Personal Branding – der Weg zum Erfolg

 In Business, Marketing

Viele Autoren, Speaker, Personal Trainer und Coaches die in die Öffentlichkeit treten, sollten sich zumindest einmal die Frage nach dem Personal Branding stellen – denn in ihrem Business sind sie die Marke. Hier zeige ich Dir, wie Du Dich erfolgreich zur Marke machst.

Personal Branding Definition

HR war gestern, denn die Arbeitswelt verändert sich in den letzten Jahren rapide. Sehr viele der heutigen Jobs werden in wenigen Jahren überflüssig oder durch Maschinen oder Künstlichen Intelligenzen ersetzt. Daher ist es auch unerlässlich, dass Du Dich stetig weiterbildest und verbesserst. Auf der anderen Seite ist eine fixe Anstellung ein überholtes Modell aus der Industrialisierung: Keine Deiner unendlichen Optionen Geld zu verdienen, die Du in Deinem Leben hast, kommt der Sklavenschaft näher. Denk mal genau darüber nach. Irgendwann fragst Du Dich: „Welcher Beruf passt eigentlich zu mir?“ Aus diesem Grund wollen immer mehr junge Leute als Freelancer arbeiten und somit ihr eigener Chef sein. Mit dieser Entscheidung wird der eigene Name zur Marke: Man bietet seine Dienstleistungen auf dem Markt an und sucht sich Kunden. Dazu ist ein das Basic Know-how über Internet-Marketing unerlässlich. Aber auch ein wenig Selbstreflexion sollte geübt sein, denn ohne die ist es schwierig ein Canvas der Marke „ICH“ zu erstellen. Dieser Artikel geht daher auf beide Themen ein.

EIn Spiegel ohne Spiegelbild: Zeigt, dass eine Personal Branding Strategie ohne Selbstreflexion keinen Sinn macht. Denn zuerst muss man wissen, wer man selber ist, bevor man sich als Marke präsentieren kann.

Personal Branding Strategie

Falls Du Dir entweder über Deine Strategie oder über die Umsetzung oder gar über beides noch keine Gedanken gemacht hast, soll dieser Artikel Dir als eine solide Basis dazu dienen. Planlos wirst Du erfolglos sein. Niemand sucht nach Dir, wenn er nicht weiss, was Du ihm anzubieten hast. Da viele sozialen Netzwerke die organische Reichweite von Posts immer weiter einschränken, um mehr Werbung verkaufen zu können, ist es umso wichtiger geworden, auch den Personal Branding Bereich zu „professionalisieren“ und Deine Message, Deine Vision auf den Punkt zu bringen. Ich zeige Dir in diesem Artikel, wie Du Deinen Auftritt selber strategisch planst und begleite Dich dann Schritt für Schritt durch die wichtigsten Punkte. Am besten druckst Du Dir diesen Artikel aus und beantwortest Dir die gestellten Fragen direkt in Stichworten auf dem Papier.

Was bietest Du unter Deinem Personal Brand an?

Werde Dir klar, was Du anbietest: Du solltest in wenigen Worten erklären können, was Du tust, was Dich von Deiner Konkurrenz unterscheidet, welchen Nutzen Du bringst und was Dein Angebot kostet. Dies nennt man im Verkauf einen „Elevator Pitch“. Diese kurze Message sollte „messerscharf“ sein und beinhalten, was Dich besonders macht und Dich von den anderen abhebt. Um zu dieser „Message“ zu kommen, starten wir aber ganz am Anfang:

Falls Du noch nichts oder gar viele verschiedene Dienstleistungen anzubieten hast, dann wird die Sache etwas komplexer, aber im Grunde genommen kannst Du Dir folgende Gedanken machen:

Überlege wem, oder welchem Kunden Du in deinem Leben den grössten Nutzen erbracht hast und wie Du das getan hast.

Überlege dir nun, was das Resultat deiner Hilfe war.

Überlege dir anschliessend, was die zusätzlichen Folgen dieses Resultates für die betroffene Person waren.

Beispiel: Du hast jemandem geholfen sein Traumgewicht zu erreichen (Resultat). Anschliessend hat die Person enormes Selbstvertrauen aufgebaut und ihre eigene erfolgreiche Firma gegründet (Folgen).

Nun überlege dir, was die Kosten für die betroffene Person gewesen wären. wenn Du ihr nicht geholfen hättest.

Am obigen Beispiel: Die Person hätte vielleicht nie eine erfolgreiche Firma gegründet und wäre noch frustrierter als zum Zeitpunkt, als sie zu dir gekommen ist.

Nun weisst Du ganz genau, was Du unter Deinem Personal Brand anbieten solltest!

Erbringe einzelnen einen grossen Nutzen und Dein Leben wird erfüllt sein! Erbringe möglichst vielen Leuten einen möglichst hohen Nutzen und Dein Leben und Dein Portemonnaie werden gefüllt sein 😉

Grundsätze, um Erfolgreich Deine Marke aufzubauen

Wahrscheinlich hast Du die alte Leier betreffend Authentizität schon ein paar male gehört. Warum ist das so wichtig? Versuche doch mal jemandem etwas zu verkaufen, was Du selber gar nicht magst und frage danach, wie überzeugend Du dabei warst. Wahrscheinlich gar nicht! Dies, weil Dein Körper immer die Wahrheit kommuniziert, Dein Gegenüber diese unbewusst wahrnimmt und diese „Microexpressions“ Deines Körpers im Widerspruch zu Deinen Aussagen steht. Reflektiere danach auch, wie Du Dich dabei selber gefühlt hast, respektive, wie Du Dich danach fühlst. Was hatte das Gespräch für einen Einfluss auf Deinen Energielevel? Wahrscheinlich war es nicht gerade förderlich. Willst Du das wirklich Dein ganzes Leben lang machen? Etwas verkaufen, was Du nicht bist? Wahrscheinlich nicht – daher die folgenden drei Grundsätze:

Sei authentisch: Erzähle nun in Deinen Worten was Du tust, mit welchen Schritten Du Deine Kunden zum Erfolg führst und welche Resultate Deine Kunden erzielen konnten. Erzähle auch in Deinen Worten, was die Kosten gewesen wären, wenn sie Deine Dienstleistung nicht in Anspruch genommen hätten. Nimm die Geschichten mithilfe eines Recorders (Video oder nur Audio) auf.

Suche nun nach Deinen „Powerwörtern“: Sehe oder höre Dir die Aufzeichnungen an. Welche Wörter in Deiner Geschichte übertragen starke Gefühle? Diese Wörter solltest Du Dir aufschreiben. Dies sind Deine persönlichen Wörter, welche Deine Marke ausmachen.

Zeige Konsistenz: Verwende in Zukunft immer Deine Powerwörter, wenn Du etwas kommunizierst.

Nun weisst Du auch, wie Du Deinen Personal Brand bewirbst! Und nun genug der Selbstfindung, jetzt geht es an die strategische Planung und danach an die Umsetzung!

Die Vision seines Personal Brands

Ich betrachte den Aufbau eines Brands immer als ein langfristiges Ziel. Daher empfehle ich Dir Klarheit über Deine Ziele im Leben zu haben und eine ausgeschmückte Vision Deiner Zukunft im Kopf zusammenzustellen. Versuche möglichst viele Leute in diese Visualisierung zu integrieren: So z.B. Deine Familie, Deine engsten Freunde, Kunden, Partner usw. und überlege genau, wie diese von Deiner Vision der Zukunft profitieren würden. Was tust Du da für die jeweiligen Leute? Wie lässt Du sie an Deinen Erfolgen teilhaben? Eine Studie hat erwiesen, dass die stärke Deiner sozialen Kontakte am meisten mit dem korreliert, was man „Glück“ nennt. Daher solltest Du bei den nächsten Schritten auf keinen Fall vergessen, dass Du DU bleiben solltest und Deine Freundschaften höchste Priorität haben sollten. Denn Freunde, die von Deiner Vision profitieren, werden Deine Posts teilen, Dich somit empfehlen und vergrössern und multiplizieren Deine Reichweite. Denke aber auch daran, dass Veränderungen Angst machen und viele Freunde versuchen, Dich von Deinem Weg abzuhalten. Nimm es ihnen nicht übel, denn Sie haben nur Angst Dich zu verlieren.

Fülle mit diesem Gedanken die folgenden Fragen aus…

Personal Branding Step-by-step

Deine einzigartigen Qualitäten, Talente, Fachgebiete:

 Lese hierzu das erste Kapitel dieses Beitrages

Kurz- und langfristige Personal Branding Ziele

Kurzfristige Branding Ziele sind zum Beispiel: Neue Kontakte in einer gewissen Nische gewinnen oder sich mit „Influencer“ einer Nische verbinden.

Langfristige Branding Ziele sind zum Beispiel: Als Experte in der Nische „xy“ wahrgenommen zu werden.

Deine Leistungen und erreichte Ziele, welche kommuniziert werden sollen:

  • Wer bist Du?
  • Was macht Dich einzigartig?
  • Was ist Deine Vision für Deine persönliche Marke?
  • Wer ist Dein Publikum? Wem kannst Du helfen?
  • Wie hilfst Du Deinem Zielpublikum? Was macht Dich anders als Deine Konkurrenz?
  • Was macht Dich zuverlässig und vertrauenswürdig?
  • Welche sind Deine bisherigen Errungenschaften?

 

Präsentation Deiner Fähigkeiten und Leistungen

Ob Du nun Deine Linkedin-, Fancebook- oder Blog-Seite befüllen willst, oder gar mehrere Präsenzen gleichzeitig, solltest Du einen Content-Plan erstellen. Die niedlichen Hundefotos Deines Nachbarn zu teilen ist zwar nett, aber es macht Dich nicht glaubwürdiger. Du solltest Dir also Überlegen, welche Leistungen, Momente und Erinnerungen Dich mit besonders viel Stolz erfüllen. Diese können problemlos auch ein paar Jahre in der Vergangenheit liegen. Wenn Du dazu noch irgendwelche Zeitungsartikel oder Fotos hast, dann suche Dir Sachen zusammen.

  • Schreibe die Leistungen auf, die Dich mit Stolz erfüllen
  • Liste Momente auf, in denen andere Dich und Deine Arbeit öffentlich erkannt haben
  • Erinnere Dich an Zeiten, in denen andere Deine Arbeit privat anerkannt haben

Jetzt kannst Du Dir kurze spannende Beschreibungen Deiner persönlichen Marke und Biografie sowie längere Versionen einfallen lassen. Diese Variationen Deiner Biografie und Deiner persönlichen Markenaussage nutzt Du für Deine Social Media-Profile. So machst Du Deine eigene Marke zusammenhängend, aber hast dennoch einzigartige Inhalte auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung. Dies ist sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen interessant. Du kreierst damit eine „Entität“ mit einer eigenen Geschichte.

Ziel: Glaubwürdigkeit aufbauen

Effektives Personal Branding sollte strategisch für eine bestimmte Zielgruppe gemacht werden. Hier gilt auch der Grundsatz: „Machst Du Marketing für jedermann, dann sprichst Du damit niemanden an“.

  • Identifiziere daher zunächst Deine Ziele:
  • Wer ist nun Deine Zielgruppe?
  • Für welche Inhalte interessiert sich genau diese Zielgruppe, welche Du für die Erreichung Deiner Ziele benötigst?

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Falls Du willst, dass ich Dich bei Deinem Personal Branding unterstütze, dann kannst Du mich gerne kontaktieren.

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Mehr Energie im Leben durch das anzapfen der Quelle wird hier symbolisiert durch eine Glühbirne, welche sich selbst an der Steckdose ansteckt und dadurch hell leuchtet.Man der seiner Berufung gefolgt ist und seinen Traumberuf lebt. Er hat nicht nur einen Beruf der zu ihm passt. Eine Berufung oder Berufung ist etwas, nach dem wir alle streben sollten. Eine Berufung ist ähnlich wie eine Karriere, aber wir bekommen auch tiefe Zufriedenheit und Erfüllung von unserer Berufung. So verdienen wir nicht nur Geld, um materiellen Besitz zu erlangen, sondern diejenigen von uns, die unsere Berufe gefunden haben, geniessen die acht Stunden, die wir von Montag bis Freitag im Büro verbringen.