Was ist eine Landing-Page

 In Business, Education, Marketing

Was ist eine Landing-Page, und wie kannst Du eine Landing-Page erstellen?

Eine Landing-Page brauchst Du als Teil Deines Funnels (Trichters), um Leute, die über Direktlinks oder Social Media über Werbekampagnen auf Deine Webseite holst, über das entsprechende Angebot zu informieren. Sie ist somit ein Teil der Akquise von Neukunden für Dein Business. Oftmals werde ich gefragt: Wie macht man Social-Media-Marketing? Kannst Du mir dabei helfen? Ja, das kann ich bestimmt, aber mit welcher Methode willst Du vorgehen? Willst Du Beiträge aus Deinem Blog bewerben, um mehr Traffic zu generieren? Produkte oder Veranstaltungen bewerben, um mehr zu verkaufen? Deinen Namen, Deine Marke bekannter machen? Weisst Du, wo sich Dein Kunde bewegt, was ihn bewegt und welche Bedürfnisse er hat? Wie sieht Dein Customer Lifecycle aus?

Konkret: Wen willst Du damit erreichen und was willst Du damit erreichen?

  1. Mehr Kunden? Falls ja: Frage Dich zuerst, ob Deine potenziellen Kunden auf Social Media sind.
  2. Was sucht Dein Wunschkunde? Was liest er, was interessiert ihn, was mag er?
  3. Wo findest Du nun diese Kunden? Eher auf Facebook, Linkedin, Twitter, Xing, Instagram, Pinterest oder auf anderen Netzwerken?
  4. Falls Du darauf keine Antwort hast, dann suche Deine Wunschkunden auf den diversen sozialen Netzwerken. Finde sie, dann analysiere sie. Die meisten Social Media Netzwerke bieten die Möglichkeit den „Verlauf“ eines Users anzuschauen. Also schaue, was Deine Wunschkunden „liken“ und „teilen“, wen sie followen usw.
  5. Nun solltest Du Deine Kundschaft etwas besser kennen: Beantworte Dir nun folgende Fragen: Passt Dein Produkt zu Deinem Wunschkunden? Bietet es ihm einen Nutzen? Oder noch besser: Wäre er stolz darauf es zu besitzen und würde es weiterempfehlen? Falls nicht, dann beginne nochmal mit Schritt 2, denn Dein Wunschkundenprofil passt nicht zu Deinem Produkt.
  6. Du hast nun Deine Wunschkunden gefunden auf einem der Netzwerke: Gratuliere! Jetzt musst Du nur noch genau diese Leute erreichen: inzwischen weisst Du ganz genau, in welchem Netzwerk sie sich aufhalten, was sie mögen und Du hast einen Eindruck davon, welchen Stil sie bevorzugen.
  7. Das führt nun zum Bauen einer Landing-Page, genau für diese Gruppe, im Stil, welchen diese Gruppe mag, mit einem Angebot, welche diese Gruppe interessiert! Alternativ dazu könntest Du Deine ganze Webseite auf die Gruppe anpassen, aber der Aufwand wäre grösser und es wäre absolut kontraproduktiv, wenn Du weitere Produkte verkaufen willst, welche ein anderes Zielpublikum ansprechen!

Was ist das Ziel Deiner Landing-Page?

Das Produkt verkaufen? Nein, so weit sind wir noch nicht. Denn Dein Kunde kennt Dich wahrscheinlich noch nicht, vertraut Dir nicht und würde mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts von Dir kaufen. Die wenigsten Kunden kaufen etwas bei einem ersten Kontakt. Also was dann? Du willst Deinem potenziellen Kunden einen ehrlichen Nutzen bringen! Ja, und das kostenlos! Im Gegenzug dazu soll er Dir seine E-Mail-Adresse geben. Dies ermöglicht Dir, Deinen potenziellen Kunden mehrfach zu kontaktieren und herauszufinden, ob er sich wirklich für Dein Angebot interessiert.

  1. Die Nachteile von Werbung auf Facebook

Warum willst Du E-Mail-Adressen? Stelle Dir vor, Du hast eine Fanpage mit 10’000 Personen auf Facebook. Wenn Du dort einen Beitrag postest, wird dieser (abhängig vom Facebook-Algorithmus, der ständig ändert) aktuell (2018) schätzungsweise 500 Personen erreichen. Meiner Erfahrung nach sind die durchschnittlichen Kosten für einen neuen „Fan“ rund 0.50 CHF. Das heisst, Deine Fanpage kostet Dich 5’000 CHF. Damit erreichst Du 500 Personen. Das sind 10 CHF pro Person, die den Eintrag sieht. Von den 500 Fans, die den Beitrag sehen klicken vielleicht 1 % auf den Link zu Deinem Produkt. Das heisst wiederum, dass Du, für 5 Klicks 5000.- ausgegeben hast.

Die Nachteile von Content Marketing auf Facebook

Klar, Du kannst ständig neue Beiträge schreiben und hoffen, dass Du damit nach und nach alle Deiner 10’000 Fans erreichst oder diese kostenpflichtig bewerben. Gut, viel Spass dabei 20 verschiedene hochwertige und virale Beiträge zu schreiben. (Diese Zahlen sind stark davon abhängig, wie präzis Dein Produkt zu den Profilen Deiner 10’000 Fans passt). Btw: Ähnlich verhält das sich auch mit einem Instagram-Account! Alternative: Du machst eine Custom-Audience und belieferst diese mit Werbung: Hohe Kosten, 90 % der Leute sind genervt von der Werbung – bestenfalls wird Dein Werbeaccount gesperrt oder schlimmstenfalls schenkst Du Facebook weiterhin viel Geld. Mehr über Content Marketing.

  1. Vorteile von einer E-Mail Liste

Stelle Dir vor, Du hast aber 10’000 E-Mail-Adressen von Leuten, die sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für Dein Produkt interessieren: und Du konntest diese Personen kostenlos anschreiben. Eben, um zu dieser Liste zu kommen brauchst Du eine Landing-Page! Somit wäre der Sinn der Landing-Page geklärt. Mehr Informationen über E-Mail-Listen, hier.

  1. Sinn und Unsinn

In 4 Jahren Betriebswirtschafts-Studium habe ich nicht viel, was man im Internet-Marketing anwenden könnte, gelernt. Aber einmal hat ein Dozent etwas sehr Wertvolles erzählt: „Du solltest möglichst vielen Personen einen möglichst hohen Nutzen bieten! Dann hast Du Erfolg!“ Das ist der Ansatz, den man im Content Marketing, SEO und viralen Marketing verfolgt – was diese Methoden der klassischen „dummen“ Werbung überlegen macht.

Die Landing-Page erstellen

Du willst also Deinen Wunschkunden einen möglichst hohen Nutzen bieten ohne viel Geld dafür ausgeben zu müssen. Es gibt im Internet unzählige Seiten, die Dir sagen, wie Du eine Landing-Page aufbauen solltest – Du kannst Dir später die Beispiele anschauen, aber da Du inzwischen weisst, was Dein Wunschkunde mag, solltest Du zuerst einen Entwurf auf Papier machen, wie die Landing-Page aussehen sollte und was sie beinhalten sollte.

Generell kann man sagen, dass folgende Elemente in dieser Reihenfolge enthalten sein sollten:

  1. Einen aussagekräftigen Titel (leicht verständlich: Was bietest Du)
  2. Einen ergänzenden Untertitel (leicht verständlich: Was ist daran einzigartig)
  3. Einen kurzen Absatz Text und Bild (leicht verständlich: Welches Problem löst Du damit)
  4. Eine Liste mit weiterem Nutzen für den Kunden
  5. Eine klare Aufforderung, JETZT dieses Produkt KOSTENLOS zu bestellen
  6. Testimonials Deiner Kunden und wichtige Daten zum Produkt, welches Du verkaufen möchtest
  7. Wiederhole 1. bis 4. für das Produkt, welches Du verkaufen möchtest
  8. Eine klare Aufforderung das Produkt zu kaufen!

Die Logik hinter Deinem Angebot

Nun stellt sich nur noch die Frage, welches Produkt Du in den Schritten 1-5 bewirbst. Es muss natürlich zu Deinem Produkt passen, welches Du in den Schritten 6-8 verkaufen möchtest. Um eine Idee davon zu erhalten habe ich Dir ein paar Beispiele:

  • Du willst ein Buch verkaufen? Dann verschenke ein kostenloses Kapitel davon
  • Du willst ein EMBA verkaufen? Dann verschenke ein E-Book über Betriebsökonomie
  • Du willst Hunde verkaufen? Dann verschenke kostenlose Fressnäpfe für Hunde

Wenn Du physikalische Produkte verschenkst, dann sind zwar die Aufwände höher, dafür erhältst Du jedoch die ganze Adresse und nicht nur die E-Mail Adresse von potenziellen Kunden. Um die Kosten für eine solche Aktion niedrig zu halten, solltest Du Dich aber erst mal mit Dropshipping auseinandersetzen. Dazu werde ich sicher auch mal einen Artikel schreiben.

SEO

Nun musst Du dafür sorgen, dass Deine Landing-Page gefunden wird. Die einfachste Variante ist diese über Social Media zu promoten. Der aufwändigere und nachhaltigere Weg ist sie in Google zu positionieren. Dafür musst Du jedoch wissen, was SEO ist. Lies meinen Artikel über SEO.

Ich hoffe Dir mit diesem Artikel geholfen zu haben. Falls Du Dich für Internet-Marketing interessierst und wissen willst, wie Du nun Deine Wunschkunden auf Deine Landing-Page holst, dann melde Dich doch auf meine Mailingliste an ?

-> bald geht es weiter mit „Wie baue ich eine Landing-Page unter WordPress“

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Wie macht man richtig SEO, damit man in den Suchmaschinen auch gefunden wird. Auf diesem Foto sieht man die Google-Seite dargestellt auf einem Aple, nachdem man in der Schweiz nach dem Wort SEO, was so viel heisst, wie Suchmaschinenoptimierung gesucht hat. Die ersten Ergebnisse zeigen Google Adwords, wobei dann Wikipedia aufgelistet ist und ein paar organische ErgebnisseEntspannung geschrieben auf einen Stein. Diese Symbolik wird oft im Zen verwendet. Die Zenmönche sind Meister der Entspannung. Ihre Übung besteht aus einfacher Meditation und Gehen.