Meditation

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Das Konzept der Meditation existiert seit geräumiger Zeit – Ihr Ursprung ist unbekannt. Sie bietet einer Person die Möglichkeit, ihr Bewusstsein zu fixieren und von allen Dingen, die um sie herum geschehen abzuwenden. So ist Meditation ein unschätzbares Werkzeug, um Gesundheit und Wohlbefinden sowie persönliches und spirituelles Wachstum zu schaffen. Das Thema ist jedoch für Anfänger*innen unübersichtlich und wirft viele Fragen auf, welche mit diesem Beitrag beantworten werden sollen. Am Ende weisst Du, warum Du heute noch damit starten solltest.

  • Was ist Meditation?
  • Wie wirkt sie auf Körper und Geist?
  • Welche Arten gibt es?
  • Was ist das Ziel der dieser Übungen?
  • Für wen ist sie geeignet?
  • Wie kannst Du meditieren lernen?
  • Was ist geführte Meditation?
  • Tipps & Tricks

Am Ende der Seite findest Du Fragen, Antworten und Tipps rund um das Thema. Meditieren lernen ist einfacher als Du denkst.

Marc Dietschi in Meditation am Stand in Frankreich, 2022
Marc Dietschi, Meditation, Frankreich 2022

Was ist Meditation?

Meditation ist eine spirituelle Praxis, die es dem Geist ermöglicht, sich zu entspannen und zu fokussieren. Die Wirkung von Meditation auf den Körper kann sehr positiv sein, da sie Stress reduziert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert. Eine regelmässige Achtsamkeitspraxis kann dazu beitragen, die geistige Klarheit zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Achtsamkeit ist jedoch nur ein Teilbereich der Meditation und für viele vielleicht nicht das, wonach sie suchen. Es ist wichtig, eine Form der Meditation zu finden, die zu einem passt. Es gibt aktive Meditationen und klassischere passive Formen und zudem harte oder weiche Methoden. Du wirst bestimmt auch, die für Dich passende Meditationstechnik finden.

Egal welche Art man wählt, die regelmässige Meditation kann dazu beitragen, den Geist und Körper in Einklang zu bringen, Stress und Angst zu reduzieren, uns besser entspannen zu können und unsere Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit zu verbessern. Weitergehende Methoden aus traditionellen Schulen sollen zudem auch der Erreichung höherer Ziele dienen.

Das Bild zeigt eine Person in meditativer Pose, die inmitten einer natürlichen, friedlichen Landschaft sitzt. Sie ist von saftigem Grün und einem klaren blauen Himmel umgeben, während Sonnenstrahlen die Szene sanft erhellen, was auf eine Tageszeit am frühen Morgen oder späten Nachmittag hindeutet. Die Atmosphäre ist ruhig und lädt zur Selbstreflexion ein, was die Essenz der Meditation in Einklang mit der Umgebung einfängt.

Die Wissenschaft hinter der Meditation

Viele Leute fragen sich: „Was ist Meditation und wie wirkt sie sich auf unseren Körper und Geist aus?“ Die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte in der Erforschung der Auswirkungen der Meditation gemacht. Studien haben gezeigt, dass regelmässige Meditation das Stresslevel senken, die Konzentration verbessern und sogar das allgemeine Wohlbefinden steigern kann.

Wie wirkt Meditation auf Körper und Geist?

Warum solltest Du eigentlich Meditieren? Meditation kann positive Auswirkungen auf Körper und Geist haben. Sie kann helfen, Stress und Angst zu reduzieren, die Stimmung zu verbessern und das Selbstbewusstsein zu stärken. Es gibt auch einige Hinweise darauf, dass Meditation die körperliche Gesundheit verbessern kann.

Einige mögliche Auswirkungen von Meditation auf den Körper sind:

  • Reduzierung von Blutdruck und Herzfrequenz
  • Verbesserung der Schmerztoleranz
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Verringerung von Entzündungen im Körper

Einige mögliche Auswirkungen von Meditation auf den Geist sind:

  • Verbesserung der Konzentration und des Gedächtnisses
  • Erhöhung der emotionalen Stabilität und des Selbstbewusstseins
  • Reduzierung von Stress und Angst
  • Verbesserung der Stimmung

Es ist wichtig zu beachten, dass die Auswirkungen der Praxis von Person zu Person variieren können. Obschon bereits mehr als 10’000 Studien rund um das Thema veröffentlicht wurden, ist weitere Forschung erforderlich, um die genauen Auswirkungen der einzelnen Methoden auf Körper und Geist zu verstehen.

Arten der Meditation

Meditation ist eine Methode, um den Geist zu beruhigen und zu konzentrieren. Es gibt viele verschiedene Arten von dieser Praxis, die alle ihre eigenen Vorteile haben. Einige Formen der Meditation können dabei helfen, Stress und Anspannung abzubauen, während andere dabei helfen können, die Konzentration und Kreativität zu steigern. Die Wahl der richtigen Art oder Methode der spirituellen Praxis hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.

So kannst Du von der einfachen Beobachtung des Atems, über Visualisierungen bis hin zu kompletten traditionellen daoistischen oder buddhistischen Kultivierungsmethoden alles lernen. So gibt es sanfte/passive Methoden oder harte/aktiven Methoden.

  • Bei uns in Europa sind sanfte und passive Methode weit verbreitet, so z. B. klassisches Zazen, transzendentale Meditation, Vipassana Meditation oder die moderne 6-Phasen-Meditation.
  • In die Kategorie der harten und aktiven Methoden gehört z. B. die Wim Hof Methode, Mo Pai Nei Gong, Kundalini Yoga und viele Pranayama-Atemtechniken.

Eine weitere weitverbreitete Form ist die Mantra Meditation, bei der ein bestimmtes Wort oder eine Phrase wiederholt wird, um den Geist zu beruhigen und zu fokussieren. Durch die Wiederholung des Mantras wird der Geist von ablenkenden Gedanken und Emotionen befreit, was zu einem tieferen Zustand der Entspannung und inneren Ruhe führt.

Es gibt viele verschiedene Arten zu meditieren, und es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Methode. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Methode oder Schule für ihn am besten geeignet ist.

Welche Positionen sind für das Meditieren am besten geeignet?

Welche Positionen sind für das Meditieren am besten geeignet? Egal welche Methode oder Schule Du wählst, es ist wichtig, dass Du für den Anfang eine bequeme Position einnehmen kannst, in der Du Dich entspannen und den Geist konzentrieren kannst.

Viele Meditierende bevorzugen es, auf einem bequemen Stuhl, mit dem Rücken gerade zu sitzen, während andere sich lieber im Schneidersitz oder im Lotossitz niederlassen. Am Anfang scheinen einige dieser Positionen eher als ungemütlich und sie könnten die Entspannung sogar erschweren. Daher solltest Du fortlaufend Deine Rückenmuskulatur stärken und Deine Beweglichkeit trainieren. Mit der Zeit wirst Du die Vorzüge der sitzenden Positionen wahrnehmen können. Es ist aber auch möglich, im Stehen oder im Liegen zu meditieren. Die wichtigste Sache ist, dass Du Dich wohlfühlst und Deine Aufmerksamkeit auf Deine Achtsamkeitspraxis lenken kannst.

In der traditionellen Schulen werden meist folgende drei Positionen verwendet:

MEDITATION IM SITZEN

Die Meditation im Sitzen bildet meist das Fundament jeder Praxis. Traditionell sitzt man im Lotossitz. Aber das ist anfangs nicht notwendig. Erst wenn Du mehr als eine Stunde am Stück meditierst, wirst Du merken, warum diese Sitzposition viele Vorteile hat. Bis dahin kannst Du Dich mit aufgerichteter Wirbelsäule gemütlich auf den Bürostuhl setzen und Deine Augen schliessen.

MEDITATION IM LIEGEN

Die Übungen im Liegen ergänzen meist die Hauptübungen. Wenn Du glaubst, dass Meditation im Liegen einfacher ist, als im Sitzen, so täuschst Du Dich. Man kämpft viel schneller mit dem Einschlafen und daher sind lange Sitzungen beinahe unmöglich.

Mehr zu den liegenden Meditationen

MEDITATION BEIM GEHEN

Die Übungen im Gehen sind eine alte daoistische Tradition. Aber auch diverse buddhistische Schulen kennen Übungen im Gehen. Im heutigen Alltag sind aber nicht alle gleich praktisch anwendbar. Hier lernst Du diejenigen Übungen, mit der ich über viele Jahre die beste Erfahrung gemacht habe.

Was ist das Ziel von Meditation?

Man sagt oft, der Weg sei das Ziel. Ziel der Meditation ist es, nicht zu wollen, sondern zu verstehen, warum wir gewisse Dinge wollen, wobei wir die Dinge zulassen, die uns im Fluss der Dinge weiterbringen. Dieser Zustand ist Stille und Bewegung zugleich. Wir verändern unsere Wahrnehmung, indem wir die Aufmerksamkeit schulen und den Geist ruhig halten. Wir nehmen und selbst besser wahr, wobei wir vermehrt unsere Gedanken beobachten, ohne uns von ihnen mitreissen zu lassen. Hier findest Du mehr Informationen über die Macht der Gedanken.

Effekte der Meditation

Nach aussen sichtbar werden wir nur ruhiger, entspannter und fokussierter, aber innerlich werden wir glücklicher, dankbarer und selbstbewusster. Körper zeigt sich das auf vielen Ebenen. So führt Meditation zu einer Reduktion von Stresshormonen, einer Stärkung des Immunsystems, verbesserter Erholung und sogar Verjüngung des Körpers.

Meditation zur Tiefenentspannung

Meditation wird oft als ein Weg zum Abbau von Stress angesehen. Aber sie kann viel mehr sein als das. Diese Achtsamkeitspraxis kann für eine tiefere Entspannung genutzt werden, um sich zu zentrieren und Zugang zu seinen innersten Gedanken, Beweggründen und Gefühlen zu finden.

Achtsamkeit (Mindfulness) hilft Dir dabei, eine gelassene Einstellung und Stabilität zu erreichen. In diesem Moment der Stille entsteht Klarheit über die eigenen Emotionen. Man empfindet Fürsorge für sein Umfeld und kontinuierlich wird Stress abgebaut, sowie innere Energie aufbaut.

Die Wirkung täglicher Meditation

In letzter Zeit sind viele Studien über das Konzept der Meditation gemacht worden, welche die Effekte dieser Achtsamkeitspraxis, mithilfe von wissenschaftlichen Messungen untermauerten. Diese Art von Untersuchungen haben gezeigt, wie vielfältig die therapeutischen Effekte sind und welche Prozesse sie unterstützen. Dadurch hat das Konzept der Meditation auch in wissenschaftlichen Kreisen stark an Sympathie gewonnen.

Meditation hilft auch Sportlern ihre Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Regeneration zu verbessern. Zudem führt Meditation und mehr Selbstachtung und Antriebskraft. Studien haben gezeigt, dass sie auch dabei hilft, chronische Schmerzen zu lindern, und den Schlaf zu verbessern.

Anfänger stellen meist zuerst eine Verbesserung der Schlafqualität durch die Meditation fest. Doch, durch die Fähigkeit einer Person, den ganzen Tag hindurch mehrmals kurz zu meditieren, hilft sie auch beim Aufbau von Willenskraft und Resilienz. Wenn die tägliche Achtsamkeitspraxis mal zur Gewohnheit geworden ist, wird sie die Gesundheit stetig positiv beeinflussen.

Die Welt wird immer hektischer, Tag für Tag –  Daher sollte die Meditationspraxis zu Deinem „Ort der Ruhe“ werden. Ein Ort, an den Du sich zurückziehen kannst, um nicht im Stress des hektischen Alltags ersticken.


Ein Bild, das die Essenz der Meditation darstellt, mit einer Person in entspannter Haltung, die Ruhe und Achtsamkeit ausstrahlt. Die Umgebung ist minimalistisch gehalten, was die Konzentration auf das innere Selbst und den gegenwärtigen Moment unterstreicht.

Für wen ist Meditation geeignet?

Meditation ist für jeden geeignet, der Interesse daran hat, seinen Geist zu klären und in der Gegenwart zu sein. Es gibt keine Altersbeschränkungen oder Voraussetzungen, um mit der geistigen Übung zu beginnen. Menschen jeden Alters und jeder körperlichen Verfassung können die geistige Übung ausüben. Es gibt auch viele verschiedene Arten von Übungen für Körper und Geist, sodass jeder eine finden kann, die zu ihm passt. Einige Menschen meditieren, um Stress abzubauen, während andere sie als Methode für spirituelles oder persönliches Wachstum betrachten. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, wenn es darum geht, „Mindfulness“ auszuüben. Wichtig ist, dass es für den Einzelnen hilfreich und sinnvoll ist.

Einige Meditationstechniken, die ich unterrichte, gehen auf eine 800-jährige Tradition zurück und wurden mithilfe von EEGs auf ihre Wirkung hin untersucht.

Sie helfen Menschen dabei, ihre Konzentration zu verbessern und schädliche Nervosität (Beta-Wellen, hohe Cortisol-Level) abzubauen. Sie hat jedoch noch viele weitere therapeutische Vorteile. Wenn eine Person unter Druck steht und ständig eine hohe Nervosität hat, könnte dies drastische Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Daher bilden Entspannungstechniken die Basis für jede andere geistige Praxis.

Haftungsausschluss: Obschon das Meditieren zahlreiche positive Effekte auf den Körper und die Psyche hat, ersetzt sie keine schulmedizinische Therapieform bei einer ernsthaften Erkrankung. Verwende sie stets zur Unterstützung der von der Ärztin oder dem Arzt verschriebene Therapie und kombiniere sie mit einer gesunden Lebensweise, wie z. B. Bewegung und gesunder Ernährung.

Wie kannst Du meditieren lernen?

Bist Du gestresst, konzentrationslos, schlaflos, müde oder völlig aus der Balance? Dann solltest Du Dir überlegen, etwas an Deinem Leben zu verändern. Du solltest meditieren lernen und innere Ruhe finden.

Lenke Dein Deine Gedanken, Dein Selbstbewusstsein und Dein Wohlergehen

Entspannung sehe ich nur als Zwischenziel – Das Gleiche gilt auch für die Achtsamkeit. Wenn Du täglich meditierst, wird sich Dein Denken verändern. So wie Sport Deine äussere Haltung verbessert, wird die Achtsamkeit Deine innere Haltung verändern und Dir gleichfalls mehr Stärke verleihen. Wenn Du täglich Deinen mentalen Muskel trainierst, wirst Du Deine Wahrnehmung verbessern und bewusster leben. Der Weg ist das Ziel.

Wie sieht aber dieser Weg aus? Dazu gibt es keine klare Anleitung. Die Techniken aus dem klassischen Yoga unterscheiden sich wesentlich von den „moderneren“ Techniken, welche in den letzten Jahren von Psychologen entwickelt wurden, welche teilweise selbst die Atemtechnik komplett vernachlässigen. Den Atem zu beobachten kann enorm dabei helfen, das Bewusstsein vom Alltag abzulenken und die nötige Stille zu entwickeln, daher ist er ein starkes Werkzeug für die Meditation.

Sehr zentral ist der Fokus in der Meditation. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn sich Deine Gedanken um gewisse Vorfälle drehen, die sich Deiner Kontrolle entziehen, oder über die Du keine Macht hast, so verschwendest Du Deine Energie. Lernst Du Deine Gedanken auf das Wesentliche zu konzentrieren, wirst Du auch Deine Energie kontrollieren können.

Mit dem richtigen Kurs wirst Du in kürzester Zeit die Vorteile von mehr Achtsamkeit im Alltag geniessen können.

Meditationstechniken für Anfänger

Meditation kann für Anfänger einschüchternd sein, aber es gibt viele einfache Techniken, die Dir helfen können, den Einstieg zu finden. Eine beliebte Methode ist die Atemmeditation, bei der Du Dich einfach auf Deinen Atem konzentrierst und versuchst, alle anderen Gedanken loszulassen. Eine andere Technik ist die geführte Meditation, bei der Du den Anweisungen eines Sprechers folgst, der Dich durch den Prozess führt. (Mehr dazu weiter unten, unter dem Titel «Was sind geführte Meditationen?».)

Um den Einstieg in die Meditation zu vereinfachen, empfiehlt es sich, einen Kurs zu besuchen.

Meditation für Anfänger in Solothurn und Bern

Bist Du Anfängerin oder Anfänger? Für diese Kurse sind absolut keine Vorkenntnisse notwendig. Alles, was Du brauchst, bringst Du bereits mit. Mit voller Unterstützung über 6 respektive 8 Wochen wirst Du erfolgreich die Meditationstechniken in Deinen Alltag integrieren und zahlreiche Tricks lernen, wie Du effizienter meditieren kannst.

Was bringt Dir der Kurs?

  • Mehr Gelassenheit und Ruhe
  • Einen klaren Kopf
  • Eine bessere Intuition
  • Mehr Kreativität
  • Gesundheit
  • Ausgeglichenheit

Die Techniken sind einfach und schnell umzusetzen. Die ersten Erfolge sind bereits nach wenigen Minuten spüren.

Die Vorteile der täglichen Meditation

Die tägliche Praxis der Meditation kann eine Reihe von Vorteilen für deine geistige und körperliche Gesundheit bieten. Neben der Reduzierung von Stress und Angst kann Meditation auch dazu beitragen, den Blutdruck zu senken, die Schlafqualität zu verbessern und sogar die kognitive Funktion zu steigern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Vorteile in der Regel erst nach regelmässiger und anhaltender Praxis auftreten.

Wie kann man Meditation in den Lifestyle integrieren?

Eine Möglichkeit, Meditation in den Lifestyle zu integrieren, ist, sich Zeit für regelmässige Meditationseinheiten einzuplanen. Dies kann bedeuten, jeden Tag zu einer bestimmten Zeit für ein paar Minuten oder länger zu meditieren, oder es kann bedeuten, einmal pro Woche eine längere Meditationseinheit einzulegen.

Es kann auch hilfreich sein, einen ruhigen Ort für das Praktizieren sorgfältig auszuwählen und ihn möglichst frei von Ablenkungen, ruhig und ungestört zu gestalten. Ein bequemer Stuhl oder Meditationskissen und angenehme Gerüche und Geräusche können dazu beitragen, dass man sich während der Übung wohl und entspannt fühlt. Es ist wichtig, bequeme Kleidung zu tragen und die Augen geschlossen zu halten, sofern es in der Methode nicht mit offenen Augen praktiziert wird, um sich voll und ganz auf die Praxis konzentrieren zu können.

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Integration der Meditationspraxis in den Lifestyle ist, die richtige Technik zu finden und sie regelmässig zu üben. Es gibt viele verschiedene Arten von Techniken, und es kann einige Zeit dauern, die Methoden zu finden, die am besten zu einem selbst passt. Es kann auch hilfreich sein, sich anleiten zu lassen, zum Beispiel durch einen Lehrer, mithilfe geführter Meditationen.

Regelmässig Meditieren: Dein Weg zu einer ausgeglichenen Lebensweise

Regelmässige Meditation ist ein Schlüssel zu mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit in Deinem Leben. Es geht nicht nur darum, gelegentlich innezuhalten und sich zu entspannen. Vielmehr ist es eine konstante Praxis, die Dir hilft, Dein inneres Gleichgewicht zu finden und zu halten, unabhängig von den Turbulenzen des Alltags.

Durch regelmässiges Meditieren – sei es täglich, jeden zweiten Tag oder wie es für Dich am besten passt – integrierst Du eine Routine der Achtsamkeit in Deinen Alltag. Diese Gewohnheit erlaubt es Dir, auf einer tieferen Ebene zu reflektieren, Dich selbst besser zu verstehen und Deine Reaktionen auf verschiedene Situationen besser zu kontrollieren.

Meditation ist wie jedes andere Training. Je öfter Du es tust, desto besser wirst Du. Mit der Zeit wirst Du feststellen, dass Du schneller in einen meditativen Zustand gelangst und dass sich die Vorteile der Meditation – verbesserte Konzentration, erhöhte emotionale Stabilität, verminderte Stressbelastung und ein allgemein verbessertes Wohlbefinden – verstärken.

Regelmässig zu meditieren, kann eine Herausforderung sein, vor allem wenn Du einen vollen Terminkalender hast. Aber denke daran, dass es nicht darauf ankommt, wie lange Du meditierst, sondern dass Du es regelmässig tust. Schon wenige Minuten pro Tag können einen grossen Unterschied machen.

Also, nimm Dir die Zeit für Dich selbst, setze Dich hin, atme tief durch und beginne Deine Reise der regelmässigen Meditation. Mit jedem Atemzug und jeder Sitzung kommst Du der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit einen Schritt näher.

Was sind geführte Meditationen?

Geführte Meditation ist eine Methode, bei der Meditationslehrer die Teilnehmenden durch eine Reihe von Übungen führt, um ihr beim Erreichen eines bestimmten meditativen Zustands zu helfen. Die geführte Meditation ist eine tolle Methode, um die Vorteile dieser spirituellen Praxis zu geniessen.

Der Fokus der geführten Meditation liegt jeweils auf den neu erlernten Techniken des Grundkurses. Während der ganzen Kursdauer kannst Du also das Gelernte gleich umsetzen. Die geführte Meditation findet jeweils nach dem Grundkurs-Modul statt. So findest auch Du, die für Dich beste geführte Meditation. Diese kannst Du, wenn Du willst, auch aufzeichnen und wiederverwenden.

Nach Abschluss des Kurses kommen viele TeilnehmerInnen weiterhin einmal wöchentlich in die geführte Meditation. Mehr Informationen zur geführten Meditation in Solothurn findest Du unter folgendem Link:

Geführte Meditation in Solothurn

Meditieren – Der Weg ist das Ziel

Meditieren lernen ist nur der Anfang. Du kannst bei den einfachen Übungen zur Entspannung bleiben, oder auch Deine Meditationserfahrungen vertiefen, indem Du längere Sitzungen durchführst. In den meisten klassischen Stilen, wie z. B. Zazen oder Vipassana meditiert man rund 45 Minuten, während im Neidan 90 Minuten oder mehr üblich sind. Besorge Dir auf jeden Fall ein gutes Meditationskissen. Optimalerweise solltest Du die Höhe Deinen körperlichen Gegebenheiten anpassen können und das Kissen auch etwas keilförmig verformen können, sodass Dein Sitzwinkel stimmt und Du Deine Wirbelsäule entlasten und die Muskeln entspannen kannst beim Sitzen.

Um eine längere Zeit sitzen zu können, solltest Du auch die korrekte Sitzposition lernen und üben. Aber selbst wenn Du die notwendigen Dehnübungen regelmässig machst, wird es jedes Mal eine Herausforderung bleiben, die Zeit, ohne den Fokus zu verlieren oder in Selbstmitleid aufzugehen, ruhig zu sitzen. Es wird jedes Mal aufs neue ein innerer Kampf sein, mit den Schmerzen in den Beinen klarzukommen und sich davon nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Aber genau dieser innere Kampf wird Dich mit der Zeit stärker werden lassen und Du wirst Dich auf eine Reise begeben können, die Dich ganzheitlich zum Positiven verändern wird.

Ein symbolisches Bild, das den Meditationsweg als fortwährenden Pfad inmitten einer friedvollen Naturlandschaft zeigt. Es gibt verschiedene Meditationsstationen entlang des Weges, die auf einen Berg zuführen, welcher die fortlaufende Reise der Selbstentdeckung und des inneren Friedens darstellt. Jede Station steht für einen Aspekt der Praxis, wie Achtsamkeit und erhöhte Bewusstheit, und verdeutlicht, dass jeder Schritt auf diesem Weg integral für die persönliche Entwicklung ist.

Warum ist Meditation auch für Firmen interessant?

Sie bietet viele Vorteile für die mentale und körperliche Gesundheit der Mitarbeiter, die wiederum zu verbesserten Leistungen und einer höheren Zufriedenheit beitragen können.

Es ergeben sich unzählige mögliche Vorteile aus den Meditation-Workshops für Firmen. Die Liste ist nicht abschliessend, soll aber einen kleinen Eindruck verleihen:

  1. Stressreduktion: Meditation kann dazu beitragen, Stress abzubauen und die Fähigkeit der Mitarbeiter zu verbessern, mit Stress umzugehen. Dies kann zu weniger Krankenständen und einer höheren Produktivität beitragen.
  2. Verbesserte emotionale Regulierung: Sie kann dazu beitragen, die emotionale Stabilität und die Fähigkeit zu verbessern, Gefühle zu verstehen und zu regulieren. Dies kann zu besseren Arbeitsbeziehungen und einer höheren Zufriedenheit beitragen.
  3. Steigerung der Konzentrationsfähigkeit: Meditation kann dazu beitragen, die Konzentration und die Fähigkeit zu verbessern, sich auf wichtige Aufgaben und Projekte zu konzentrieren. Dies kann zu einer höheren Qualität der Arbeit und einer effektiveren Nutzung der Arbeitszeit beitragen.
  4. Verbesserte kreative Fähigkeiten: Sie kann dazu beitragen, die kreativen Fähigkeiten zu verbessern und die Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Dies kann besonders für Firmen, die sich in schnelllebigen Branchen befinden, von Vorteil sein.

Firmen-Workshops sind vor Ort in der gewohnten Umgebung oder auch im Home-Office über Zoom oder Teams möglich. Der Kurs kann an individuelle Wünsche angepasst werden.

Hier findest Du den Workshop für KMU

Foto von Marc Dietschi, Berater und Meditationslehrer in Solothurn und Bern.
Marc Dietschi (Meditationslehrer)

Über Marc Dietschi

Ich meditiere seit über 20 Jahren und bin seit 10 Jahren Schüler des daoistischen Meisters Wang Liping. In meinen Kursen lernst Du moderne und klassische Techniken, die sich in Deinen Alltag integrieren lassen. Seit 3 Jahren biete ich fortlaufend Einsteiger-Kurse in Bern und Solothurn an. In wenigen Lektionen lernst Du, wofür ich 20 Jahre gebraucht habe: die besten und effizientesten, für EinsteigerInnen geeignete Meditationsmethoden. Vereinzelt organisiere ich auch Seminare für Fortgeschrittene. Um an denen teilnehmen zu können, solltest Du mindestens 45 Minuten sitzen können, ohne Deine Beine zu bewegen. Nach Abschluss des Grundkurses wirst Du über die kommende Fortgeschrittenen-Seminare informiert.

Meditation und Achtsamkeit

Meditation und Achtsamkeit gehen Hand in Hand. Während Meditation oft als Praxis der Konzentration und des Loslassens von Gedanken gesehen wird, ist Achtsamkeit das Bewusstsein und die Akzeptanz des gegenwärtigen Moments. Durch die Kombination von Meditation und Achtsamkeit kannst du lernen, präsenter und bewusster in deinem täglichen Leben zu sein.

Bitte beachte, dass sowohl «mindfulness based stress reduction», kurz MBSR, als auch die Meditation Praktiken sind, die darauf abzielen, Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu fördern. MBSR ist ein spezielles und geschütztes Programm, das Achtsamkeitsmeditation mit Yoga und Übungen zur Körperwahrnehmung kombiniert. Es wurde von Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelt und ist weithin erforscht und in klinischen Einrichtungen eingesetzt worden. Meditationskurse hingegen sind nicht standardisiert, können aber dennoch eine Vielzahl von Techniken zur Beruhigung des Geistes und zur Förderung eines Zustands der Entspannung und Achtsamkeit umfassen.

Kurse in Solothurn

Hier findest Du die nächsten Termine und weitere Informationen zum Meditationskurs in Solothurn:

Kurse in Bern

Hier findest Du die nächsten Termine und weitere Informationen zum Meditationskurs in Bern:

Tipps und Tricks zur Meditation

Hier findest Du Antworten zu den häufig gestellten Fragen zur Meditation und zu Meditationskursen.

Welche Meditation ist die beste?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Einerseits hängt es von Dir und Deiner Erfahrung ab und andererseits auch von Deinen Zielen. Während viele in der Meditation nur die Entspannungswirkung sehen, beschäftigen sich andere mit der „Inneren Alchemie“ oder folgen einem Pfad der „Erleuchtung“. Ich persönlich unterrichte Techniken zur Entspannung und Reduktion von Stress, was indirekt auch das Immunsystem stärkt. Körperliche Gesundheit und seelisches Gleichgewicht bilden das Fundament, welches Dir viele weitere Wege ermöglicht.

Wie merke ich, dass ich richtig meditiere?

Als Erstes wirst Du feststellen, dass alles irgendwie einfacher geht. Dein allgemeines Wohlbefinden und die Zufriedenheit werden steigen. Mit der Zeit wirst Du auch bemerken, dass Du weniger Schlaf benötigst als zuvor. Mit der Zeit wirst Du Dich in manchen Situationen selber beobachten und zu Dir sagen können: „Früher hätte ich mich da doch aufgeregt, nicht?“. Deine Intuition wird besser werden und Du wirst vermehrt Zusammenhänge erkennen, die Dir vorher nicht bewusst geworden wären. Zumindest war das bei mir so. :-)

Ist Meditation das Gleiche wie Achtsamkeit?

Die Antwort lautet sowohl ja als auch nein. Achtsamkeit ist eine Eigenschaft, die Du in jedem Moment einsetzen kannst, ob Sie nun meditierst oder nicht. Meditation hingegen ist eine bestimmte Praxis, die man zu bestimmten Zeiten ausübt. Du kannst während der Meditation achtsam sein, aber Du kannst auch achtsam sein, während Du isst, spazieren gehen oder sich mit einem Freund unterhalten.

Bei der Achtsamkeit geht es auch darum, Deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu bewerten. Das bedeutet, dass Du sie einfach wahrnimmst, ohne zu versuchen, sie zu ändern oder zu korrigieren. Bei der Meditation hingegen geht es oft um spezifische Techniken zur Veränderung Ihrer Gedanken oder Gefühle. Dazu verwendet man teilweise Mantras oder Affirmationen.

Aber wann ist die beste Zeit, um zu meditieren?

Viele Leute meditieren nach Bedarf. Am Morgen früh befindet sich das Gehirn bereits im richtigen Zustand für die Meditation, denn es weist vorwiegend Alpha-Wellen auf. Auch Dein Körper ist am Morgen entspannt. Das kannst Du zu Deinem Vorteil nutzen. Es wird Dir viel einfacher fallen, einen tiefen meditativen Zustand zu erreichen, wenn Du gleich nach dem Aufstehen meditierst. Natürlich kannst Du auch am Abend meditieren oder durch den Tag hindurch meditieren. Die Uhrzeit spielt also absolut keine Rolle.

Was tun, wenn Gedanken während der Meditation auftreten?

Viele traditionelle Methoden vermitteln die Annahme, dass man möglichst keine Gedanken während des Meditierens haben sollte: „Kontrolliere Deine Gedanken“, heisst es oft. Es ist jedoch nicht möglich, an NICHTS zu denken. Daher lernen wir verschiedene Tricks, welche Dir helfen werden, Deinen Geist zu kontrollieren. Gedanken gehören zum Sein dazu: Das Ziel ist aber, nur förderliche Gedanken zu haben und vom Wollen zum nicht-Wollen zu gelangen.

Gibt es eine Meditation zum Einschlafen?

Es gibt viele verschiedene Arten von Meditation, und einige können tatsächlich dabei helfen, schneller einzuschlafen. Die Methode, die am besten funktioniert, hängt jedoch von der Person ab. Es gibt verschiedene Meditationstechniken, die Du ausprobieren kannst, um festzustellen, welche für Dich am besten geeignet ist. Einige Leute finden es hilfreich, eine bestimmte Atemtechnik zu praktizieren, während andere ein Mantra oder eine Visualisierungstechnik verwenden.

Ab wann wirkt Meditation?

Einige Menschen können bereits nach kurzer Zeit eine Verbesserung ihres Wohlbefindens oder ihrer Konzentration bemerken, während andere vielleicht länger darauf warten müssen, um die Auswirkungen zu spüren. Es gibt auch viele Faktoren, die die Wirkung von Meditation beeinflussen können, wie zum Beispiel die Häufigkeit der Praxis, die Art der Meditation, die individuellen Ziele der Person und die persönliche Einstellung zur eigenen Praxis. Wichtig zu wissen ist, dass Meditation keine schnelle „Wunderlösung“ ist und dass sie als regelmässige Praxis betrieben werden muss, um die besten Ergebnisse zu erzielen.