E-Mail-Listen & Newsletter erstellen

E-Mail ist der digitale Kanal mit dem höchsten ROI.

Charlton, 2014.

E-Mail-Listen eignen sich hervorragend, um mit bestehenden oder potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben. Durch Dienste wie Mailchimp, Newsletter2Go, GetResponse oder SendGrid lassen sich Newsletter einfach und schnell gestalten und versenden. Im Marketing sagt man, dass es drei bis vier Kontakte braucht, um einen potenziellen Kunden zu einem Käufer zu machen. Es gibt aber diverse Herausforderungen, die nicht einfach zu meistern sind.

  • Woher erhält man die E-Mail-Adressen?
  • Wie kann man die E-Mail-Adressen legal selber Sammeln?
  • DSGVO
  • Öffnungsrate, Klickrate (CTR) und Abbestellungen (Unsubscribes)

Worin liegen die Vorteile einer E-Mail-Liste?

Personalisierte, automatisierte, mobile-optimierte E-Mails mit dynamischem Content sind heute kostengünstig per Template zu erstellen. Dienste wie Mailchimp sind bis zu einer gewissen Grösse der Empfängerliste sogar kostenlos. Die meisten Internet-Marketing-Methoden stehen unter dem Stichwort «pull», das heisst, dass sie das Anziehen von Kunden voraussetzen. Hat man erst die E-Mail-Adressen der Kunden, ist es möglich, sie gezielt wieder anzuschreiben. Üblicherweise nimmt man im CRM eine Segmentierung vor und liefert nicht alle E-Mails an alle vorhandenen Kontakte, sondern beliefert sie je nach Position im Funnel und bekannten Interessen anders – dies um Abmeldungen von der Liste zu vermeiden.

E-Mail Listen kaufen oder Opt-In-Formulare?

Seit dem DSGVO ist es rechtlich gesehen viel schwieriger geworden an die E-Mail-Adressen potenzieller Kunden zu kommen. Einerseits darf kein “falsches Versprechen” mehr gemacht werden, wie es früher auf Landingpages üblich war, wie z.B. “Gewinnen Sie 1000 CHF – jetzt registrieren.”, sondern es muss der primäre Zweck angegeben werden, also z.B. “Registrieren Sie sich zu unserer Newsletter und Sie nehmen an der Verlosung der 1000 CHF teil.”.

Ausserdem muss in den Datenschutzbestimmungen genau angegeben werden, wie und wo die eingegebenen Daten verarbeitet werden. Sicherheitshalber sollte der Webseitenbetreiber auch ein Double-Opt-in verlangen, das heisst, die im Formular eingetippte E-Mail-Adresse muss zuerst bestätigt werden, indem der Registrant eine E-Mail erhält, welche einen Link enthält, welchen er anklicken muss, um dann in der “Mailingliste” angemeldet zu sein.

Kaufen und vor allem das Verkaufen von Kontaktdaten ist vielerorts und in den meisten Fällen illegal. Selbst wenn die Daten aus öffentlichen Register (z.B. Telefonbuch) stammen, sollte man sich im Klaren sein, dass es in vielen Ländern verboten ist, die Leute mit Werbung zuzumüllen. Im nicht mit dem Recht in Konflikt zu kommen, sollte man also seine E-Mail-Adressen mit dem Double-Opt-In-Verfahren, bei welchem der Betroffen aktiv seine ausdrückliche Genehmigung zur Kontaktaufnahme resp. zum Marketing erteilt, sammeln. Dies ist jedoch eine grosse Herausforderung.

Die Gestaltung der Newsletter

Es gibt zahlreiche Kurse und auch Online-Weiterbildungen zum Thema E-Mail-Marketing. Viele beschäftigen sich mit neuen Technologien, Tracking, Aufbau der E-Mails und auch Intervallen und optimalen Zeitpunkten zum Versand. Man macht aus einer Mücke einen Elefanten. Da ich regelmässig verschiedene E-Mails an Mailing-Listen mit bis zu 30’000 Personen versendet habe, kann ich Dir aus Erfahrung den wichtigsten Tipp geben:

Sei klar und eindeutig und transparent!

Jede Art von Marketing-Blabla, Multiple Angebote, nicht zu wählende dritte Alternativen, Bildchen, Logos usw. werden einen negativen Einfluss auf die CTR haben. Schreibe eine einzige klare Botschaft und verwende ein Call-To-Action. Versuche auch nicht vorzutäuschen, es sei eine persönliche E-Mail, sondern gib einfach zu, dass es sich um einen Newsletter handelt. Wenn der Empfänger einen Nutzen in Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung sieht, und Du ihm mit der E-Mail auch einen gewissen Nutzen bringst, dann wird er sich auch nicht von der Liste abmelden.

Betreffend Abmeldung: Jede versendete E-Mail sollte auch einen “Abmeldelink” enthalten, damit das Listenmitglied jederzeit seine Daten wieder von der Liste löschen lassen kann.

Füge in Deiner Signatur die Links zu Deinen Social Media Kanälen oder sogar Deine Telefonnummer hinzu, damit die Empfänger sehen können, dass die E-Mail von einer echten Person verfasst wurde, die sie auch erreichen können. Damit wird die Unsubscribe-Rate sinken.

Mein Tipp:

Kaufe Dir auf keinen Fall eine E-Mail-Liste von einem obskuren Anbieter, sonst wirst Du wahrscheinlich rechtliche Probleme kriegen. Das Datenschutzgesetz in der Schweiz wird im Verlaufe des Jahres 2020 auch revidiert – was dabei herauskommen wird, ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich wird es aber nahe an der europäischen DSGVO liegen.

Wenn Du noch keinen Newsletter-Service und keine Ahnung davon hast, wie Du den einrichten musst (Ein paar Dinge sind da echt Tricky), dann melde Dich einfach bei mir. z.B. Mailchimp ist bis zu 2000 Empfängern kostenlos und in wenigen Stunden wäre die Sache einsatzbereit.

Kategorien Business

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