Transzendentale Meditation

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In der transzendentalen Meditation werden Mantras verwendet, um den Geist zu beruhigen und ihn von ablenkenden Gedanken und Emotionen zu befreien. Ein Mantra ist ein Wort oder ein Klang, der wiederholt wird, um den Geist zu konzentrieren und zu entspannen. In der transzendentalen Meditation wird jedem Schüler ein persönliches Mantra von einem zertifizierten Lehrer zugewiesen. Dieses Mantra wird geheim gehalten und sollte nur von dem Schüler selbst verwendet werden. Die Wahl des Mantras basiert auf verschiedenen Faktoren wie dem Alter, dem Geschlecht und dem persönlichen Hintergrund des Schülers. Die Wirkung des Mantras entfaltet sich am besten, wenn es regelmäßig und kontinuierlich verwendet wird.

Transzendentale Meditation – woher kommt sie?

Transzendentale Meditation (TM) wurde vom Inder Maharishi Mahesh Yogi entwickelt und gelehrt. Maharishi hat 1957 eine internationale Organisation ins Leben gerufen, um das Wissen der Transzendentalen Meditation weltweit zu verbreiten. Der Begriff „Transzendental“ bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „überschreitend“. Dieser Begriff beschreibt auch das Ziel dieser Meditation sehr gut, und zwar die begrenzte Sinneswahrnehmung zu überschreiten, was einem im Alltag oftmals verwehrt bleibt. Die Technik wurde offiziell 1960 von Maharishi in die Schweiz gebracht. Heute gibt es auch in der Schweiz Zentren, die sich alleinig auf diese Meditationsart fokussieren.

Auch viele Stars aus Hollywood meditieren regelmässig auf diese Art und Weise, um ihren Stress im Alltag zu reduzieren und stattdessen mehr Glück und andere positive Gefühle zu erleben. Bereits nach kurzer Übungsdauer beschreiben viele Meditierende, dass sie sich im Alltag entspannter und angstfreier fühlen. Zudem kann sich angeblich auch der physische Zustand verbessern – wie beispielsweise die Blutzuckerwerte oder das Immunsystem. Daher ist die transzendentale Meditation ist nicht nur eine „religiöse“ Praxis, sondern wird auch von einigen Psychologen bei der Behandlung von Depression zum Einsatz gebracht. Ausserdem verbessert TM die Wahrnehmung schneller als einige andere Meditationstechniken. (Quelle)

Der Maharishi-Effekt

Der Maharishi-Effekt ist eine Theorie, die besagt, dass eine kritische Masse von Menschen, die regelmässig Transzendentale Meditation (TM) praktizieren, eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft haben könnte. Die Theorie wurde von Maharishi Mahesh Yogi, dem Gründer der Transzendentalen Meditation, entwickelt und behauptet, dass die Praktik der Transzendentalen Meditation zu einer Steigerung von Frieden, Ordnung und Harmonie in der Gesellschaft führen kann.

Die Theorie des Maharishi-Effekts basiert auf der Annahme, dass die Gedanken und Gefühle einer Person Auswirkungen auf ihre Umgebung haben können. Nach der Theorie könnten die positiven Gedanken und Gefühle, die durch die Transzendentale Meditation erzeugt werden, die Atmosphäre in einer Gemeinschaft verbessern und zu einer Verbesserung von Frieden und Harmonie beitragen.

Die Wirksamkeit des Maharishi-Effekts wurde jedoch von der wissenschaftlichen Gemeinschaft umstritten. Es gibt einige Studien, die eine positive Auswirkung der Transzendentalen Meditation auf die Gesellschaft zeigen, aber andere Studien haben keine signifikanten Effekte gefunden. Es gibt auch Kritik an der Art und Weise, wie die Studien zum Maharishi-Effekt durchgeführt wurden, und es gibt Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit von Studien, die Auswirkungen von Meditation auf die Gesellschaft zu messen.

Insgesamt gibt es keine definitive Antwort darauf, ob der Maharishi-Effekt wirklich existiert. Es gibt jedoch keinen Zweifel daran, dass die Transzendentale Meditation für viele Menschen eine nützliche Methode zur Entspannung und zum Stressabbau sein kann. Dies gilt aber auch für das Praktizieren jeder anderen normalen Meditation.

Was bringt Dir die transzendentale Meditation?

Auch wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen dafür, dass man im Alltag öfter meditieren sollte. Es konnte bisher ein Anstieg von dem Glückshormon Serotonin im Blut bei regelmässiger Meditation nachgewiesen werden. Gleichzeitig verkleinert sich das Angstzentrum, das hauptsächlich für Stress und negative Gedanken zuständig ist. Die Wirkung kann jedoch nur aufrechterhalten werden, wenn die Meditation regelmässig durchgeführt wird.

Viele Menschen verbinden mit der transzendentalen Meditation auch einen Weg, um zu sich selbst zu finden. Hierbei geht es nicht nur darum, die individuelle Erfahrung der Sinneswahrnehmung zu erweitern, sondern auch darum, die eigenen Emotionen bewusst wahrzunehmen. Gleichzeitig kann man sich, mit der richtigen Praxis, von seinen Gedanken loslösen, die einem im Alltag stören.

Die positiven Effekte der transzendentalen Meditation?

Es sprechen dieselben Gründe für transzendentale Meditation, wie für jede andere Meditationsmethode. Einige Methoden sind jedoch besser untersucht als andere, wobei es für TM ein paar wirklich gute Studien gibt. Oft trifft man Leute, die sich aus folgenden Motivationen der Meditation widmen:

Grund Nr.1 – Persönlichkeitsentwicklung: Im Alltag haben wir oft gelernt, so schnell wie möglich auf etwas zu reagieren. Dabei wählen wir oftmals nicht die beste Option. Intuitiv zu handeln ist zwar oft sinnvoll, doch scheint es, dass wir im Stress oft vergessen bewusst zu handeln. Die transzendentale Meditation kann Dir dabei helfen, Dich voll und ganz auf Dein Sein zu fokussieren. Indem Du Deinen Geist zu Ruhe bringst, kannst Du Dich besser auf Deine eigentlichen Intentionen fokussieren. So verbessert sich nicht nur Dein Stresslevel, sondern auch Deine eigene Persönlichkeit.

Grund Nr.2 – Unabhängig von jeder Religion: Beim Meditieren spielt es überhaupt keine Rolle, ob Du religiös bist oder nicht. Die transzendentale Meditation kann Dir auch helfen, wenn Du überhaupt nicht religiös bist. Nicht ohne Grund wird diese Meditationstechnik in der heutigen Zeit von vielen Psychologen bei ihren Behandlungen zum Einsatz gebracht.

Grund Nr.3 – Stressabbau: Ständig beschweren wir uns im Alltag über Stress. Es sind oft nur kleine Dinge, die uns aufregen können. Dennoch machen sich die Wenigsten darüber Gedanken, was sie gegen ihren Stress unternehmen können. Unbehandelter Stress kann schnell chronisch werden. Deswegen sollte man früh eine Routine für seine Meditation entwickeln. 5-10 Minuten am Anfang sind vollkommen ausreichend. Entscheidend ist, dass der eigene Geist lernt zur Ruhe zu kommen. Mehr zum Thema Stress abbauen.

Grund Nr.4 – Bessere Beziehungen: Das verbesserte Stresslevel wirkt sich auch positiv auf unsere Beziehungen aus. Bereits nach kurzer Zeit wirst Du merken, dass Du viel empathischer ein Gespräch führen kannst. Diese Eigenschaft wirkt sich positiv auf Dein privates wie auch berufliches Leben aus. So können auch zukünftige Streitsituationen besser gelöst werden, da Du souveräner auftrittst und handelst.

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In der Praxis kann die transzendentale Meditation dazu beitragen, die eigene Verbindung mit dem Universum und dem Göttlichen zu vertiefen. Während der Meditation kann man ein Gefühl der Verbundenheit mit allem erfahren, was ist, und eine tiefe Ehrfurcht vor dem Mysterium des Lebens entwickeln. Diese Ehrfurcht kann dazu beitragen, dass man sich kleiner und unbedeutender im Vergleich zum Universum fühlt und eine grössere Demut entwickelt. Sie kann auch dazu beitragen, dass man mehr Dankbarkeit und Wertschätzung für das eigene Leben und für das Leben im Allgemeinen empfindet und eine tiefere Verbundenheit mit allem, was ist, erfährt.

Transzendentale Meditation – Einführung in die Methode der ruhenden Gedanken

Transzendentale Meditation ist eine Methode der Meditation, bei der mit geschlossenen Augen ein bestimmtes Mantra wiederholt wird, um den Geist zu beruhigen und in einen entspannten Zustand zu versetzen. Die Idee der transzendentalen Meditation ist es, den Geist von unruhigen, ablenkenden Gedanken zu befreien.

Das persönliche Mantra

Das Mantra ist ein bestimmter, vorher festgelegter, sich wiederholender Ausdruck, der bei der Meditation verwendet wird. Es kann ein Wort, ein Satz oder ein Klang sein. Das Mantra wird leise oder in Gedanken wiederholt. Ein klassisches, welches in anderen Meditationstilen verwendet wird, ist OM oder Aum.

Schritt Nr.1 – Das Mantra: Bevor Du Dich um die anderen Schritte kümmerst, ist es wichtig, dass Du ein Mantra hast. Das Mantra bildet den Grundbaustein bei der transzendentalen Meditation. Als Mantra kann man einen Satz oder auch ein Wort definieren. Während der Meditation wiederholst Du dieses Mantra immer wieder innerlich, sodass es sich tief in Deinem Inneren einprägt. Das Mantra hilft Dir, die Aufmerksamkeit auf Dich selbst wie auch auf Dein inneres Ich zu verstärken. Bei offiziellen Kursen wird meistens ein Mantra nach bestimmten Kriterien an den Teilnehmer zugeschnitten.

Wenn Du die transzendentale Meditation Zuhause durchführen willst, kannst Du Dein Mantra selbstverständlich selbst wählen. Empfehlenswert ist es sich für ein Mantra zu entscheiden, was sich gut anfühlt und positiv formuliert ist wie z. B.: „Ich werde aus jedem Tag meines Lebens den besten Tag meines Lebens machen“. Du kannst am Anfang ruhig ein bisschen herumexperimentieren und auf diese Weise herausfinden, welches Mantra am besten zu Dir passt.

Schritt Nr.2 – Passenden Sitz finden: Nachdem Du ein Mantra ausgewählt hast, kannst Du Dich in eine passende Sitzposition begeben. Das kann zum Beispiel ein Schneidersitz oder ein halber Lotossitz sein.

Schritt Nr.3 – Die Augen schliessen: Sobald Du eine angenehme und aufrechte Position gefunden hast, kannst Du damit beginnen Deinen Augen zu schliessen. Gib Dir ein paar Minuten Zeit, um in der Situation vollständig anzukommen.

Schritt Nr.4 – Mit dem Atmen beginnen:  Nun ist es an der Reihe, mit dem Atmen zu beginnen. Für welche Atemtechnik Du Dich entscheidest, ist bei dieser Meditationstechnik irrelevant. Du kannst beispielsweise damit beginnen, tief durch Deine Nase einzuatmen und wieder tief durch Deinen Mund auszuatmen.

Schritt Nr.5 – Das Mantra wiederholen: Jetzt beginnst Du damit, Dein Mantra zu wiederholen. Falls Du noch etwas Unterstützung benötigst, kannst Du Dir einen Timer stellen. Am Anfang sind 5 Minuten für das Wiederholen Deines Mantras ausreichend. Fortgeschrittene meditieren auch schon mal 10 bis 15 Minuten. Bereits nach kurzer Zeit können die Gedanken in Deinem Kopf verrückt spielen. Das ist nichts Aussergewöhnliches. Du solltest versuchen, immer wieder zurück zu Deinem Mantra zu finden. Aus diesem Grund ist es auch irrelevant, aus welchen Wörtern Dein Mantra besteht. Der Sinn und Zweck dahinter besteht nämlich darin, sich immer wieder zu fokussieren, wenn es so scheint, dass Gedanken Dir die Aufmerksamkeit rauben wollen. Langfristig wirst Du feststellen, dass Du mehr Kontrolle über Deine Gedanken gewinnen wirst und im Alltag aufmerksamer wirst.

Technik der Transzendentalen Meditation

Wenn Du die Technik der TM lernen willst, dann suche Dir einen zertifizierten TM-Lehrer. Zertifizierte TM-Lehrer, die durch eine von Maharishi Mahesh Yogi gegründete Organisation zur Lehre der Transzendentalen Meditation ausgebildet wurden und eine Zertifizierung erhalten haben, haben eine umfassende Ausbildung in der Technik der TM und den Prinzipien, die ihr zugrunde liegen. Sie sind in der Lage, anderen Menschen die Technik beizubringen und sie bei der Integration der TM in ihr tägliches Leben zu unterstützen. Sie sind auch dafür verantwortlich, die Integrität und Qualität der TM zu wahren und sicherzustellen, dass die Technik korrekt vermittelt wird.

Zertifizierte TM-Lehrer sind in der Regel Mitglieder einer von Maharishi Mahesh Yogi gegründeten TM-Organisation, wie der Maharishi Foundation oder der internationalen Vereinigung für Transzendentale Meditation. Sie unterrichten in Einzel- oder Gruppenkursen und können auch in Schulen, Unternehmen und anderen Organisationen tätig sein.

Das yogische Fliegen (Levitation)

Das Yogische Fliegen ist eine Technik, die von Maharishi Mahesh Yogi, dem Gründer der Transzendentalen Meditation, entwickelt wurde und die sich auf die Fähigkeit konzentriert, durch den Einsatz von Gedankenkraft und Atmung die Schwerkraft zu überwinden und zu fliegen. Es gibt ein paar Videos, auf denen die Praktizierenden bei der Übung zu sehen sind: Das ganze sieht eher wie ein „Froschhüpfen“ im Lotossitz aus und die Bewegung lässt sich durch Muskelbewegungen erklären. Die Technik wurde von Maharishi als Teil der TM präsentiert und sollte den Meditierenden dabei helfen, einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen.

Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die das Yogische Fliegen als eine tatsächlich mögliche Technik zum Fliegen bestätigt. Die Technik wurde von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als pseudowissenschaftlich betrachtet und es gibt keine Belege dafür, dass es möglich ist, durch Gedankenkraft oder Atmung die Schwerkraft zu überwinden und zu fliegen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Transzendentale Meditation als eine nützliche Methode zur Entspannung und zum Stressabbau angesehen wird, aber es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Technik des yogischen Fliegens wirksam ist. Ich rate von der Nutzung dieser Technik ab und empfehle Dir, Dich stattdessen auf andere bewährte Methoden zur Entspannung und zum Stressabbau zu konzentrieren.

Weitere einfache Meditationstechniken

Die transzendentale Meditation ist einfach zu erlernen und kein grosses Geheimnis – Auch wenn oft so getan wird. Es gibt auch viele weitere einfach zu erlernende Meditationsstile, wie z. B.

In meinen Meditationskursen findest Du viele andere Techniken, die Dir die vollen Vorzüge der Meditation bieten – TM ist jedoch kein Teil des Kurses. Es gibt aber genügend andere Lehrer, die Dir die Methode beibringen können. Wenn Du dennoch an meinen Einsteigerkursen in Solothurn oder Bern interessiert bist, dann findest Du weitere Informationen dazu hier.

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