Loslassen

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Loslassen – Warum es so schwer fällt und was wir daran ändern können

Warum fällt es uns so schwer loszulassen? Ereignisse wie die Trennung von einer geliebten Person oder Verlust von etwas Wertvollem kann dazu führen, dass wir genau den gleichen Schmerz wie körperlichen Schmerz auf neurologischer Ebene empfinden. In der Wahrnehmung kommt also eine Trennung von etwas gewohntem der Abtrennung eines Körpergliedes gleich. Erschreckend, nicht? Einerseits versuchen wir daher Trennungen zu vermeiden oder hinauszuzögern, da wir nicht wissen, wie wir mit diesem Schmerz umgehen können und andererseits sind wir völlig überfordert, wenn sich eine Trennung nicht vermeiden lässt. Das Internet ist zwar voll mit „Loslassen Zitaten & Sprüchen“. Wenn es jedoch darauf ankommt, sich von einer Person zu trennen, helfen einem diese Sprüche in der Praxis nur wenig.

Der „Schweregrad“ des Verlustes ist schwer einschätzbar. Entscheidend ist aber die langfristige Fähigkeit loszulassen, denn sonst bleibst Du in der Vergangenheit hängen. Wenn man diese Fähigkeit „loszulassen“ nicht besitzt, dann kann man in der Zukunft eventuell mit folgenden Problemen zu kämpfen haben:

  • Ständiges Gedankenkreisen
  • Ständiger Trennungsschmerz
  • Krankmachende Verhaltensmuster und Stress
  • Schlafstörungen
  • Ständige Probleme sich zu konzentrieren.
  • Ständige Ablenkungsversuche durch Fast-Food, Fernsehen usw.
  • Motivationslosigkeit bis hin zur Depression
  • Verstärkte Suchtgefahr / erhöhter Alkoholkonsum

Es gibt also viele Gründe dafür, zu lernen wie man auf physischer und vor allem auf psychischer Ebene loslassen kann. Diese Verhaltensmuster können einem nicht nur belasten, sondern einem selbst bei grossen und wichtigen Entscheidungen im Weg stehen. Man bleibt also in der Vergangenheit gefangen!
Auch, wenn es im Moment noch unmöglich erscheint, dass wir loslassen können, müssen wir zunächst

  1. Erkennen, dass wir ein Problem haben. ✔
  2. Entscheiden, dass wir etwas daran ändern wollen! ✔
  3. Die Ursachen identifizieren, die uns die Trennung schwer machen.
  4. Proaktiv die Ursachen angehen.

Häufige Ursachen, nicht loslassen zu können

Grund Nr.1 – Du bist abhängig

Das mag im ersten Moment eine schwierige Erkenntnis sein. Die alten Griechen wussten aber schon, dass Erkenntnis der erste Schritt zur Veränderung ist. Wenn es uns schwerfällt uns von unserer Ex-Freundin oder unserem Ex-Freund zu trennen, dann bedeutet das, dass wir selbst noch emotional abhängig sind. Wir machen unser emotionales Gefühlsleben von dieser einen Person abhängig. Verantwortlich für diese Abhängigkeit können sowohl destruktive Verhaltensmuster sein wie auch schlechtes Selbstbild, also das Gefühl zu haben „nicht gut genug“ zu sein. Wenn wir uns selbst für unvollkommen halten, dann versuchen wir diese Unvollkommenheit mithilfe von einer anderen Person zu kompensieren. Das grosse Leiden tritt für uns dann ein, wenn uns diese Person verlässt. Falls Du bemerkst, dass Du im Alltag emotional gar nicht mehr mit dieser Person auskommst, kann dies ein Zeichen für emotionale Abhängigkeit sein. Die gute Nachricht ist: Du kannst etwas daran verändern! Nur weil Du abhängig bist, heisst das noch nicht, dass Du es bleiben musst.

Grund Nr.2 – Die Angst keine bessere „Alternative“ zu finden

Wer grosse Probleme damit hat Loslassen zu lernen, denkt innerlich, dass er keine bessere Alternative finden kann. Sehr häufig tritt dieses Phänomen bei Paaren auf, die sich trennen. Gedanken wie: „Ich werde nie wieder eine Person finden, die zu mir passt“, schwirren uns um den Kopf! Auch wenn diese Gedanken nicht der Realität entsprechen, haben viele Menschen damit Probleme einzusehen, dass es noch ausreichend Menschen und Möglichkeiten gibt, mit denen sie ihr Traumleben erschaffen können. Du kannst anfangen, indem Du Dir mal ausmalst, wie diese Person sein sollte: Charakter, Eigenschaften, Hobbys, Aussehen, Duft … versuche dies aber mit allen Sinnen zu tun: Schliesse am besten Deine Augen und fange damit an, Dir die Person vorzustellen, dann „schaust“ Du mal, wie sie sich anfühlt, wie ihre Stimme klingt, wie sie riecht usw. … Wir sind 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten: Die Person wartet irgendwo auf Dich!

Grund Nr.3 – Zukunftsängste

Machst Du Dir auch ständig Gedanken über Deine Zukunft? Dann kann dies eventuell auch ein Grund dafür sein, warum es Dir persönlich schwerfällt loszulassen. Zukunftsängste sind nichts Neues, haben aber nichts mit der Zukunft an sich zu tun, sondern sind Ängste der Vergangenheit, die wir fortlaufend zu neuen möglichen Varianten kombinieren. Dennoch begleiten sie uns jeden Tag. Wenn eine wichtige Person aus unserem Leben verschwindet, befürchten wir, dass wir in der Zukunft nicht mehr wie zuvor weitermachen können. Auch diese Gedanken entsprechen nicht der Realität. Lasse Deine Ängste der Vergangenheit nicht die Träume Deiner Zukunft werden! Überlege Dir nicht ständig neue Varianten davon, was alles „schiefgehen“ könnte, sondern baue Dir eine Vision der Zukunft, wie sie im Optimalfall aussehen sollte!

Grund Nr.4 – Du hast es vorher noch nie gemacht

Gewohnheiten vereinfachen uns das Leben. Schlechte Gewohnheiten können uns das Leben, aber auch erschweren. Wenn Du in der Vergangenheit nicht gelernt hast loszulassen, dann wird es Dir in der Zukunft auch schwerfallen. Diese Einsicht verändert, aber nichts an der Tatsache, dass Du auch dazu in der Lage bist etwas an Deiner momentanen Situation zu verändern. Ich sage immer: Jede Fähigkeit ist wie ein Muskel: So kannst Du sie trainieren, indem Du mit etwas Leichtem anfängst. Trenne Dich beispielsweise mal von all den Dingen, die Du bereits seit einem Jahr nicht mehr gebraucht hast. Sicherlich findest Du solche Dinge nicht nur in Deinem Kleiderschrank.

Loslassen lernen – So kannst Du Abschied nehmen

Loslassen lernen erscheint einem selbst zunächst einmal wie eine riesengrosse Herausforderung. Loslassen lernen ist meistens aber nur eine Frage der Gewohnheit und des eigenen Willens. Wer will, kann auch loslassen. Mit einer geordneten Strategie kann das Loslassen noch besser und schneller gelingen. Aus diesem Anlass haben wir für dich im Folgenden eine passende Strategie erstellt.

Schritt Nr.1 – Die Trauer zulassen

Du willst Loslassen lernen? Dann solltest Du erstmal die Trauer zulassen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir uns nach dem Abschied von einer wichtigen Person oder einer wichtigen Situation, traurig und betrübt fühlen. In der Anfangszeit solltest Du Dir deswegen die Zeit lassen Deinen Emotionen freien Lauf zu geben. Wahrscheinlich empfindest Du auch eine gewisse Wut, dass Du verlassen wurdest. Du kannst Deine Augen schliessen und Dir die Person, die Dich verlassen hat vor Dir visualisieren. Anschliessend konfrontierst Du sie mit all den Vorwürfen … und dann vergibst Du ihr! Das ist hier der wichtigste Teil: Vergib der Person den Schmerz, den Sie Dir zugefügt hat! Das ständige Anstauen von Deinen Emotionen wird Dich am Ende nur daran behindern loszulassen.

Schritt Nr.2 – Die Gewinn-Verlust-Rechnung

Hast Du Dich mal gefragt, warum es so vielen Menschen schwerfällt loszulassen? Weil sie nur die negativen Folgen vor Augen geführt haben. Wie wäre also ein Perspektivenwechsel? Mit einer Gewinn-Verlust-Rechnung kannst Du schnell herausfinden, ob es sich lohnt loszulassen. Schnapp Dir ein Blatt Papier und ziehe einen Strich durch die Mitte. Auf die eine Seite schreibst Du alle Dinge auf, die Du beim Loslassen gewinnen wirst. Auf der anderen Seite werden dann die möglichen Verluste aufgeschrieben. Wenn Du willst, kannst Du auch einen Freund oder eine Freundin zu Rat ziehen. Nach ein paar Minuten wirst Du feststellen, dass mehr Gründe dafür sprechen loszulassen, statt festzuhalten.

Schritt Nr.3 – Den Zeitpunkt wählen und sich dafür entscheiden loszulassen

Entscheidend ist, dass Du Dich aktiv dafür entscheidest loszulassen. Du darfst das Loslassen lernen nicht dem Zufall überlassen, sondern solltest proaktiv werden. Beim aktiven Entscheiden bist Du es, der die Kontrolle über Deine Handlungen hat und keine andere Person. Suche Dir nach der Trauerphase also einen Zeitpunkt aus, an dem Du Dich dafür entscheidest loszulassen. Ein eigenes Mantra wie: „Ich bin bereit loszulassen“, kann in dieser Phase sehr hilfreich sein.

Schritt Nr.4 – Der Realitätscheck

Ängste haben einen grossen Einfluss darauf, ob wir dazu bereit sind loszulassen oder nicht. Es sind die Ängste, die die meisten Menschen vor diesem wichtigen Schritt aufhalten. Doch entsprechen die eigenen Ängste überhaupt der Realität? Werden wir wirklich nicht mehr ohne diese Person auskommen oder sind dies nur Hirngespenster? Ein Realitätscheck kann hier sehr hilfreich sein. Die meisten Ängste entstehen nämlich evolutionsbedingt. In der Steinzeit haben uns unsere Ängste vor dem Tod bewahrt. In der heutigen Zeit führen sie im schlimmsten Fall genau zum Gegenteil. Der Grossteil unserer Ängste sind nicht real und deswegen ist es hilfreich sich dies vor Augen zu führen.

Schritt Nr.5 – Den eigenen Selbstwert erkennen

Wer Loslassen lernen will, sollte stetig an seinem eigenen Selbstwert arbeiten. Menschen mit einem schwachen Selbstwert haben grosse Probleme damit endlich loszulassen. Wenn wir z.B. verzweifelt versuchen unseren Ex-Partner zurückzugewinnen, vergessen wir auch oft unseren Selbstwert. Dabei geben wir Standards auf, die uns eigentlich wichtig waren. Das Verlangen nach der anderen Person triumphiert in diesen Fällen über den eigenen Selbstwert. Auf diese Weise vergrössert sich auch die Abhängigkeit zu dieser Person. Wie kann man also damit beginnen seinen eigenen Selbstwert zu erkennen? Das Bewusstmachen der eigenen Eigenschaften kann bei diesem Prozess hilfreich sein. Schnapp dir wieder ein Blatt Papier und schreibe alle Eigenschaften auf, die dir an dir selbst gefallen. Du kannst hierfür auch wieder die Hilfe von einem Freund oder Familienmitglied in Anspruch nehmen. Es mag zwar verrückt klingen, aber nutze den Kalender auf deinem Smartphone, um mehrere täglich wiederkehrende Events einzutragen mit dem Titel „Ich liebe mich“. Schreibe Dir die Nachricht auch auf deinen Spiegel im Badezimmer: Je öfter Du daran denkst, Dich selber zu lieben, für das, was Du bist und Dir selber dankbar bist für das, was u kannst, desto schneller wirst Du Dein Selbstwertgefühl steigern.

Schritt Nr.6 – Vorbilder suchen

Wenn man die Trauerphase überwunden hat und nun daran arbeitet loszulassen, können Vorbilder sehr hilfreich sein. Ein weiterer Grund, der dafür verantwortlich ist, dass wir nicht loslassen können ist, dass wir denken, dass wir die einzige Person sind, die durch diese Phase geht. Tatsächlich haben aber schon alle Personen eine Trauerphase in ihrem Leben durchlebt. Dazu gehören bestimmt auch einige Personen aus deinem Freundeskreis oder deiner Familie. In dieser Phase kann es hilfreich sein mit Menschen zu sprechen, die eventuell mehr Erfahrung besitzen. Sie können einem selbst nicht nur hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, sondern auch durch aktives Zuhören bei der Verarbeitung deiner Emotionen helfen.

Schritt Nr.7 – Die Umgebung wechseln

Wer Loslassen lernen will, muss nicht zwingend die Umgebung wechseln. Wenn einem jedoch nichts mehr weiterhilft, kann der Wechsel der eigenen Umgebung dennoch sehr hilfreich sein. Ob es eine längere Reise oder nur ein Kurztrip wird, bleibt dir überlassen. Ein Tapetenwechsel hilft dir dabei deinen Horizont zu erweitern. Wichtig ist dabei aber der richtige Mindset: Nimmst Du Deine negativen Verhaltensmuster und deine Trauer mit in die neue Umgebung, dann wirst Du wenig erfolgreich sein. Versuche mit frischem Kopf die neuen Eindrücke, dir auf Dich wirken aufzunehmen. Du wirst feststellen, dass mehr Möglichkeiten einer positiven Zukunft existieren, als Du zuvor in Deiner Trauerphase vermutest hast.

Schritt Nr.8 – Die neuen Möglichkeiten austesten

Das Wort „Loslassen“ ist in unserer Gesellschaft negativ behaftet – warum? Soziale Erwünschtheit! Dein Umfeld erwartet vielleicht von Dir, dass Du trauerst! Warum nehmen wir unser Umfeld für so wichtig? Dies geschieht auch wieder aus evolutionären Gründen: Für uns war es Jahrtausende lang wichtig, nicht ausgestossen zu werden, da wir alleine kaum fähig gewesen wären zu überleben. So ist die Angst „von der Herde ausgeschlossen zu werden“ ein grosser Einflussfaktor in unserem Verhalten. Völlig irrational, denn Loslassen kann auch viele Vorteile mit sich bringen: Überlege Dir genau, welche Freiheiten Du durch diesen Verlust gewonnen hast! Hast ud mehr Zeit, weniger Verpflichtungen? Wenn wir eine Partnerschaft führen, neigen wir dazu, uns alleinig auf eine Person zu fokussieren. Vielleicht hast Du daher nun mehr Achtsamkeit oder mehr Zeit für Dich selber. Probiere aus, welche Möglichkeiten Dir dieser neue Zustand bietet. Ob Du nun mit Deinen besten Freunden feiern gehst, eine Massage gönnst, mit einem neuen Hobby durchstartest oder Dich im Fitnessstudio anmeldest, bleibt Dir überlassen. Wichtig dabei sind viele neue Eindrücke!

Schritt Nr.9 – Das Alleinsein geniessen

Einer der Hauptursachen, die dafür verantwortlich sind, dass wir nicht loslassen können ist, dass wir verlernt haben alleine zu lassen. Bereits wenn man den Begriff „Alleinsein“ hört, empfindet man einen gewissen Schmerz. Durch unseren chronischen Mangel an Achtsamkeit und fehlender Selbstliebe sind wir kaum noch fähig für uns alleine zu sein, ohne, dass wir uns dabei beschäftigen müssen oder fortlaufend nach Ablenkungen suchen. Dabei kann das Alleinsein eine fantastische Sache sein! Es ist die Zeit Dich selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, was Du wirklich möchtest. Wenn Du lernst alleine glücklich zu sein, wirst Du Dir aus dieser Stille heraus eine positive Vision Deiner Zukunft bauen können und damit wird Dir auch das Loslassen einfacher fallen.

Schritt Nr.10 – Neue Ziele setzen

Du hast nun schon viel über das Loslassen gelernt. Du hast vielleicht inzwischen ein klares Bild deiner Zukunft. Wie kommst Du dahin? Es ist es an die Zeit Dir kleine Zwischenziele zu setzen. Behalte Dein Ziel vor Deinen Augen: Was benötigst Du, um dahin zu kommen? Entscheidend ist, dass Du wieder „selbstwirksam“ wirst. Du brauchst die Bestätigung, dass Du dein Ziel erreichen kannst, denn während der Trauerphase hast Du viel an deiner eigenen Wirksamkeit gezweifelt. Das wollen wir nun verändern! Am Anfang solltest Du Dir nicht zu viel vornehmen. Kleine Ziele können bereits dabei hilfreich sein Deine Selbstwirksamkeit zu stärken. Fange daher mit etwas Einfachem an: Versuche den Weg zu Deinem Ziel in so viele kleine Zwischenziele einzuteilen, dass Du jeden Tag einen kleinen Erfolg feiern kannst.

Loslassen lernen – Warum Du zwischendurch eine Bilanz ziehen solltest

Loslassen lernen ist keine Einbahnstrasse. Es ist ein Prozess, an dem man stetig arbeiten sollte. Mit den vorherigen 10 Schritten kann Dir das Loslassen gelingen. Dennoch kann es hilfreich sein zwischendurch Bilanz zu ziehen. Setze Dich mindestens 1 Mal in der Woche hin und schreib kurz auf, was Du bereits geschafft hast. So kannst Du herausfinden, ob Deine Strategien auch effektiv waren. Überlege Dir, ob Deine Vision noch aktuell ist, oder ob sie sich durch Erfahrungen, die Du in den letzten Tagen gemacht hast, eventuell leicht verändert hat. Falls ja, dann plane Deine Zwischenziele neu!

Bei der Bilanz geht es aber nicht nur darum Verbesserungen vorzunehmen. Wenn Du etwas verwirklichen konntest, dann solltest Du Dich selbst belohnen. Sei Dir selber Dankbar! Wie Du Dir Deine Dankbarkeit zeigen willst, ist Dir überlassen. Durch die passenden Belohnungen kannst Du Deine Motivation einfach steigern. Ausserdem ist Dankbarkeit an sich schon ein enormer Motivations-Boost!

Loslassen lernen durch Meditation

Du hast sicherlich bemerkt, dass ich mehrfach von „Ruhe“, „Achtsamkeit“, und „Visualisieren“ geredet habe. Dies sind alles Elemente der Meditationspraxis. Regelmässige Meditation kann nachweislich dein Angstzentrum verkleinern und lässt Dich positiver Denken. Gleichzeitig werden vermehrt Glückshormone ausgeschüttet und Du glaubst an eine positive Zukunft – Du kannst Dir Deine Vision der Zukunft in der Meditation visualisieren und Dein Körper wird entsprechend reagieren – denn dieser kann nicht unterscheiden zwischen Deiner Wahrnehmung und Deiner Vorstellung. Langfristig kann sich daher durch Meditation Dein Stresslevel verringern. Im Alltag wirst Du Dich dafür fitter und energetischer fühlen.

5 bis 10 Minuten am Tag sind zu Beginn vollkommen ausreichend. Du kannst dir eine Yoga-Matte schnappen, eine geeignete Position auswählen und dann damit beginnen dich auf deinen Atem zu fokussieren. In der Anfangsphase ist es nichts Ungewöhnliches, dass noch viele Gedanken in deinem Kopf herumschwirren. Du kannst diese Gedanken unbewertet vorbeiziehen lassen wie Wolken am Himmel. Falls Du Vorwürfe hegst, dann vergebe der Person. Versuche dann nach und nach neue Gedanken einzubringen: Dankbarkeit für das, was Du bist, das, was Du erreicht hast und was Du noch erreichen wirst! Wenn Du Dich in dieser Fähigkeit übst, wirst Du bereits im Alltag weniger Probleme mit negativen Gedanken haben. Sie werden zwar nicht komplett verschwinden, aber Dich auch nicht mehr kontrollieren. So wird das Loslassen lernen gelingen.

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Ein Mann mit ausgestreckten Armen, der ehrfürchtig in die weiten des Universums schaut. Ehrfurcht ist ein überwältigendes Gefühl!Farbiger Schriftzug der das Wort Empathy enthält, was auf Deutsch übersetzt Empathie bedeutet.