klar kannst Du dieses Ziel nicht über Nacht erreichen, aber Du kannst auf tagtäglicher Basis etwas dafür tun – Egal ob es für Deine Rhetorik oder Dein Content ist.

Um wirklich durchzuhalten, muss man sein „Warum kennen.

Stelle Dir also die Frage, warum Du unbedingt Keynote Speaker werden möchtest und was Deine Motivation dazu ist. Lass Dir für diese Frage Zeit, denn es ist entscheidend, dass Du sie für Dich aufrichtig beantwortest.
Um Dein Ziel zu erreichen, solltest Du eine proaktive Haltung einnehmen. Die meisten Menschen neigen dazu, die Verantwortung schnell an die Aussenwelt und die Umstände abzugeben. Wenn man als Keynote Speaker langfristig Erfolg haben möchte, dann sollte man auf jeden Fall proaktiv denken und handeln. Es wird nämlich immer wieder Situationen geben, die man nicht vorplanen kann. Das Problem ist nicht das Problem an sich, sondern die Art und Weise, wie wir damit umgehen. Proaktive Menschen denken immer in Lösungen. Das bedeutet nicht, dass sie Probleme nicht sehen oder verdrängen. Ganz im Gegenteil! Proaktive Menschen sind sogar dazu bereit, Probleme so anzusehen wie sie sind. Das gibt ihnen nämlich nur die Möglichkeit, nach Lösungen zu suchen, die ihnen weiterhelfen.

Besuche eine Rhetorik-Gruppe

Wer sich ein grosses Ziel vorgenommen hat, muss den Weg nicht alleine gehen. Gerade als Vortragsredner kann man sich schnell ein grosses Netzwerk aufbauen, welches bei der eigenen Arbeit unterstützt und auch motiviert weiter zu machen. Auf Veranstaltungen wirst Du früher oder später sowieso auf Redner treffen, die ebenfalls in Deiner Nische aktiv sind. Versuche Dir als Zuhörer ihre Reden anzuschauen und von ihnen zu lernen.

Gerade wenn man noch am Anfang steht, sollte man sich Vorbilder nicht nur anhören, sondern bewusst von ihnen lernen. In den meisten Fällen kann es auch nicht schaden einen Rhetorik-Kurs bei ihnen zu buchen, falls sie einen anbieten. Kurse sind super geeignet, um seine sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Du musst bereit sein als Keynote Speaker ständig zu lernen. Auch eine Rhetorik-Gruppe kann eine gute Option sein, wenn Du am Anfang nicht viel Geld für Einzelstunden ausgeben kannst. Darüber hinaus hast Du da die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, die Dir selbstverständlich in Deiner Karriere als Keynote Speaker weiterhelfen können.

Scheue Dich niemals davor, neue Menschen kennenzulernen und von ihnen zu lernen. Du wirst im Nachhinein bemerken, dass dies der beste Weg sein wird, um Deine Karriere zu fördern.

Reflektiere Deine Reden

Wir Menschen neigen dazu, einfach weiterzumachen, ohne die eigenen Handlungen zu reflektieren. Dabei ist jedoch notwendig, um sich zu verbessern. Auch professionelle Sportler nehmen sich immer wieder die Zeit, um über eine Trainingseinheit oder einen Wettkampf zu reflektieren. Somit können sie sich beim nächsten Mal zu verbessern. Nicht selten helfen ihnen hierbei auch Sportpsychologen. Du kannst dies, aber als Vortragsredner zu Beginn auch selbst machen. Wichtig ist nur, dass Du den Willen mitbringst.
Wenn Du Dein „Warum“ kennst, wird es Dir in der Regel auch nicht schwerfallen, jeden Tag etwas für Deine Karriere zu machen. Gerade nach der ersten Rede ist es von grosser Bedeutung, seine eigene Performance zu reflektieren. Das kannst Du am besten, indem Du Dir ein paar Minuten für Dich selbst Zeit nimmst und anfängst zu schreiben. Zuerst ist es wichtig, Dich selbst zu fragen, wie Du Deine eigene Rede fandest. Wenn Du nämlich selber nicht von Deiner Rede überzeugt bist, wird es Dir auch schwerfallen andere Menschen überzeugen zu können.
Im nächsten Schritt kannst Du nun die Reaktionen von Deinem Publikum festhalten. Auch an dieser Stelle ist es wichtig, vollkommen ehrlich mit sich selbst zu sein. Nur wenn man ehrlich und aufrichtig zu sich selbst ist, kann man sich verbessern und seine Karriere als Keynote Speaker auf Vordermann bringen. Schlussendlich sollte man sich Ziele setzen, was man beim nächsten Mal besser machen will. Je mehr positive Fragen Du an Dich selbst stellst, desto mehr Lösungen wirst Du haben. Lösungen von Problemen, ist das, was Dein Publikum hören möchte.

Konzentriere dich auf deine Stärken, anstatt auf deine Schwächen

Vielleicht wurde Dir Dein ganzes Leben beigebracht, dass Du Dich auf Deine Schwächen konzentrieren und diese begleichen sollst. Selbstverständlich ist es wichtig, dass man an sich und seinen eigenen Fähigkeiten arbeiten.

Psychologen haben, jedoch herausgefunden, dass man im Schnitt 10 Mal so viel Energie braucht, um seine Schwächen auszugleichen, als um seine Stärken auszubauen.

Das Gute ist, dass jeder von uns Stärken und Schwächen hat. Auch als Keynote Speaker wirst Du Fähigkeiten haben, die besser entwickelt sind und Fähigkeiten, die weniger gut ausgeprägt sind. Versuche herauszufinden, was Deine persönlichen Stärken beim Reden auf der Bühne sind und halte sie auf ein Blatt Papier fest. Unser Gehirn neigt nämlich dazu, sehr schnell zu vergessen. Gerade wenn es wichtige Dinge sind, die uns im Gedächtnis bleiben sollen, müssen wir unserem Gedächtnis unter die Arme greifen. Am besten funktioniert das mit einem Blatt Papier und einem Stift oder einem Notepad auf dem Smartphone. Deine Stärken können in Deiner Rhetorik, in Deiner Körpersprache, Mimik oder auch anderen Fähigkeiten liegen. Wichtig ist nur, dass Du dort ansetzt, wo Du auch wirklich gut bist.

Schone Deine Stimme

Als Keynote Speaker ist Deine Stimme auf der Bühne Dein wichtigstes Werkzeug. Ohne Deine Stimme bringt Dir auch die beste Körpersprache und ein perfekter Text nichts. Umso wichtiger ist es, dass Du Deine Stimme auch schonst. Schreien solltest Du unter allen Umständen vermeiden. Dies kann nämlich dazu führen, dass Deine Stimmbänder komplett überfordert werden und auch permanent geschädigt werden. Du kannst Deine Stimmbänder auch mit diversen Lebensmitteln unterstützen. So zum Beispiel Honig und einem warmen Tee.
Bereits ein bis zwei Tage vor Deinem Auftritt, solltest Du (besonders unter Anstrengung, z. B. beim Joggen) keine lauten Diskussionen mehr führen. Wenn Du proaktiv und langfristig denkst, musst Du Dich auch um Stimmbänder kümmern. Besonders in der Fitness-Szene (da wurden lange keine Mikrofone verwendet) gibt es viele Leute, die sich die Stimmbänder beschädigt haben und heute mit völlig veränderter Stimme sprechen. Bedenke bei Deinem alltäglichen Handeln immer, dass Deine Stimme das wertvollste Werkzeug ist, was Du überhaupt hast.

Suche dir mindestens 1 Mal in der Woche neuen Input

Gerade, wenn man noch am Anfang steht, sollte man erst seine eigenen Fähigkeiten verbessern und somit einen grossen Schritt weiterkommen. Sobald Du aber die Fähigkeiten besitzt, eine gute Rede zu halten, dann wird der Content wichtiger: Um auf neue Ideen zu kommen, brauchen wir neuen Input. Wenn Du regelmässig Auftritte hast, ist es von grosser Bedeutung, dass Du Dir auch neuen Input holt

Doch wo genau kann man diesen Input als Keynote Speaker finden und was hat man dabei alles zu beachten? Auf welche Quelle man als Vortragsredner zurückgreift, spielt im Grunde keine Rolle. Gerade das Internet bietet sich als ideale Plattform, um nach richtigen Inspirationen zu suchen. Wichtig ist nur, dass man sich auch wirklich dazu überwinden kann jede Woche nach neuen Inspirationen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Rhetorik Training

Wer in etwas gut werden möchte, muss es auf tagtäglicher Ebene praktizieren. Regelmässige Rhetorik-Trainings bzw. Rhetorikkurse sind die beste Option, um sich mit anderen Rednern zu messen und seine eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Wer Keynote Speaker werden will, wird schnell bemerken, dass es hilft, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Primär kann ein guter Coach Dir dabei helfen, Deine eigene Rhetorik zu verbessern – aber auch Deine eigenen Storys zu finden. Unter der Rhetorik sind neben Art und Weise wie man redet, auch die Mimik und die Körpersprache zu verstehen. Wichtig ist auch, die individuelle Tonhöhe zu finden. Denn diese kann sehr schnell darüber entscheiden, ob man die Aufmerksamkeit seiner Zuschauer gewinnt oder nicht. Gerade zu Beginn sollte man darauf achten, dass man als Vortragsredner nicht alles auf die eigene Schulter nimmt. Feedback ist zentral. Gerade von einem professionellen Speaker kann man als Anfänger am besten und schnellsten lernen.

PowerPoint kann Dir helfen oder auch Deine Rede kaputt machen

PowerPoint ist ein besonders beliebtes Werkzeug für Speaker. Es hilft dabei, sich selbst besser zu strukturieren. Doch ist es ein wenig aus der Mode gekommen. Sollte man also auf eine PowerPoint-Präsentation zurückgreifen oder lieber darauf verzichten? Wenn Du eine Person bist, die sich ausschliesslich auf eine Sache konzentrieren kann, solltest Du die Finger von der PowerPoint-Präsentation lassen. Wenn Du aber Powerpoint als „roten Faden“ oder zur Unterstützung des Publikums mit Eindrücken einsetzen willst und wortkargen Folien machst, dann kann es ein gutes Werkzeug sein. Ich habe aber schon die schlimmsten Textsammlungen gesehen! Das ist amateurhaft und macht schlichtweg einen lächerlichen Eindruck.

Fange an zu meditieren!

Dies mag vielleicht nach einem ungewöhnlichen Tipp klingen. Aber alle mir bekannten richtig guten Keynote Speaker meditieren. Ich möchte Dir hier kurz erklären, warum das Meditieren so wichtig ist und gerade als Keynote Speaker. Als Redner gehen einem am Tag viele Gedanken durch den Kopf wie zum Beispiel: „Wie wird das ankommen?“, „Soll ich das in die Rede packen, oder lieber auslassen?“. Es ist natürlich wichtig, dass man seine Gedanken sortiert, um schlussendlich auch das zu erreichen, was man möchte. Manchmal können einem die eigenen Gedanken als Redner, aber auch über den Kopf steigen. Wichtig ist es hier immer wieder Ordnung zu schaffen, damit man als Redner einen klaren Kopf behält. Der zweite Grund: Selbstreflexion! Die Meditation wird Dir ermöglichen, Dich selber zu beobachten, Dich selber zu analysieren und hinter Deine eigenen Kulissen zu schauen.

Auch in der Psychologie wird das regelmässige Meditieren schon lange als erfolgreiche Therapieverfahren gegen Stress angewendet. Es hat sich in den letzten Jahren als so effektiv bewiesen, dass es sich immer mehr Menschen zur Gewohnheit gemacht haben.

Das Praktische ist, dass Du einfach nur Dich selbst und Deinen Atem brauchst. Wenn Du Dir das Meditieren zur tagtäglichen Gewohnheit machst, wirst Du bemerken, dass Du auf der Bühne viel entspannter und gelassener sein wirst und dadurch auch automatisch besser abliefern kannst. Darüber hinaus wirst Du auch bemerken, dass Du viel besser und schneller mit unerwarteten Situationen umgehen kannst. Schon 5 bis 10 Minuten am Tag können ausreichen, um einen klaren Kopf zu behalten und die Vorteile der Meditation durch den Alltag hindurch zu spüren.

Erweitere Deinen Wortschatz

Die Sprache ist das mächtigste Werkzeug eines erfolgreichen Keynote Speakers. Umso wichtiger ist es, dass man auch weiss, wie man diesen Wortschatz zu bedienen hat. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas auszudrücken. Wenn wir ein Wort nicht kennen, können wir uns einfach von einem anderen bedienen. Dafür müssen wir jedoch unseren Wortschatz auf tagtäglicher Ebene erweitern. Natürlich wird sich nicht alles von heute auf morgen verändern. Es heisst auch nicht umsonst „Rom wurde nicht an einem Tag gebaut“. Du solltest aber schon heute damit anfangen, um bald Deinen Zielen näherzukommen. Auch weltweit bekannte und erfolgreiche Motivation Speaker haben auf täglich hart an sich gearbeitet, um ihren Traum als Speaker zu verwirklichen. Hier ist es wie mit allen anderen Zielen im Leben wichtig, dass man es sich zur Routine macht, sich weiterzuentwickeln.

Wenn man seinen Wortschatz erweitern will, dann kann man sich am ersten Tag vornehmen zu häufig verwendeten Begriffen, wie z. B. „Geschickt“ drei Synonyme zu finden und diese auswendig zu lernen. Auf den ersten Blick mögen sich 3 Wörter nach „nichts“ anhören. Aber Du wirst Dir nicht täglich mehrere Dutzend neue Wörter in den Aktivwortschatz „prügeln“ können. Also baue Deinen Wortschatz langsam aber stetig auf.

Online Training

Hast Du keine Zeit für einen Rhetorik-Kurs, aber möchtest trotzdem an Deinen Fähigkeiten arbeiten? Dann ist ein Online Training genau das richtige für Dich! Nur weil man Keynote Speaker werden möchten, bedeutet das noch lange nicht, dass man direkt an einem Rhetorik-Kurs teilnehmen muss. Der grosse Vorteil an einem Online Kurs ist, dass man ihn jederzeit und überall durchführen kann. Alles, was man dafür benötigt ist, ein Laptop und Internetzugang. Auf Udemy sind teilweise hochwertige Kurse für ganz wenig Geld zu haben. Mittlerweile gibt es im Internet eine riesengrosse Auswahl an verschiedenen Seminaren, an denen man teilnehmen kann und die einem als Keynote Speaker auch helfen werden seine eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

Ausschau solltest Du da auch nach Speaking- und Rhetorik-Kursen halten. Aber auch Authentizität soll gelernt sein und muss bei den eigenen Reden immer an erster Stelle stehen. Die Zuschauer bemerken nämlich ziemlich schnell, wenn Du ihnen nur etwas vorspielst und vorgibst etwas zu sein, was Du nicht bist. Auf Mindvalley.com gibt es einen Kurs „Speak & Inspire“ welcher Authentizität in den Mittelpunkt der Speaker-Ausbildung stellt. In einem Online Training kannst Du Dich und Deine Fähigkeiten verbessern.

Fokussiere Dich auf das Thema, nicht auf die Reaktionen

Der Grund, warum wir oft scheitern ist, weil wir uns zu viele Sorgen machen, anstatt uns darauf zu fokussieren, was uns eigentlich im Leben weiterbringt und was unsere eigentlichen Ziele und Wünsche sind. Du brauchst den einen Weg mit vollem Fokus ohne 1000 Alternativen zu planen. Auch beim Public Speaking ist es nicht anders. Gerade wenn man am Anfang steht, wird man sich Fragen stellen wie zum Beispiel: „Schaffe ich das?“, „Was werden bloss die anderen über mich denken?“, „Wie wird das bloss bei den Zuschauern ankommen?“. All das sind Fragen, die unseren Verstand beschäftigen und im schlimmsten Fall auch unseren Traum als Keynote Speaker kaputt machen können. Wenn wir nämlich weiterkommen wollen und unseren Zuschauern eine Botschaft vermitteln wollen, dann ist es wichtig, dass wir uns auf das Hier und Jetzt fokussieren. 
Genau deswegen habe ich Dir schon am Anfang des Artikels empfohlen, als Redner zu meditieren. Wichtig ist es nämlich zu lernen, seinen eigenen Geist nicht von den zahlreichen Gedanken beeinflussen zu lassen. Wenn Du lernst, Dich auf das Thema zu fokussieren, anstatt Dir Sorgen um die Reaktionen anderer Menschen zu machen. Dieser Zustand wird von vielen Psychologen auch als ,,Flow-Zustand” beschrieben. In diesem Zustand ist man vollkommen im Hier und Jetzt und kann sich auf die Gegenwart konzentrieren.

Lerne Dich zu entspannen

Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir ständig mit neuen Reizen konfrontiert werden. Wenn wir genauer hinschauen, können wir erkennen, dass kein anderes Zeitalter so viele Reize zu bieten hatte, wie der heutige Alltag. Hierfür braucht man nur einmal in die Innenstadt zu gehen, um zu verstehen, was damit gemeint ist. Wir werden mit Werbebotschaften überflutet und von überall her wird versucht, unser Verhalten zu steuern.

Unser Verstand wird durch Werbeplakate, digitale Werbung, dem Fernsehen usw. dazu aufgerufen, zu denken und sich mit neuen Dingen zu beschäftigen. Da bleibt noch kaum Zeit, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und uns zu entspannen.

Wir leben nicht umsonst in einer Gesellschaft, wo Stress zur Alltagskrankheit geworden ist. Gerade wenn man sich als Keynote Speaker tagtäglich mit vielen Gedanken beschäftigt, sollte man sich regelmässig eine Auszeit gönnen, in der man voll und ganz abschaltet. Das bedeutet nicht, dass man faul wird, sondern sich stattdessen auf den Moment fokussiert. Du wirst bemerken, dass Dir diese Aufmerksamkeitsübungen auch auf der Bühne helfen werden, um alles zu geben und Dein Publikum von Dir zu überzeugen. Da es keine Gewohnheit von uns ist uns zu entspannen, müssen wir es halt erlernen. Wichtig hierbei ist, dass Du wirklich auf tagtäglicher Ebene arbeitest, um weiterzukommen und Deine Ziele zu erreichen. Eine einfache Entspannungsübung in der Woche reicht in den meisten Fällen nicht aus.

Neben Meditationsübungen kannst Du auch zu Atemübungen zurückgreifen, um Deinen Fokus wieder auf Deine innere Mitte zu richten und von Tag zu Tag besser zu werden. Den meisten Menschen fällt es nämlich schwer zu meditieren, wenn sie die ganze Zeit unterwegs sind. Das ist auch verständlich. Das bedeutet, aber noch lange nicht, dass man nicht auf tagtäglicher Ebene etwas für seine Entspannung tun kann. Man muss es nur wirklich wollen.

Wenn Dir die Motivation fehlt, um daraus eine Gewohnheit zu machen, kannst Du auch ganz einfach eine Liste mit allen Vorteilen erstellen, die Du in der Zukunft als Keynote Speaker haben wirst, wenn Du Dich dazu überwindest tagtäglich zu entspannen. Wenn Du lieber mit anderen Menschen unterwegs bist bzw. Dich gerne mit anderen Menschen umgibst, kannst Du auch an einem Meditationskurs teilnehmen. Du kannst Dich auch mit gleichgesinnten Kollegen treffen, um nicht nur an der eigenen Rhetorik zu arbeiten, sondern auch den eigenen Fokus zu stärken.

Lieber zu langsam, als zu schnell

Du warst bestimmt auch schon mal in einer Situation, wo Du aus Stress so schnell geredet hast, sodass Dich niemand verstanden hat und am Ende gefragt wurde: „Was hast Du gerade gesagt? Kannst Du das noch einmal wiederholen?“. Im Alltag ist es nicht so schlimm, wenn es zu solchen Situationen kommt. Als erfolgreicher Keynote Speaker solltest Du es jedoch vermeiden, auf der Bühne aus allen Bahnen zu geraten. Es ist sinnvoller, langsamer zu reden, als zu schnell. Nimm Dir lieber ein bisschen mehr Zeit, als zu wenig. Der bekannte Speaker und Philosoph Eckhart Tolle hat dies mehrfach in seinen Worten wie folgt beschrieben:

“Der Abstand zwischen den Wörtern ist wichtiger als die Wörter selbst.”

Dies mag sich für Dich als Speaker erstmal ein wenig paradox anhören. Warum sollte denn die Pause wichtiger sein, als das Gesprochene selbst? Selbstverständlich sind die Worte auch wichtig und sollten auch beachtet werden. Wenn Du, jedoch aus einem Wasserfall heraus redest und Dir nicht ein paar Sekunden Zeit lässt, um tief durchzuatmen, dann kann dies dazu führen, dass Deine Zuschauer gar nicht mitkommen und auch schnell das Interesse an Deiner Rede verlieren. Das bedeutet nicht einmal, dass Dein Inhalt an sich schlecht wäre, sondern, dass Du Deinen Zuschauern nicht die Möglichkeit bietest, um Dir zu folgen.
Doch wie bemerkt man überhaupt, dass man zu schnell redet? Was hat man dabei zu beachten und wie kann man herausfinden an welchen Stellen man noch arbeiten sollte? Im Grunde ist es ganz einfach: Indem Du Deine Rede vor anderen Menschen vorträgst, bevor Du auf die Bühne gehst. Wir haben dieses Thema schon am Anfang dieses Artikels besprochen und darüber geredet, wie wichtig es ist sich immer wieder eine dritte Meinung zu holen. Direktes und ehrliches Feedback, an welchen Stellen Du arbeiten solltest und wo Du das Redetempo noch ein wenig mehr herunterschrauben solltest, ist sehr wichtig. Wenn Du erst auf der Bühne bemerkst, dass Du zu schnell redest, dann solltest Du einmal tief durchatmen und dann weitermachen.

Nervosität ist nicht unbedingt etwas Schlechtes

Vor einer grossen Rede ist man nervös. Das ist verständlich. Doch wie sollte man mit dieser Nervosität umgehen? Was hat man dabei zu beachten und wie kann man sich sicher sein, dass diese Nervosität einen auch auf der Bühne nicht beeinflussen wird? Gefühle werden kommen und gehen. Man kann sie nicht verdrängen und wenn man es versucht, dann macht man in der Regel alles nur noch schlimmer. Wichtiger ist es, dass man lernt, mit diesen Gefühlen richtig umzugehen.

Lerne Deine Nervosität in positive Energie umzuwandeln!

In der Psychologie und Hirnforschung unterscheidet man auch zwischen zwei Stressformen. Es gibt positiven und negativen Stress. Bei positivem Stress fühlt man sich zwar auch getrieben, aber er wirkt sich motivierend aus. Positiver Stress bringt Dich bei der Zielerreichung weiter und kann auch dafür sorgen kann, dass Du Deine Ziele noch schneller erreichst. Dieser Stress wird in der Verhaltensforschung als „Eustress“ bezeichnet.
Genau das Gegenteil ist bei schlechtem Stress der Fall. Hier fühlt man sich zwar auch getrieben, aber in die falsche Richtung. Man hat das Gefühl, nichts mehr rechtzeitig hinzubekommen und wird von Tag zu Tag gestresster. So kommt es nicht selten vor, dass man seine Ziele einfach über Bord schmeisst. In der Psychologie wird diese Art von Stress als „Disstress“ bezeichnet. Diesen negativen Stress sollte man auch jeden Fall vermeiden, wenn man ein erfolgreicher Keynote Speaker werden möchte.

Lerne von deiner letzten Rede

Am besten und schnellsten können wir lernen, indem wir unsere vergangenen Aktionen schauen und uns fragen, was wir beim nächsten Mal besser machen können. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch beim Public Speaking. Mit Fragen an Dich selbst, kannst Du Dich bei der nächsten Rede um einiges verbessern und merken, dass es im Grunde gar nicht so schwer ist, an dieser Stelle anzusetzen und Deinen Traum vom erfolgreichen Keynote Speaker zu verwirklichen. Im Folgenden werde ich Dir ein paar Fragen vorstellen, die Du Dir nach Deiner nächsten Rede stellen kannst:

  • Wie war ich im Allgemeinen?
  • Wie war die Reaktion meiner Zuschauer? Waren sie motiviert, zuzuhören und aktiv mitzumachen?
  • Wie hast Du Dich bei Deiner Rede gefüllt? Eher entspannt oder gestresst?
  • Gab es unerwartete Situationen? Falls ja, wie hast Du darauf reagiert?
  • Wie war Dein Rederythmus? Hast Du Dich dabei wohlgefühlt?
  • Hast Du eine PowerPoint-Präsentation verwendet? Falls ja, welche und hat sie Dir geholfen?
  • Konntest Du die Fragen gut beantworten?
  • Wie hast Du Dich nach der Rede gefühlt?

Diese Fragen solltest Du Dir auf jeden Fall nach jeder Rede stellen. Nimm Dir am besten danach 20 bis 30 Minuten Zeit, um zu reflektieren.

Erstelle dir einen Zeitplan

Zeit ist das wichtigste und wertvollste Gut, was wir auf Erden haben. Egal ob reich oder arm. Jeder von uns hat nur 24 Stunden zur Verfügung. Es kommt nur darauf an, wie wir diese Zeit nutzen. Denn wenn wir unseren Tag nach Prinzipien strukturieren, werden wir bemerken, dass wir eigentlich viel mehr Zeit zur Verfügung haben, als sich die meisten Menschen bewusst sind. Im Alltag kommt es nämlich nicht selten vor, dass wir zu viel Zeit damit verschwenden, uns darüber zu beschweren, dass wir zu wenig Zeit hätten.
Menschen, die das Gefühl haben, zu wenig Zeit zu haben, sollten sich auf jeden Fall mal ein Logbuch schreiben. Hierbei sollte es sich, jedoch nicht um einfache Liste handeln, was man so alles an einem Tag getan hat, sondern um ein präzises (1–5 Minuten-Einheiten) Logbuch. Du wirst danach sehen können, wie viel Zeit Du mit sinnlosen Tasks verschwendet hast. Ich habe z. B. gesehen, dass ich 17 mal 1–2 Minuten auf Facebook verbracht habe, um völlig belanglose Beiträge durchzuscrollen. Streiche solche Dinge aus Deinem Alltag!

Du wirst nicht alles von heute auf morgen verändern können. Wir können, jedoch jeden Tag einen Schritt in die richtige Richtung gehen. Es ist ziemlich ineffektiv jede Minute eines Tages durchzuplanen – aber reflektierend, ab und zu sich selbst die Wahrheit vor die Augen zu führen, hilft.

Nutze die Pause zwischen den Worten

Den grössten Fehler, den man als Keynote Speaker machen kann, ist es einfach wie ein Wasserfall durchzureden. Man bringt nicht nur sich selbst aus dem Flow, sondern auch die Zuschauer, die einem Gehör schenken. Wenn man als Motivations-Redner erfolgreich sein möchte, dann ist es wichtig, dass man die Pause zwischen den Worten nutzt, um Spannung aufzubauen oder seinen Zuhörern zu ermöglichen mitzukommen.

Selbst wenn wir nicht reden, signalisieren wir damit eine Nachricht. Wenn wir diese Nachricht richtig nutzen, können wir unsere Zuschauer „aktivieren“. Damit unsere Zuschauer unsere Inhalte auch verstehen können, müssen wir ihnen beim Sprechen auch die notwendige mentale Zeit geben. Nutze Pausen also strategisch!

Interaktion ist das A und O bei einer erfolgreichen Rede.

Sorge dafür, dass Deine Zuhörer mit Dir interagieren. Wenn Deine Zuschauer interagieren, dann baut sich automatisch eine Beziehung und Nähe zwischen den Zuhörern und Dir auf. Doch wie kann man seine Zuhörer dazu bringen, mit einem selbst zu interagieren? Im Grunde ist es ziemlich einfach. Fordere Sie auf! Du wählst zum Beispiel ein passendes Zitat aus, das der Grossteil der Menschen kennt. Es sollte also zum Thema passen und nicht zu lange sein. Auf der Bühne beginnst Du dann diesen Satz, aber bringst ihn nicht zu Ende. Wichtig hierbei ist, dass Du sowohl mit Deiner Sprache als auch mit Deiner Körpersprache die Menge dazu motivierst, den Satz mitzureden. Anschliessend wiederholst Du diesen Satz noch einmal und gewinnst damit die volle Aufmerksamkeit Deiner Zuhörer.
Eine weitere und einfache Technik, um die Zuhörer zu aktivieren ist, Fragen zu stellen. Mit Fragen kann man im Grunde gar nichts falsch machen. Selbstverständlich sollten die Fragen auch zum Thema passen. Auch wenn Du das Gefühl hast, dass Du eine kurze Pause brauchst, sind Fragen das beste Tool, um kurz Energie zu tanken oder die Gedanken zu sammeln.
Noch eine Technik, die Du nutzen kannst, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer für Dich zu gewinnen: Sprich das letzte Wort eines Satzes nur lautlos aus. Das bedeutet in der Praxis, dass Du für dieses Wort nur Deine Lippen bewegst, aber kein akustischer Ton generierst. Damit motivierst Du Deine Zuhörer, den Satz zu Ende zu sprechen. Dies wird im Verkauf oft angewendet, da sich der Zuhörer danach mit dem gesagten identifiziert.

Erstelle dir ein Visionboard

Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen! An diesem Satz ist viel mehr dran, als sich die meisten Menschen bewusst sind. Manchmal kann es einem wirklich schwerfallen, sich zu motivieren und weiterzumachen. Das ist, aber noch lange kein Grund, um aufzugeben und seine Ziele über Bord zu schmeissen. Man muss sich einfach nur motivieren und wird dann auch bemerken, dass es einem als Keynote Speaker nicht mehr so schwerfallen wird an der eigenen Rhetorik und Körpersprache zu arbeiten. Wer sich auf tagtäglicher Ebene motivieren will, kann das am besten mit einem Visionboard tun. Dieses kann man sich einfach am Vortag erstellen lassen und dieses dann an einem geeigneten Ort aufhängen, wo man es jeden Tag nach dem Aufwachen sehen kann.

Wie Du das Visionboard erstellst, bleibt vollkommen Dir überlassen. Wichtig ist nur, dass es auch inhaltlich zu dem passt, was Du machst, um wirklich Deine Ziele als Keynote Speaker auch verwirklichen zu können. Das Gute, dass Du direkt mit Deinem Visionboard beginnen kannst. Als was Du brauchst, ist ein Bord und ein paar Bilder. Diese kannst Du etwa selbst machen oder Dir auch im Internet heraussuchen. Es empfiehlt sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und sich Gedanken zu machen, was Deine eigentlichen Ziele als Keynote Speaker sind. Was willst Du erreichen und wie sieht die Verwirklichung dieser Ziele aus? Wenn Du Deine Ziele festgehalten hast, kannst Du damit beginnen, die passenden Bilder herauszusuchen, diese auszuschneiden und an damit Dein Visionboard zu gestalten.

Fokussiere dich auf das ,,Wie” anstatt nur auf das ,,Was”

Gerade am Anfang neigen wir dazu uns viel mehr auf das “Was” bei der Vorbereitung unserer Rede zu konzentrieren, statt und Gedanken darüberzumachen, wie wir eigentlich vortragen wollen. Dies spielt, jedoch eine viel grössere Rolle und sollte auch beachtet werden. Gerade zu Beginn sollte man nicht vergessen, welchen Einfluss die Art und Weise, wie wir reden auf unsere Zuschauer hat. Erst durch Deine Stimmlage, Deine Mimik und vor allem Deine Körpersprache kannst Du die Menschen vor Dir für Dich gewinnen.
Versuche, Deinen Fokus beim Training also nicht nur auf den Inhalt zu legen. Selbstverständlich ist es wichtig, dass Dein Inhalt passt und auch den Zuschauern Mehrwert bietet. Der beste Content der Welt bringt aber auch dann nichts, wenn Du ihn nicht richtig Deinen Zuhörern vermitteln kannst. Wie viel Zeit sollte man als Keynote Speaker also in den Inhalt und wie viel in die Präsentationsart setzen? Dies hängt in den meisten Fällen davon ab, wo sich die eigenen grössten Schwächen befinden. In der Regel hat sich, jedoch ein 50 zu 50 Verhältnis als erfolgreich erwiesen.

Stelle dich auf unerwartete Situationen ein

Wir Menschen neigen dazu, alles kontrollieren zu wollen. Dies kann dazu führen, dass wir unserem eigenen Erfolg im Weg stehen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns darüber bewusst werden, nicht alles kontrollieren zu können. Wir können zwar einiges planen und es ist auch wichtig jeden Tag an seinen Skills zu arbeiten, um schlussendlich ein erfolgreicher Keynote Speaker zu werden. Trotzdem sollte uns bewusst werden, dass nicht alles in unserer Hand liegt. Du wirst auf der Bühne als Vortragsredner auch Momente haben, mit denen Du ursprünglich überhaupt nicht gerechnet hat. Wichtig ist an dieser Stelle sich nicht aus der Bahn fallen zu lassen.

Wenn man sich gut vorbereitet, wird man auch viel besser und gelassener mit stressigen Situationen umgehen können. Als Vorbereitung kann auch tagtägliche Meditation dienen. Wichtig ist nur, dass man lernt im Moment zu leben und nicht an jedem Feedback stundenlang “herumzuwurmen”. Gerade beim Meditieren lernst Du wunderbar Abstand von Deinem Deinen belastenden Gedanken zu nehmen. Du lernst, Deine Gedanken zu beobachten und auch zu kontrollieren. Im Alltag verläuft es nämlich in den allermeisten Fällen andersherum ab und unsere Gedanken kontrollieren uns.

Gerade als Redner ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu behalten. Falls Du mal eine Stelle vergessen hast, ist das nicht so schlimm. Versuche erstmal Deine innere Ruhe zu finden und dann bei einem anderen Thema anzusetzen.

Die richtige Tonlage

Die Tonlage kann direkt die eigene Rede beeinflussen und auch die Zuschauer, die einem zuhören. Professionelle Keynote Speaker achten immer auf die richtige Tonlage, um die Aufmerksamkeit des ganzen Raumes für sich zu gewinnen. Selbstverständlich ist es wichtig, dass man weiss, wie es funktioniert, denn es ist sinnvoll, jedes einzelne Wort zu betonen. Doch in welchen Situationen ergibt es überhaupt Sinn, die Tonlage zu verändern und was hat man dabei zu beachten?

Wenn Du etwas Wichtiges am Vortragen bist, was sich Deine Zuschauer merken sollen, ist es durchaus sinnvoll, die Tonlage zu intensivieren und zu erhöhen. Damit verstärkst Du nämlich automatisch die Aufmerksamkeit im ganzen Raum und sorgst auch dafür, dass Dir jeder zuhört. Auch am Anfang der Rede kann es sinnvoll sein, die Tonlage zu erhöhen, um beispielsweise das Rauschen im Raum zu senken und mehr Stille und Ruhe zu erschaffen. Jedoch auch eine tiefere Tonlage kann in vielen Situationen hilfreich sein. Am besten orientierst Du Dich an Deinen Vorbildern, die diese Techniken bereits gemeistert haben. Das ist ein Tipp, den ich Dir sowieso mit an die Hand geben würde. Es gibt keinen besseren Weg, seine Fähigkeiten zu verbessern, als von einer Person zu lernen, die schon da steht, wo man hin möchte. Schaue Dich einfach ein bisschen um und Du wirst schnell bemerken, dass Du einen grossen Schritt weiterkommen wirst.

Die richtigen Vorbilder

Jeder von uns hat Vorbilder. Gerade wenn man eine Sache neu beginnt, braucht man Vorbilder, die einen weiterbringen und auch motivieren. Auch international bekannte und erfolgreiche Speaker haben Vorbilder, die sie motivieren und auch tagtäglich aufs Neue inspirieren. Doch wie findet man als Keynote Speaker eigentlich das richtige Vorbild und was sollte man dabei beachten?

Die richtige Nische

Als allererstes solltest Du Dich in Deiner Nische umschauen. Wenn Du zum Beispiel im Bereich „Sport“ tätig bist und in dieser Nische als Redner Vorträge halten willst, solltest Du Dich genau in diesem Bereich nach Vorbildern umschauen. Im nächsten Schritt schaust Du nach dem Erfolg. Es hat einen Grund, warum manche Redner mehr Erfolg haben und manche weniger.
Vielleicht findest Du auch jemanden, der echt gut ist, aber den Durchbruch noch nicht geschafft hat – auch von solchen Leuten kannst Du lernen. Kontaktiere sie/ihn und rede mit ihr/ihm! So können vielleicht beide voneinander profitieren und Du wirst merken, dass Du mit etwas Unterstützung um einiges weiterkommen kannst. Nimm seine Eigenschaften genauer unter die Lupe: Was macht diesen Redner so besonders? Welche Fähigkeiten hat er, die ich noch nicht habe? Hat er ein Alleinstellungsmerkmal? Falls ja, welches? All das sind Fragen, die Du Dir in Ruhe stellen solltest.

Bewährte Ideen

Das Gute ist, dass Du nicht das Rad neu erfinden musst, um erfolgreicher Keynote Speaker zu werden. Im Grunde musst Du Dir einfach nur die erfolgreichen Techniken anschauen und diese dann kopieren – jedoch nicht die Inhalte! Zuletzt solltest Du Dir die Zuschauer von Deinen Vorbildern genauer anschauen. Sie können nämlich in den meisten Fällen auch zu Deinen Zuschauern werden, wenn Du alles richtig machst. Gerade auf Plattformen wie „YouTube“ kannst Du mit ein wenig Zeitaufwand sehr schnell herausfinden, was Deine Audience eigentlich möchte und damit Du ihr im Endeffekt auch genau das geben kannst.
Wenn Du Dir einen erfolgreichen Redner in Deiner Nische ausgesucht hast, brauchst Du Dir einfach nur die Kommentare unter seinen Videos anzuschauen. Diese verraten in den meisten Fällen nämlich schon sehr viel darüber, was Deine Zuschauer auch von Dir verlangen werden. Am besten schnappst Du Dir ein Blatt Papier und einen Stift und beginnst damit, die Notizen zu machen. Nur wenn Du die Bedürfnisse von Deinen Kunden (Zuschauern) kennst, kannst Du sie auch erfüllen.

Nutze deine Hände beim Reden

Verhaltensforscher haben herausgefunden, dass unsere Körpersprache bis zu 55 % beeinflusst, wie unsere Worte bei unserem Gegenüber ankommen.

Als Keynote Speaker wäre unser Gegenüber selbstverständlich unser grosses Publikum. Ist das nicht interessant? Es kommt also viel mehr darauf an, wie man eine Sache „rüberbringt“, als was man sagt. Wenn es um das Thema „Körpersprache“ geht, spielen unsere Hände eine besonders grosse Rolle. Mit unseren Händen können wir viele Dinge unterstreichen, betonen oder auch verstecken. Hierfür ist es jedoch wichtig, dass wir unsere Körpersprache auch richtig in Einsatz bringen. Mit unserer Körpersprache können wir nämlich auch unsere ganze Rede kaputt machen. Schon alleine durch eine offene und positive Körperhaltung wirst Du automatisch mehr Menschen in einem Raum für Dich gewinnen. Deine Hände kannst Du ganz einfach einsetzen, indem Du eine bestimmte Aussage unterstreichen und für Deine Zuschauer hervorheben tust: Unterstreiche mit Deinem Finger eine imaginäre Linie oder hebe einen imaginären Satz vor Dir an.

Schaffe Augenkontakt mit Deinen Zuschauern

Augenkontakt ist das A und O in der zwischenmenschlichen Beziehung. Wenn wir die ganze Zeit nur irgendwo in die Luft starren, vermitteln wir unserem Gegenüber, dass wir gar kein Interesse haben. Auch wenn das gar nicht unsere Intention ist, kann dies von der anderen Seite so wahrgenommen werden. Gerade als erfolgreicher Redner ist es besonders wichtig, dass man auf seine Zuschauer achtet und auch konstant Augenkontakt pflegt. Versuche jeden im Raum zumindest einmal anzuschauen.

Nutze Alltagsbeispiele

Beispiele haben in der Schule dabei geholfen, Argumente zu stützen und zu untermauern. Auch als Keynote Speaker kannst Du Beispiele perfekt verwenden, um Deinen Zuschauern eine bestimmte Sache näherzubringen und auch besser zu erklären. Du fragst Dich nun bestimmt, um welche Art von Beispielen es sich handeln soll und was man bei der Umsetzung zu beachten hat. Im Grunde ist es gar nicht schwer, denn:

Alltagsbeispiele eignen sich am besten, um seiner Audience ein Konzept näher zu bringen.

Die meisten Deiner Zuschauer werden zu Alltagsbeispielen den besten Bezug haben und sich auch viel mehr damit identifizieren können. Bevor Du mit Deiner ersten Rede beginnst, solltest Du Dir ein paar Beispiele ausgesucht haben, auf die Du auf der Bühne zurückgreifen kannst, falls Du etwas vergisst.

Deine Ausstrahlung ist das A und O

Deine Ausstrahlung trägst Du die ganze Zeit in Deinem Alltag mit Dir herum. Menschen bemerken ziemlich schnell, ob es Dir gut geht oder nicht. Vielleicht hast Du es schon einmal selbst bei einer Veranstaltung oder einer Party bemerkt: Du warst Dich mit Deinen Freunden am Unterhalten und auf einmal betritt jemand den Raum und gewinnt innerhalb von wenigen Sekunden alle Blicke für sich.

In den meisten Fällen sind es nur wenige Sekunden, die darüber entscheiden, ob man eine Person auf Anhieb sympathisch findet oder nicht.

Für diesen ersten Eindruck ist unsere Ausstrahlung verantwortlich. Das Gute ist, dass wir selbst einen grossen Einfluss auf unsere Ausstrahlung haben und diese auch bewusst steuern können. Gerade als Keynote Speaker ist es besonders wichtig, dass Du mit einer positiven Ausstrahlung den Raum betrittst. Deine Zuschauer werden nämlich ziemlich schnell bemerken, wenn es Dir nicht gut geht und diese negative Energie Dir selbst zurückgeben.

Gerade die ersten 2 bis 3 Minuten entscheiden in den meisten Fällen darüber, ob Deine Zuschauer Dir auch im weiteren Verlauf ihre volle Aufmerksamkeit schenken werden oder nicht. Dies wird auch als die „90-Sekunden-Regel“ bezeichnet. In diesen 90 Sekunden kommt es darauf an, dass Du mithilfe von Deiner Körpersprache Deine Zuschauer für Dich gewinnen kannst. Dies machst Du in der Praxis ganz einfach, indem Du entspannt den Raum betrittst, Deine Notizen auf den Tisch legst und Deine Zuschauer erstmal mit einem warmen Lächeln begrüsst. Dies signalisiert Deinen Zuhörer, dass Du alles unter Kontrolle hast und es gibt nichts Besseres, als mit Sicherheit die Aufmerksamkeit Deiner Zuschauer für Dich zu gewinnen.

Auch im weiteren Verlauf Deiner Rede wird Deine Ausstrahlung darüber entscheiden, ob Du die Aufmerksamkeit Deiner Zuschauer für Dich behalten kannst oder nicht. Versuche Dich hierfür immer in die Lage Deiner Zuschauer zu versetzen. Wie würdest Du Dich als Zuschauer fühlen und was würdest Du erwarten? Immer wieder, wenn Du Dir solche selbstreflektierenden Fragen stellst, wirst Du bemerken, dass Du einen Schritt weiter gekommen bist.

Starte Deine Rede mit einem lustigen Witz

Vielleicht hast Du das auch schon mal bei einer Rede oder einem Event mitbekommen: Der Redner hat seine Rede mit einem lustigen Witz begonnen. Alle haben angefangen zu lachen und ihm danach sofort ihre volle Aufmerksamkeit geschenkt. Das funktioniert nur, wenn der Witz auch gut und angebracht ist.

Wenn Du ein erfolgreicher Keynote Speaker werden willst, dann kannst Du diese Technik selbstverständlich auch am Anfang Deiner Reden verwenden, um Deine Zuschauer zum Lachen zu bringen und schlussendlich auch die Aufmerksamkeit von ihnen zu gewinnen. Gerade wenn man einen Raum betritt, ist die Aufmerksamkeit noch sehr hoch, aber noch nicht fokussiert. Genau um diesen Part kannst Du Dich mit einem passenden und lustigen Witz kümmern. Hierfür ist es natürlich wichtig, dass Du Dich für einen Witz entscheidest, der auch zu Deinem Thema passt und mit dem sich Deine Zuschauer auch identifizieren können. Hierfür brauchst Du auch keinen Roman zu verfassen. Es reicht vollkommen aus, wenn Du Dich für einen kurzen und knackigen Witz entscheidest. Darüber hinaus kann man die Atmosphäre im ganzen Raum wenig auflockern.

Die Körperhaltung als Keynote Speaker

Wenn Du einen Raum betrittst und zu Deinen Zuschauern gehst, wird Deine Körperhaltung in den allerersten Sekunden am entscheidendsten sein. Genau deswegen ist es wichtig als erfolgreicher Keynote Speaker am Anfang hierauf seinen Fokus zu legen. Versuche darauf zu achten, immer eine gerade, aber niemals verspannte Körperspannung zu haben. Deine Zuschauer werden nämlich ziemlich schnell bemerken, wenn Du Dich nicht wohlfühlst.

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an den Satz: „Man kann nicht nicht kommunizieren”. An diesen Satz solltest Du Dich immer wieder erinnern, wenn Du auf der Bühne stehst. Mit der Körperhaltung gibst Du Deinen Zuschauern nämlich immer ein direktes Zeichen und signalisiert ihnen auch, ob Du alles unter Kontrolle hast oder nicht. Versuche also immer darauf zu achten, eine offene und positive Körperhaltung beim Reden auf Recht zu erhalten.

Sitzen ist das neue Rauchen

Wenn man seine Körperhaltung als erfolgreicher Redner/Speaker verbessern will, sollte man sich auf jeden Fall mehr bewegen. Du kannst Deine Körperhaltung und Deinen Gang selbstverständlich auch in Deinen eigenen vier Wänden üben. In erster Linie kommt es wirklich nur darauf an, dass sich Dein Körper daran gewöhnt in aufrechter Haltung zu gehen. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch ist es auch hier nur eine Frage der Gewohnheit. Wenn Du aus dem aufrechten Gang und der positiven Körperhaltung erstmal eine Gewohnheit gemacht hast, wirst Du auch bemerken, dass es Dir in der Regel nicht schwerfallen wird, diese Eigenschaften auch mit auf die Bühne zu bringen. Auch hierfür eignet sich der Spiegel perfekt, um herauszufinden, wie die Haltung und der Gang bei einem gut aussehen kann.

Schlusswort

Erstmal möchte ich mich herzlich bei Dir bedanken, dass Du Dir die Zeit und Energie genommen hast, um den Artikel bis zum Ende zu lesen. Das zeigt Dir selbst, dass Du auch selbst den nötigen Willen und die nötige Motivation hast, um ein Keynote Speaker zu werden. Jetzt kommt es nur noch darauf an, das Gelernte auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Im Grunde kannst Du es Dir wie beim Fitness-Sport vorstellen. Was bringt es Dir, tausende Bücher über die körperliche Fitness durchzulesen, ohne dabei einmal eine Hantel in die Hand zu nehmen? Die Praxis ist mindestens genauso wichtig, wie die Theorie.

Du solltest Dir immer im Klaren sein, dass Dein Erfolg auch immer Deinen Händen liegt und auch immer von Dir aus kontrolliert werden kann. Die Zeit ist Dein wertvollste Gut. Jeder von uns hat 24 Stunden und kann diese auch ganz bewusst nutzen, um weiterzukommen und seine Ziele zu verwirklichen. Bedenke immer, dass es besser ist, seine Messlatte ein wenig zu niedrig als zu hoch anzusetzen. Mit diesen Worten möchte ich mich schon von Dir verabschieden und wünsche Dir viel Spass bei der Umsetzung.

Marc Dietschi ist ein erfahrener Meditationslehrer & Berater, der sich leidenschaftlich dafür einsetzt, Menschen zu helfen, ihr Leben positiv zu verändern.

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