Meditation für Anfänger und wie du sie in den Alltag integrierst

Dein Alltag ist voll mit Terminen und Du findest kaum Ruhe, Deine Konzentration lässt nach und Deine Motivation und Kreativität haben Dich längst verlassen? Du bist genervt und hast Du haufenweise Ausreden, nicht zum Training zu gehen. Dann lerne eine einfache Mediation für Anfänger. Das Beste an Meditation ist, dass man sie immer und überall praktizieren kann.

Meditation für Anfängerinnen und Anfänger

Genau genommen meditierst Du bereits jeden Tag ein paar Minuten. Immer wenn Du am Morgen erwachst, weil Dein nerviger Wecker klingelt, befindest Du Dich wissenschaftlich gesehen für einen kurzen Moment in Meditation. Dein EEG (Elektroenzephalogramm) würde vorwiegend Alpha-Wellen aufzeichnen – identisch mit denen von ZEN-Mönchen während der Meditation. Leider schwindet diese Entspannung im Normalfall nach wenigen Minuten oder gar Sekunden, denn wir führen uns vor Augen, was wir alles an dem Tag zu erledigen haben und produzieren so die erste kleine Dosis Adrenalin, um aus dem Bett zu kommen.

Dieser Artikel zeigt Dir, wie Du Deine tägliche Zeit in Meditation ganz einfach verdoppeln oder vervielfachen kannst. Ich hoffe, dieser Artikel wird Dir die nötige Energie geben, Dein Ziel zu erreichen, die Meditation erfolgreich in Deinen Alltag zu integrieren. Mache jetzt den ersten Schritt. Schliesse Deine Augen für ein paar Minuten.

Warum Du Meditieren solltest

Aber was bringt Dir dieser Alpha-Zustand? Inzwischen gibt es über 1500 wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit von Meditation belegen. Dies ist ein anderes Thema, denn die meisten Studien sind öffentlich zugänglich – aber Du kannst es auch einfach selber herausfinden. Meditation ist wohl das einzige Tool, welches Dich keine Zeit kostet, denn selbst als Anfängerin oder Anfänger wirst Du dank der Meditation Deine Zeit effizienter Nutzen, da Du mehr Klarheit durch den ganzen Tag haben wirst. Du wirst dadurch sogar mehr Zeit haben, Dein Leben zu geniessen. Denn hast Du erstmal ein paar Tage regelmässig meditiert, wirst Du nicht nur produktiver, sondern auch konzentrierter und Deine Stimmung wird besser. Also los…

Hast Du bereits gelernt zu meditieren? Na toll! Dann kannst Du den nächsten Abschnitt überspringen und mit den “3 einfachen Wegen, wie Du Meditation in Deinen Alltag integrieren kannst” weiterfahren, ansonsten liest Du zuerst diese einfache Meditation für Anfängerinnen und Anfänger.

Welche Meditation ist für Anfängerinnen geeignet?

Fürs Erste reicht eine einfache Technik, welche ich Dir hier aufzeige. Setze Dich mit aufrechter Wirbelsäule hin, lege Deine Hände auf die Knie, blicke gerade aus und schliesse Deine Augen. Atme danach tief und entspannt gleichmässig ein und aus. Versuche den entspannten Zustand zu fühlen, indem Du Dich unmittelbar nach Deinem Erwachen befindest. That’s it! Und dies kommt der Zen-Meditation schon ziemlich nahe. Das ist die Meditation für Anfänger!

Wenn Du eine ausführliche Einführung in die Meditation haben möchtest und in wenigen Wochen eine Praxis für Dein ganzes Leben finden, dann melde Dich doch an einen der Anfänger-Kurse in Solothurn an:

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Und nun die Integration der Meditation in Deinen Alltag:

  1. Wenn Du am Morgen aufwachst, dann setze Dich einfach auf (ja, es ist wichtig, dass Du sitzt, denn Du willst ja nicht wieder einschlafen), schliesse Deine Augen und stelle Dir für ein paar Minuten Deinen perfekten Alltag vor. Dazu ist keine weitere Technik notwendig, denn Du solltest bereits im richtigen Zustand sein.
  2. Befindest Du Dich mindestens einmal täglich an der frischen Luft? Selbst wenn Du nur wenige Schritte gehen musst: Du kannst auch im Gehen meditieren – viele buddhistische und daoistische Methoden haben dafür die eigene Technik. Für den Anfang reicht es, wenn Du geradeaus schaust, langsam und tief atmest, Deine Arme entspannt mitschwingen lässt und versuchst den Zustand nach dem Erwachen zu fühlen.
  3. Bei der Arbeit: hast Du mal ein paar Minuten frei, versuche Dich zu entspannen – schliesse Deine Augen, versuche nochmal den Zustand der Morgenmeditation zu erfühlen. (Fühlen, nicht Visualisieren)
  4. Hey, im Titel hiess es doch «3 einfache Wege…»? Der naheliegendste Weg ist kaum noch erwähnenswert. Man nennt die Übung in Taoismus «Shui Gong», was so viel wie schlafende Übung heisst. Auch hier gibt es unzählige Variationen aus diversen Schulen. Auf jeden Fall machst Du die Meditationstechnik im Liegen – kurz vor dem Einschlafen. Gerne zeige ich Dir auch, welche ich seit Jahren für die effizienteste Methode halte. Melde Dich einfach bei mir…

Damit schaffst Du es vielleicht auf 30 Minuten Meditation pro Tag (das ist wohl mehr als 99 % der Bevölkerung), ohne dass Du bedeutend Zeit dafür aufwenden musst.

Was nun?

Ich habe vor über 20 Jahren meine ersten Bücher über Meditation gelesen, viele Methoden gelernt und ausprobiert. Aber 13 Jahre habe ich gebraucht, um sie zu einer täglichen Gewohnheit zu machen. Die Zeit kannst Du Dir sparen – indem Du jetzt anfängst. Falls Du mehr erwartet hast, dann kannst Du hier auch weitere Artikel über Meditation oder meinen Blog-Beitrag über die Meditation von Wim Hof lesen oder Dich an einen meiner Kurse anmelden. Da kriegst Du als Anfängerin oder Anfänger alles, was Du brauchst, um ein Leben lang meditieren zu können.

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