Transzendentale Meditation

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Transzendentale Meditation – was ist das eigentlich?

Die transzendentale Meditation ist eine Bewegung aus den 1950er Jahren, die auf Maharishi Mahesh Yogi in Indien zurückzuführen ist und in die ganze Welt weitergetragen wurde. Der Begriff „Transzendental“ bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie „überschreitend“. Dieser Begriff beschreibt auch das Ziel dieser Meditation sehr gut, und zwar die begrenzte Sinneswahrnehmung zu überschreiten, was einem im Alltag oftmals verwehrt bleibt. Die Technik wurde offiziell 1960 von Maharishi  in die Schweiz gebracht. Heute gibt es auch in der Schweiz Zentren, die sich alleinig auf diese Meditationsart fokussieren.

Auch viele Stars aus Hollywood meditieren regelmässig auf diese Art und Weise, um ihren Stress im Alltag zu reduzieren und stattdessen mehr Glück und andere positive Gefühle zu erleben. Bereits nach kurzer Übungsdauer beschreiben viele Meditierende, dass sie sich im Alltag entspannter und angstfreier fühlen. Zudem kann sich angeblich auch der physische Zustand verbessern – wie beispielsweise die Blutzuckerwerte oder das Immunsystem. Die transzendentale Meditation ist nicht nur eine „religiöse“ Praxis, sondern wird auch von vielen Psychologen bei der Behandlung von Depression zum Einsatz gebracht.

Auch wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen dafür, dass man im Alltag öfter meditieren sollte. Es konnte bisher ein Anstieg von dem Glückshormon Serotonin im Blut bei regelmässiger Meditation nachgewiesen werden. Gleichzeitig verkleinert sich das Angstzentrum, das hauptsächlich für Stress und negative Gedanken zuständig ist. Die Wirkung kann jedoch nur aufrechterhalten werden, wenn die Meditation regelmässig durchgeführt wird.

Viele Menschen verbinden mit der transzendentale Meditation auch einen Weg um zu sich selbst zu finden. Hierbei geht es nicht nur darum die individuelle Erfahrung der Sinneswahrnehmung zu erweitern, sondern auch darum die eigenen Emotionen bewusst wahrzunehmen. Gleichzeitig kann man sich, mit der richtigen Praxis, von seinen Gedanken loslösen, die einem im Alltag stören.

Was sind die Vorteile der transzendentalen Meditation?

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen sich öfter für die transzendentale Meditation zu begeistern. Im Folgenden findest Du ein paar Gründe, die auch Dich überzeugen könnten.

Grund Nr.1 – Persönlichkeitsentwicklung: Im Alltag haben wir oft gelernt so schnell wie möglich auf etwas zu reagieren. Dabei wählen wir oftmals nicht die beste Option. Intuitiv zu handeln ist zwar oft sinnvoll, doch scheint es, dass wir im Stress oft vergessen bewusst zu handeln. Die transzendentale Meditation kann Dir dabei helfen Dich voll und ganz auf Dein Sein zu fokussieren. Indem Du Deinen Geist zu Ruhe bringst, kannst Du Dich besser auf Deine eigentlichen Intentionen fokussieren. So verbessert sich nicht nur Dein Stresslevel, sondern auch Deine eigene Persönlichkeit.

Grund Nr.2 – Unabhängig von jeder Religion: Beim Meditieren spielt es überhaupt keine Rolle, ob Du religiös bist oder nicht. Die transzendentale Meditation kann Dir auch helfen, wenn Du überhaupt nicht religiös bist. Nicht ohne Grund wird diese Meditationstechnik in der heutigen Zeit von vielen Psychologen bei ihren Behandlungen zum Einsatz gebracht.

Grund Nr.3 – Stressabbau: Ständig beschweren wir uns im Alltag über Stress. Es sind oft nur kleine Dinge, die uns aufregen können. Dennoch machen sich die Wenigsten darüber Gedanken, was sie gegen ihren Stress unternehmen können. Unbehandelter Stress kann schnell chronisch werden. Deswegen sollte man früh eine Routine für seine Meditation entwickeln. 5-10 Minuten am Anfang sind vollkommen ausreichend. Entscheidend ist, dass der eigene Geist lernt zur Ruhe zu kommen.

Grund Nr.4 – Bessere Beziehungen: Das verbesserte Stresslevel wirkt sich auch positiv auf unsere Beziehungen aus. Bereits nach kurzer Zeit wirst Du merken, dass Du viel empathischer ein Gespräch führen kannst. Diese Eigenschaft wirkt sich positiv auf Dein privates wie auch berufliches Leben aus. So können auch zukünftige Streitsituationen besser gelöst werden, da Du souveräner auftrittst und handelst.

Transzendentale Meditation

Wie funktioniert die transzendentale Meditation

Schritt Nr.1 – Das Mantra: Bevor Du Dich um die anderen Schritte kümmerst, ist es wichtig, dass Du ein Mantra hast. Das Mantra bildet den Grundbaustein bei der transzendentalen Meditation. Als Mantra kann man einen Satz oder auch ein Wort definieren. Während der Meditation wiederholst Du dieses Mantra immer wieder innerlich, sodass es sich tief in Deinem Inneren einprägt. Das Mantra hilft Dir die Aufmerksamkeit auf Dich selbst wie auch auf Dein inneres Ich zu verstärken. Bei offiziellen Kursen wird meistens ein Mantra nach bestimmten Kriterien an den Teilnehmer zugeschnitten. Wenn Du die transzendentale Meditation Zuhause durchführen willst, kannst Du Dein Mantra selbstverständlich selbst wählen. Empfehlenswert ist es sich für ein Mantra zu entscheiden, was sich gut anfühlt und positiv formuliert ist wie z.B.: „Ich werde aus jedem Tag meines Lebens den besten Tag meines Lebens machen“. Du kannst am Anfang ruhig ein bisschen herumexperimentieren und auf diese Weise herausfinden welches Mantra am besten zu Dir passt.

Schritt Nr.2 – Passenden Sitz finden: Nachdem Du ein Mantra ausgewählt hast, kannst Du Dich in eine passende Sitzposition begeben. Das kann zum Beispiel ein Schneidersitz oder ein halber Lotussitz sein.

Schritt Nr.3 – Die Augen schliessen: Sobald Du eine angenehme und aufrechte Position gefunden hast, kannst Du damit beginnen Deinen Augen zu schliessen. Gib Dir ein paar Minuten Zeit, um in der Situation vollständig anzukommen.

Schritt Nr.4 – Mit dem Atmen beginnen:  Nun ist es an der Reihe mit dem Atmen zu beginnen. Für welche Atemtechnik Du Dich entscheidest, ist bei dieser Meditationstechnik irrelevant. Du kannst beispielsweise damit beginnen tief durch Deine Nase einzuatmen und wieder tief durch Deinen Mund auszuatmen.


Schritt Nr.5 – Das Mantra wiederholen: Jetzt beginnst Du damit Dein Mantra zu wiederholen. Falls Du noch etwas Unterstützung benötigst, kannst Du Dir einen Timer stellen. Am Anfang sind 5 Minuten für das Wiederholen Deines Mantras ausreichend. Fortgeschrittene meditieren auch schon mal 10 bis 15 Minuten. Bereits nach kurzer Zeit können die Gedanken in Deinem Kopf verrückt spielen. Das ist nichts Aussergewöhnliches. Du solltest versuchen immer wieder zurück zu Deinem Mantra zu finden. Aus diesem Grund ist es auch irrelevant, aus welchen Wörtern Dein Mantra besteht. Der Sinn und Zweck dahinter besteht nämlich darin sich immer wieder zu fokussieren, wenn es so scheint, dass Gedanken Dir die Aufmerksamkeit rauben wollen. Langfristig wirst Du feststellen, dass Du mehr Kontrolle über Deine Gedanken gewinnen wirst und im Alltag aufmerksamer wirst.

Weitere einfache Meditationstechniken

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Kreis als Ensō, ein Symbol, dass eine der geläufigsten Zeichnungen in der japanischen Kalligraphie ist. Es symbolisiert Erleuchtung, Stärke, Eleganz, das Universum und die Leere, kann aber auch die japanische Ästhetik an sich symbolisieren. Als „Ausdruck des Moments“ wird Ensō oft als eine Form der expressionistischen Kunst aufgefasst. In der Philosophie des Zen-Buddhismus stellt das Malen des Ensō einen Moment dar, in dem das Bewusstsein frei ist und Körper und Geist nicht in ihrem Schaffensprozess eingeschränkt werden.autogenes training entspannung 150x150 - Transzendentale Meditation