Meditation

Das Konzept der Meditation existiert seit geräumiger Zeit – Ihr Ursprung ist unbekannt. Sie bietet einer Person die Möglichkeit, ihr Bewusstsein zu fixieren und von allen Dingen, die um sie herum geschehen abzuwenden. Meditation kann ein unschätzbares Werkzeug sein, um Gesundheit und Wohlbefinden sowie persönliches und spirituelles Wachstum zu schaffen.

  • Was ist Meditation?
  • Welche Arten der Meditation gibt es?
  • Was ist das Ziel der Meditation?
  • Für wen ist Meditation geeignet?
  • Wie kannst Du meditieren lernen?
  • Was ist geführte Meditation?
  • Was ist die beste Meditation?

Am Ende der Seite findest Du Fragen, Antworten und Tipps rund um das Thema. Meditieren lernen ist einfacher als Du denkst.

Was ist Meditation?

Meditation ist eine Technik, die angewendet wird, um den Geist zu beruhigen und zu konzentrieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Meditation, aber alle haben das Ziel, uns zu helfen, uns auf den Moment zu konzentrieren und alle anderen Gedanken und Sorgen loszulassen. Meditation kann helfen, Stress und Angst zu reduzieren, uns besser zu entspannen und unsere Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit zu verbessern.

Was ist das Ziel von Meditation?

Man sagt oft, der Weg sei das Ziel. Ziel der Meditation ist es, nicht zu wollen, sondern zu verstehen, warum wir gewisse Dinge wollen, wobei wir die Dinge zulassen, die uns im Fluss der Dinge weiterbringen. Meditation ist Stille und Bewegung zugleich. Wir verändern unsere Wahrnehmung, indem wir die Aufmerksamkeit schulen und den Geist ruhig halten. Wir nehmen und selbst besser wahr, wobei wir vermehrt unsere Gedanken beobachten, ohne uns von ihnen mitreissen zu lassen. Nach aussen sichtbar werden wir nur ruhiger, entspannter und fokussierter, aber innerlich werden wir glücklicher, dankbarer und selbstbewusster. Körper zeigt sich das auf vielen Ebenen. So führt Meditation zu einer Reduktion von Stresshormonen, einer Stärkung des Immunsystems, verbesserter Erholung und sogar Verjüngung des Körpers.

Meditation nur zur Tiefenentspannung

Meditation wird oft als ein Weg zum Abbau von Stress angesehen. Aber sie kann viel mehr sein als das. Meditation kann für eine tiefere Entspannung genutzt werden, um sich zu zentrieren und Zugang zu seinen innersten Gedanken, Beweggründen und Gefühlen zu finden.

Achtsamkeit (Mindfulness) hilft Dir dabei, eine gelassene Einstellung und Stabilität zu erreichen. In diesem Moment der Stille entsteht Klarheit über die eigenen Emotionen. Man empfindet Fürsorge für sein Umfeld und kontinuierlich wird Stress abgebaut, sowie innere Energie aufbaut.

Arten der Meditation

Meditation ist eine Methode, um den Geist zu beruhigen und zu konzentrieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Meditation, die alle ihre eigenen Vorteile haben. Einige Formen der Meditation können dabei helfen, Stress und Anspannung abzubauen, während andere dabei helfen können, die Konzentration und Kreativität zu steigern. Die Wahl der richtigen Art von Meditation hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.

So kannst Du von der einfachen Beobachtung des Atems, über Visualisierungen bis hin zu kompletten traditionellen daoistischen oder buddhistischen Kultivierungsmethoden alles lernen. So gibt es sanfte/passive Methoden oder harte/aktiven Methoden.

  • Bei uns in Europa sind sanfte und passive Methode weit verbreitet, so z. B. klassisches Zazen, transzendentalen Meditation oder die moderne 6-Phasen-Meditation.
  • In die Kategorie der harten und aktiven Methoden gehört z. B. die Wim Hof Methode, Mo Pai Nei Gong und viele Pranayama-Atemtechniken.

Es gibt viele verschiedene Arten zu meditieren, und es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Methode. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Methode oder Schule für ihn am besten geeignet ist.

Welche Positionen sind für das Meditieren am besten geeignet?

Welche Positionen sind für das Meditieren am besten geeignet? Egal welche Methode oder Schule Du wählst, es ist wichtig, dass Du für den Anfang eine bequeme Position einnehmen kannst, in der Du Dich entspannen und den Geist konzentrieren kannst.

Viele Meditierende bevorzugen es, auf einem bequemen Stuhl, mit dem Rücken gerade zu sitzen, während andere sich lieber im Schneidersitz oder im Lotussitz niederlassen. Es ist auch möglich, im Stehen oder im Liegen zu meditieren. Die wichtigste Sache ist, dass Du Dich wohlfühlst und Deine Aufmerksamkeit auf die Meditation lenken kannst.

In der traditionellen Schulen werden meist folgende drei Positionen verwendet:

MEDITATION IM SITZEN

Die Meditation im Sitzen bildet meist das Fundament jeder Praxis. Traditionell sitzt man im Lotossitz. Aber das ist anfangs nicht notwendig. Erst wenn Du mehr als eine Stunde am Stück meditierst, wirst Du merken, warum diese Sitzposition viele Vorteile hat. Bis dahin kannst Du Dich mit aufgerichteter Wirbelsäule gemütlich auf den Bürostuhl setzen und Deine Augen schliessen.

MEDITATION IM LIEGEN

Die Übungen im Liegen ergänzen meist die Hauptübungen. Wenn Du glaubst, dass Meditation im Liegen einfacher ist, als die Meditation im Sitzen, so täuschst Du Dich. Man kämpft viel schneller mit dem Einschlafen und daher sind lange Meditationssitzungen beinahe unmöglich.

Mehr zu den liegenden Meditationen

MEDITATION BEIM GEHEN

Die Übungen im Gehen sind eine alte daoistische Tradition. Aber auch diverse buddhistische Schulen kennen Übungen im Gehen. Im heutigen Alltag sind aber nicht alle gleich praktisch anwendbar. Hier lernst Du diejenigen Übungen, mit der ich über viele Jahre die beste Erfahrung gemacht habe.

Die Wirkung täglicher Meditation

In letzter Zeit sind viele Studien über das Konzept der Meditation gemacht worden, welche die Effekte der Meditation, mithilfe von wissenschaftlichen Messungen untermauerten. Diese Art von Untersuchungen haben gezeigt, wie vielfältig die therapeutischen Effekte der Meditation sind und welche Prozesse sie unterstützen. Dadurch hat das Konzept der Meditation auch in wissenschaftlichen Kreisen stark an Sympathie gewonnen.

Meditation hilft auch Sportlern ihre Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Regeneration zu verbessern. Zudem führt Meditation und mehr Selbstachtung und Antriebskraft. Studien haben gezeigt, dass Meditation auch dabei hilft chronische Schmerzen zu lindern, und den Schlaf zu verbessern.

Anfänger stellen meist zuerst eine Verbesserung der Schlafqualität durch die Meditation fest. Doch, durch die Fähigkeit einer Person, den ganzen Tag hindurch mehrmals kurz zu meditieren, hilft sie auch beim Aufbau von Willenskraft und Resilienz. Wenn die tägliche Meditation mal zur Gewohnheit geworden ist, wird sie die Gesundheit stetig positiv beeinflussen.

Die Welt wird immer hektischer, Tag für Tag –  Daher sollte Meditation zu Deinem „Ort der Ruhe“ werden. Ein Ort, an den Du sich zurückziehen kannst, um nicht im Stress des hektischen Alltags ersticken.

Wie kannst Du meditieren lernen?

Bist Du gestresst, konzentrationslos, schlaflos, müde oder völlig aus der Balance? Dann solltest Du Dir überlegen, etwas an Deinem Leben zu verändern. Du solltest Meditation lernen und innere Ruhe finden.

Lenke Dein Deine Gedanken, Dein Selbstbewusstsein und Dein Wohlergehen

Entspannung sehe ich nur als Zwischenziel – Das Gleiche gilt auch für die Achtsamkeit. Wenn Du täglich meditierst, wird sich Dein Denken verändern. So wie Sport Deine äussere Haltung verbessert, wird die Achtsamkeit Deine innere Haltung verändern und Dir gleichfalls mehr Stärke verleihen. Wenn Du täglich Deinen mentalen Muskel trainierst, wirst Du Deine Wahrnehmung verbessern und bewusster leben. Der Weg ist das Ziel.

Wie sieht aber dieser Weg aus? Dazu gibt es keine klare Anleitung. Die Techniken aus dem klassischen Yoga unterscheiden sich wesentlich von den „moderneren“ Techniken, welche in den letzten Jahren von Psychologen entwickelt wurden, welche teilweise selbst die Atemtechnik komplett vernachlässigen. Den Atem zu beobachten kann enorm dabei helfen, das Bewusstsein vom Alltag abzulenken und die nötige Stille zu entwickeln, daher ist er ein starkes Werkzeug für die Meditation.

Sehr zentral ist der Fokus in der Meditation. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn sich Deine Gedanken um gewisse Vorfälle drehen, die sich Deiner Kontrolle entziehen, oder über die Du keine Macht hast, so verschwendest Du Deine Energie. Lernst Du Deine Gedanken auf das Wesentliche zu konzentrieren, wirst Du auch Deine Energie kontrollieren können.

Mit dem richtigen Kurs wirst Du in kürzester Zeit die Vorteile der Meditation geniessen können.

Für wen ist Meditation geeignet?

Einige Meditationstechniken, die ich unterrichte, gehen auf eine 800-jährige Tradition zurück und wurden mithilfe von EEGs auf ihre Wirkung hin untersucht.

Sie helfen Menschen dabei, ihre Konzentration zu verbessern und schädliche Nervosität (Beta-Wellen, hohe Cortisol-Level) abzubauen. Sie hat jedoch noch viele weitere therapeutische Vorteile. Wenn eine Person unter Druck steht und ständig eine hohe Nervosität hat, könnte dies drastische Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Meditation hilft dabei, sich zu entspannen.

Meditation bei Krankheit: Obschon meditieren zahlreiche positive Effekte auf den Körper und die Psyche hat, ersetzt sie keine andere Therapieform.

Der Einstiegskurs in Solothurn

Es sind absolut keine Vorkenntnisse für diesen Kurs notwendig. Alles, was Du brauchst, bringst Du bereits mit. Mit voller Unterstützung über 6 Wochen wirst Du erfolgreich die Meditationstechniken in Deinen Alltag integrieren und zahlreiche Tricks lernen, wie Du effizienter meditieren kannst.

Was bringt Dir der Kurs?

  • Mehr Gelassenheit und Ruhe
  • Einen klaren Kopf
  • Eine bessere Intuition
  • Mehr Kreativität
  • Gesundheit
  • Ausgeglichenheit

Die Techniken sind einfach und schnell umzusetzen. Die ersten Erfolge sind bereits nach wenigen Minuten spüren.

Der Grundkurs zur Meditation in Solothurn

Geführte Meditation

Geführte Meditation ist eine Methode, bei der Meditationslehrer die Teilnehmenden durch eine Reihe von Übungen führt, um ihr beim Erreichen eines bestimmten meditativen Zustands zu helfen.

Während der ganzen Kursdauer kannst Du das Gelernte gleich umsetzen. Jeweils anschliessend auf den Kurs findet die geführte Meditation statt. Der Fokus der geführten Meditation liegt jeweils auf den neu erlernten Techniken.

Nach Abschluss des Kurses kommen viele TeilnehmerInnen weiterhin einmal wöchentlich in die geführte Meditation. Mehr Informationen zur geführten Meditation in Solothurn findest Du hier.

Geführte Meditation in Solothurn inkl. Einführungskurs

Was bisherige TeilnehmerInnen zu sagen haben

19/12/2019
    

Der Kurs hat mir sehr gut gefallen. Das meiste, was du erzählt hast, war für mich neuartig. Da ich mich bereits mit Meditation / Tools um den Geist zu beruhigen auseinandergesetzt habe, hat mich dies recht erstaunt. Dein Wissen zum Gebiet ist unglaublich umfangreich und du konntest es jeweils bestens und authentisch vermitteln. Mir gefiel auch der Ansatz, während des Kurses das Ganze grösstenteils theoretisch anzugehen und das Gesagte dann nur kurz auszuprobieren (-> siehe auch Frage 3). Ich habe für mich durch die Porenatmung eine Meditationsart entdeckt, die ich so weiterführen möchte. Ich freue mich jeden Tag darauf und habe sie zu einem festen Bestandteil meiner morgendlichen Yogapraxis gemacht. 
Auf jeden Fall werde ich den Kurs weiterempfehlen – habe ich bereits. :)
Ich denke, zwecks Festigung des von dir vermittelten Inhaltes, wäre es wichtig, jede Variante immer gleich direkt auszuprobieren. Den Fokus auf die Vermittlung von Theorie finde ich zielgerichtet und gut, jedoch hätte ich gerne einige wenige Minuten pro Abend mehr für die eigene Praxis eingesetzt. Hier kommt natürlich die verfügbare Zeit ins Spiel: Aus meiner Sicht hätten die „Ausschweifungen“ etwas eingeschränkt werden können. Ich denke, da du einen solch riesigen Background zum Thema hast, war dies entsprechend sehr schwierig. Aus meiner Sicht besteht hier noch Potenzial.
Allgemein wünsche ich dir für deine weiteren Kurse alles alles Gute und viel Freude. Ich finds super, hast du diese aufgegleist und das Thema so an eine ganz neue Zielgruppe gebracht. :)

Über mich

Ich meditiere seit über 20 Jahren und bin seit 10 Jahren Schüler des daoistischen Meisters Wang Liping. In meinen Kursen lernst Du moderne und klassische Techniken, die sich in Deinen Alltag integrieren lassen. Seit 3 Jahren biete ich fortlaufend Einsteiger-Kurse in Bern und Solothurn an. In 10 Stunden lernst Du, wofür ich 20 Jahre gebraucht habe: Die besten und effizientesten, für EinsteigerInnen geeignete Techniken, die ich gelernt habe.

Die nächsten Termine in Solothurn

Weitere häufig gestellte Fragen

Hier findest Du Antworten zu den häufig gestellten Fragen zur Meditation und zum Kurs.

Welche Meditation ist die beste?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Einerseits hängt es von Dir und Deiner Erfahrung ab und andererseits auch von Deinen Zielen. Während viele in der Meditation nur die Entspannungswirkung sehen, beschäftigen sich andere mit der „Inneren Alchemie“ oder folgen einem Pfad der „Erleuchtung“. Ich persönlich unterrichte Techniken zur Entspannung und Reduktion von Stress, was indirekt auch das Immunsystem stärkt. Körperliche Gesundheit und seelisches Gleichgewicht bilden das Fundament, welches Dir viele weitere Wege ermöglicht.

Wie merke ich, dass ich richtig meditiere?

Als Erstes wirst Du feststellen, dass alles irgendwie einfacher geht. Dein allgemeines Wohlbefinden und die Zufriedenheit werden steigen. Mit der Zeit wirst Du auch bemerken, dass Du weniger Schlaf benötigst als zuvor. Mit der Zeit wirst Du Dich in manchen Situationen selber beobachten und zu Dir sagen können: „Früher hätte ich mich da doch aufgeregt, nicht?“. Deine Intuition wird besser werden und Du wirst vermehrt Zusammenhänge erkennen, die Dir vorher nicht bewusst geworden wären. Zumindest war das bei mir so. :-)

Ist Meditation das Gleiche wie Achtsamkeit?

Die Antwort lautet sowohl ja als auch nein. Achtsamkeit ist eine Eigenschaft, die Du in jedem Moment einsetzen kannst, ob Sie nun meditierst oder nicht. Meditation hingegen ist eine bestimmte Praxis, die man zu bestimmten Zeiten ausübt. Du kannst während der Meditation achtsam sein, aber Du kannst auch achtsam sein, während Du isst, spazieren gehen oder sich mit einem Freund unterhalten.

Bei der Achtsamkeit geht es auch darum, Deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu bewerten. Das bedeutet, dass Du sie einfach wahrnimmst, ohne zu versuchen, sie zu ändern oder zu korrigieren. Bei der Meditation hingegen geht es oft um spezifische Techniken zur Veränderung Ihrer Gedanken oder Gefühle. Dazu verwendet man teilweise Mantras oder Affirmationen.

Was tun, wenn Gedanken während der Meditation auftreten?

Viele traditionelle Meditationsstile sagen, dass man möglichst keine Gedanken während der Meditation haben sollte: „Kontrolliere Deine Gedanken“, heisst es oft. Es ist jedoch nicht möglich, an NICHTS zu denken. Daher lernen wir verschiedene Tricks, welche Dir helfen werden, Deinen Geist zu kontrollieren. Gedanken gehören also zur Meditation dazu. Sie helfen Dir, Dein Ziel zu erreichen.

Gibt es eine Meditation zum Einschlafen?

Es gibt viele verschiedene Arten von Meditation, und einige können tatsächlich dabei helfen, schneller einzuschlafen. Die Methode, die am besten funktioniert, hängt jedoch von der Person ab. Es gibt verschiedene Meditationstechniken, die Du ausprobieren kannst, um festzustellen, welche für Dich am besten geeignet ist. Einige Leute finden es hilfreich, eine bestimmte Atemtechnik zu praktizieren, während andere ein Mantra oder eine Visualisierungstechnik verwenden.

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Ich, Marc Dietschi (Wohnort: Schweiz), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
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