DIE WUNDERWIRKUNG DES STANGENSELLERIE

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren ist in der heutigen Zeit so wichtig wie noch nie zuvor. Stangensellerie beinhaltet nicht nur eine Menge Vitamine, die für den Körper wichtig sind, sondern auch viele Antioxidantien, die den Körper “entgiften” und dafür sorgen, sodass dieser vor schädlichen Umwelteinflüssen wie zu viel Elektrosmog und Stress geschützt ist. 

Zu den bekanntesten Selleriearten gehören die Knollensellerie, die Bleichsellerie und die Schnittsellerie. Einige Selleriearten lassen sich von ihrem Namen selbst sehr einfach erkennen wie z.B. die Knollensellerie, die eine sehr grosse Knolle besitzt. Im Vergleich dazu ist die Knolle der Bleichsellerie klein, jedoch besitzt diese dafür eine fleischige Blattstiele. Da die Knolle des Schnittsellerie ebenfalls nicht sonderlich gross ist, wird sie meistens mit anderen Kräutern wie Petersilie zum Verfeinern von Speisen eingesetzt. Stangensellerie ist in der Schweiz jedoch weitgehend unbekannt, obschon er teilweise zur Zubereitung einer wohltuenden Suppe oder Salat verwendet werde.

Die Wirkung der Stangensellerie 

Die Nährwerte der Sellerie können sich gut sehen lassen. So beinhalten schon 100 g Sellerie rund 350 mg Kalium. Damit hat man bereits 10 % der empfohlenen Tagesdosis. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen der Stangensellerie gehören auch die Vitamine B1, B2, B6 und C. Nicht umsonst wird das Wundergemüse zur Zubereitung von Suppen eingesetzt, wenn man gerade erkältet ist. Zudem besitzt das Knollengemüse eine hydrierende Wirkung, die dafür sorgt, dass der Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird. Wer Schwierigkeiten damit hat auf seine empfohlene Dosis von 2 Liter Wasser am Tag zu kommen, kann einen Teil davon mit dem Knollengemüse kompensieren. Zudem besitzt eine Stangensellerie auch viele Antioxidantien wie zum Beispiel Polyphenol. Wer seinen Körper entgiften möchte, kann es daher kostengünstig mit täglichem Sellerietee ausprobieren. 

Ein Grund warum das Knollengemüse auch in Hollywood so beliebt geworden ist, ist die entgiftende Wirkung. Wie schon am Anfang erwähnt, tragen hierzu die Antioxidantien bei. In Ihnen hat man Flavonoide Apigenin und Luteolin finden können. Diese Antioxidantien tragen nicht nur dazu bei, dass der Körper einfache entgiften kann, sondern können angeblich auch die Ausbreitung von Krebszellen stoppen und vermindern. 

Langfristig angewendet können Phthalate im Sellerie zudem den Blutdruck senken. Deswegen ist das Gemüse auch bei Diabetikern sehr beliebt, die oft auch an Bluthochdruck leiden. Phthalate sorgen dafür, dass die Muskeln um die Arterien gelockert werden, was dazu führt, dass der Blutdruck gesenkt wird. Auch bei Verdauungsproblemen, kann ein Selleriesaft sehr hilfreich sein, da das Gemüse eine ähnliche Wirkung wie Abführmittel hat. 

Wer mehr Energie braucht, kann seinen Körper mit einem Selleriesaft mit Flüssigkeit und wichtigen passenden Mineralien (z.B. Kalium) versorgen. Deswegen ist das Knollengemüse auch bei Sportlern sehr beliebt. 

Zudem kann der Stoff Butyl-Phthalid, der in Sellerie vorhanden ist, dabei helfen den LDL-Cholesterinspiegel zu senken. Bereits 2 Stangen am Tag sollen eine messbare Wirkung zeigen.

Anthony William’s Selleriesaft

Anthony William’s Selleriesaft ist so simpel und effektiv zugleich. Den Selleriesaft solltest Du auf täglicher Basis trinken, um langfristige eine Wirkung feststellen zu können. 

Alles was du brauchst: 

  • 500 g Staudensellerie 

So gehst du vor: 

Putze den Staudensellerie vorab gut mit warmen Wasser. Danach kannst du den Sellerie einfach durch einen Entsafter geben.

Du solltest diesen Sellerie nicht mit anderen Gemüsen oder Früchten kombinieren, sondern pur trinken. Wenn er am Anfang etwas zu abführend wirken sollte, so kannst Du etwas Gurke dazugeben.

Trinke den Saft umgehend nach dem Pressen.

Im Sommer könntest Du auch ein paar Eiswürfel hinzugeben – Der Saft an sich hat aber bereits eine kühlende Wirkung.

Mein kleiner Erfahrungsbericht

Vor etwa einem Jahr bin ich ins Neurofeedback, um die Alpha-Synchronizität meines Gehirns zu trainieren. Die Expertin, eine Psychotherapeutin, hat mir beim Vorbereiten der EEG-Sensoren von einem grünen Saft erzählt, welche sie zu dieser Zeit ausprobierte. Sie war von der energetisierenden Wirkung des Stangensellerie begeistert und wollte mir diese Erfahrung nicht vorenthalten. So machte ich mich am nächsten Tag auf die Suche nach Stangensellerie und wurde auch gleich fündig. Den passenden Entsafter konnte ich jedoch in Bern nicht auf Anhieb finden – was dazu führte, dass ich die Stangen beinahe zwei Wochen zu Hause lagerte. Viele andere Gemüsesorten wären in dieser Zeit vergammelt – nicht aber der Stangensellerie. Offenbar enthielt es also genug Antioxidantien, um sich auch nach 2 Wochen nur minimal verfärbt zu haben.

Nachdem ich nun endlich einen Entsafter in der Küche stehen hatte, fing ich auch gleich an, den ersten Saft zuzubereiten. Das Pressen an sich lief wunderbar und die Ausbeute war ziemlich hoch, denn was zurückblieb ziemlich trockene Fasern. So hatte nach kurzer Zeit einen halben Liter grünen Saft, wobei in der oberen Hälfte noch Partikel schwammen. Den Geschmack und die Konsistenz des Selleriesafts machen das Trinken ein wenig zur Herausforderung.

Der schlimmste Teil kommt aber noch: Die Fasern des Selleriesafts kriegt man kaum noch aus dem Entsafter, sodass ich sicher während 15 Minuten versuchte das Gerät von den Überbleibseln zu befreien – während so langsam meine Verdauung anfing auf Schnelldurchlauf umzustellen. ;-) Also einen abführenden Effekt hat der Saft definitiv – dieser legte ich aber nach 3-4 Tagen, wobei auch die Zubereitung und das Reinigen des Gerätes zur Routine wurden.

“Wunderwirkungen” konnte ich nun wirklich keine sehen, aber dennoch trinke ich den Saft 1-2 mal in der Woche am morgen auf leeren Magen. Gemüse bildet das Fundament einer ausgewogenen gesunden Ernährung. Daher macht man mit dem Stangensellerie bestimmt nichts falsch.

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