Zirbeldrüse aktivieren mit Meditation

Die Zirbeldrüse ist einer der wichtigsten Gehirnbereiche für unsere Gesundheit und unter anderem für die Regulation unserer Gedanken, den Alterungsprozess, unseren Schlaf, unser Empfinden wie auch unsere Gedankenstrukturen verantwortlich. Aus diesem Grund will ich in diesem Artikel näher auf die Funktion von der Zirbeldrüse eingehen und welche zentrale Rolle sie in der Meditation spielt. Die Zirbeldrüse befindet sich in der Mitte des Gehirns und wird auch unter anderem Epiphyse genannt. Auf den ersten Blick erscheint dieses Hirnareal ziemlich klein und unbedeutend, aber es besitzt sehr viele wichtige Aufgaben und reguliert einen grossen Teil unseres Alltags.

In Hinduismus gilt die Zirbeldrüse als das “Dritte Auge”, auch Stirnchakra oder Ajna Chakra genannt. Aus Sicht des daoistischen Nei Gong befindet sie sich exakt auf der Xue-Mu-Tien Linie, die das “Dritte Auge” mit dem Zentralkanal verbindet.

Die Zirbeldrüse hat von aussen betrachtet eine kieferzapfenförmige Form und ist relativ klein im Vergleich zu anderen Hirnarealen. Im Gehirn misst die Zirbeldrüse gerade einmal 3 mm. Die Drüse liegt direkt am Epithalamus, welches ein Teil des Zwischenhirns ist. Der Epithalamus steuert gemeinsam mit der Zirbeldrüse den Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei dieser wichtigen Funktion ist die Zirbeldrüse für die Produktion von Melatonin (5-Methoxy-N-Acetyltryptamin) verantwortlich. Melatonin ist für den menschlichen Körper und vor allem für unseren Schlaf von sehr wichtiger Bedeutung. Das Hormon sorgt dafür, dass wir ausgeruht am nächsten Morgen aufwachen. Eine Störung der Zirbeldrüse kann sich also auch direkt negativ auf die Schlafqualität auswirken.

Serotonin

Um den Wach-Schlaf-Rhythmus besser nachvollziehen zu können, müssen wir uns die beiden wichtigen Hormone Serotonin und Melatonin im Detail anschauen. Serotonin wird hauptsächlich tagsüber gebildet. Die Zirbeldrüse kann dann das Serotonin, sobald es dunkel wird, in Melatonin umwandeln. Hierbei ist nicht nur wichtig, dass die Zirbeldrüse einwandfrei arbeiten kann, sondern dass auch die äusseren Bedingungen stimmen. Wenn im Körper nämlich zu wenig Serotonin vorhanden ist, kann auch nicht ausreichend Melatonin gebildet werden. Die Serotoninbildung im Körper kann man jedoch durch äusserlichen Faktoren wie Sonnenbestrahlung oder Sport beeinflussen. Auch gewisse Nahrungsmittel helfen bei der Bildung von Serotonin – nämlich all diejenigen, die Tryptophan enthalten, denn dies ist die Vorstufe. Vor allem richtige körperliche Bewegung kann die Produktion von dem Serotonin fördern – am besten eignet sich die “Gehende Meditation”/Meditation im Gehen. Melatonin und Serotonin sind wichtige Neurotransmitter. Serotonin wird auch als Glückshormon bezeichnet, da es stimmungsaufhellende Wirkung hat. Dies ist unter anderem ein Grund, warum man sich nach dem Sport so “gut” fühlt. 

Melatonin

Melatonin sorgt, wie schon erwähnt, für unsere Schlafqualität. Gerade in der heutigen Zeit wird Schlaf komplett unterschätzt. Immer mehr Menschen versuchen ihre Schlafenszeit zu verkürzen, da sie glauben, so “produktiver” zu sein oder können nicht richtig einschlafen – was sich negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Unser Schlaf hat nämlich ein sehr grosses antioxidatives Potenzial. Während dem Tiefschlaf werden Zellschäden repariert und auch Giftstoffe im Körper abtransportiert. Deswegen ist es so wichtig, dass sich der Melatoninspiegel auf einem gesunden Level hält. Als “normal” gilt ein Wert von 10 pg pro ml Blut. Wenn die Zirbeldrüse arbeiten kann, ist es kein Problem diesen Wert zu erreichen. Nicht nur die Zirbeldrüse kann Melatonin produzieren, sondern auch der Darm. Kleinere Mengen können sogar direkt im Auge produziert werden, jedoch würden diese Mengen nicht ausreichen, um den gewünschten Wert zu erreichen.

Warum ist Melatonin wichtig?

Sogar auf unser Immunsystem kann das Hormon Melatonin eine Wirkung haben. Das Immunsystem unterliegt unterschiedlichen Rhythmen. So arbeitet es zu Tageszeiten anders als nachts über. Tagsüber laufen im menschlichen Körper hauptsächlich die anabolen Phasen ab, die auch als aufbauende Phasen beschrieben werden. Nachts über laufen katabolen Prozesse ab, die man als abbauende Phasen bezeichnet. In dieser Zeit beginnt der Körper damit neu gelerntes zu speichern wie auch kleine Schäden an Muskeln und Knochen zu reparieren. Viele von diesen Prozessen werden direkt vom Immunsystem gesteuert. Melatonin hat hierbei eine entzündungshemmende Funktion und kann beispielsweise dabei helfen das Immunsystem vor Krankheiten zu bewahren. Dies ist vor allem bei entzündlichen Darmerkrankungen sehr wichtig, da sich diese ansonsten relativ schnell ausbreiten und für die körperliche Gesundheit gefährlich werden können. 

Viele Experten, so auch Dr. Joe Dispenza, gehen davon aus, dass die Zirbeldrüse nicht nur für unsere physische Gesundheit, sondern auch für unser spirituelles Wohlsein eine wichtige Rolle spielt. Nicht umsonst wird die Drüse auch als Hauptsitz der Seele beschrieben. 

Die Zirbeldrüse und das Altern

Mit zunehmendem Alter nimmt die Zirbeldrüsen-Tätigkeit bei fast jedem Menschen ab. Dies hat zur Folge, dass der Melatoninspiegel sinkt. Dies kann sich negativ auf den eigenen Schlaf wie auch auf das eigene Immunsystem auswirken. Das kann zur Folge haben, dass man mit zunehmendem Alter anfälliger für verschiedene Krankheiten wird. Gleichzeitig wird der Alterungsprozess beschleunigt, der sich äusserlich in Form von Falten bemerkbar macht. Einige Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass die Entwicklung von Alzheimer in Verbindung mit einem niedrigen Melatoninspiegel steht. Nicht nur auf körperlicher Ebene wirkt sich der niedrige Melatoninspiegel aus, sondern auch auf psychischer Ebene. Ein Melatoninmangel kann für fehlende Empathie verantwortlich sein und hat auch einen negativen Einfluss auf dein Gedächtnis. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Personen davon berichten, dass ihr Empathieempfinden steigt, wenn sie künstliches Melatonin supplementieren (zu sich nehmen). Eine höhere Empathie wirkt sich positiv auf die sozialen Beziehungen aus – wobei ich an diesem Punkt darauf hinweisen möchte, dass Einsamkeit tötet! Einsamkeit ist laut einer Studie des Harvard Business Review schlechter für Deine Gesundheit als 20 Zigaretten am Tag zu rauchen!

Zirbeldrüse und Meditation

Nun, warum hilft Meditation zur Erhaltung der Gesundheit der Zirbeldrüse? Einerseits wird bereits durch das schliessen der Augen die Produktion von Melatonin angeregt. Das ist jedoch nur der Anfang. Mit den richtigen Meditationstechniken steigert man nicht nur die Melatoninproduktion, sondern auch die Serotoninproduktion. Bei längeren Meditationen werden diese beiden Hormone jedoch weiter “verstoffwechselt”, nämlich zu Vasopressin und einem Benzodiazepin. Die erste Substanz sorgt dafür, dass Deine Zellen mehr Wasser aufnehmen können, wobei die zweite Substanz dafür sorgt, dass Du Dich noch weiter entspannst.

Da sich die Zirbeldrüse ist auch für die Produktion von Halluzinogen verantwortlich. Die “magische” Substanz wird Dimethyltryptamin genannt. Diese Substanz kommt auch in Pflanzen vor. Dimethyltryptaminhaltige Pflanzen wurden von den Ureinwohnern Amerikas bei Zeremonien verwendet. Diese haben eine berauschende Wirkung. Dimethyltryptamin ist die Substanz, die in kleinen Mengen zu Zeitpunkt des Todes ausgeschüttet wird und wahrscheinlich der Auslöser der nach Nahtoderfahrungen berichteten Reflexion über das ganze Leben. Offenbar verleiht die Substanz dem Gehirn die Fähigkeit Gedankenstrukturen wie auch Emotionen neu zu kreieren. Dimethyltryptamin führt auch zu einer Veränderung des visuellen Erlebens – Nach Nahtoderlebnissen wird oft geschildert, dass ein Tunnel gesehen wird, mit Licht am Ende, welcher eine unglaubliche Anziehung habe.
Ich habe vor etwa 10 Jahren gelernt, wie man den Tunnel sehen kann mithilfe einer Meditationstechnik, die ich hier jedoch nicht beschreiben werde. Wenn Du Meditationstechniken zur “Aktivierung der Zirbeldrüse” lernen willst, dann melde Dich doch zum nächsten Meditationskurs bei mir an. Hast Du noch keine Meditationserfahrung und möchtest sie einfach mal ausprobieren, dann kannst Du meinen Artikel über die Meditation für Anfängerinnen und Anfänger lesen.

Warum unsere Zirbeldrüse verkalkt ist und was wir dagegen tun können 

Die Zirbeldrüse ist ein natürlich kalzifizierendes Organ. Typische altersbedingte Veränderungen der Zirbeldrüse sind eine verminderte Anzahl von Pinealozyten, eine erhöhte Verkalkung und eine Verringerung der Melatoninproduktion. Die Verkalkung der Zirbeldrüse kann für den menschlichen Körper zur Gefahr werden, da Fluorid von Kalzium angezogen wird. Das Fluorid ist der eigentliche Übeltäter. Dieses kommt hauptsächlich über unsere Nahrung in unseren Körper. Fluoridfreie Ernährung kann die Proliferation der Pinealozyten und das Wachstum der Zirbeldrüse fördern. Zuviel Fluorid schädigt die Zirbeldrüse, was bestimmte Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer fördern und auch das Immunsystem schwächen kann. Auch unser Schlaf leidet, sodass wir uns morgens wie auch im gesamten Alltag müder und energielos fühlen. 

Fluoride finden sich heutzutage in fast allen tagtäglichen Produkten wie zum Beispiel Zahncremes, Speisesalz und sogar Mineralwasser. Das Fluorid, welches wir durch diese Produkte aufnehmen, sammelt sich im Gewebe an und führt dann zur Verkalkung der Zirbeldrüse. Im Internet wie auch Reformhäusern gibt es jedoch mittlerweile viele fluoridfreie Alternativen. Wer will, kann sich auch einen Filter für seinen Wasserhahn einbauen und braucht dann auch nicht mehr Wasserflaschen zu schleppen. 

Quellwasser ist einer der besten Mittel, um den Körper von Toxinen zu befreien. Am Tag sollte man mindestens 1,5 bis 2,5 Liter Wasser zu sich nehmen, um die Zirbeldrüse zusätzlich zu unterstützen. Alternativ kann man auch auf ungesüssten Tee zurückgreifen, um auf die empfohlene Menge zu kommen. 

Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass unsere Zirbeldrüse verkalkt? Wie schon erwähnt gibt es hierfür verschiedene Ursachen, aber im Mittelpunkt stehen hierbei Giftstoffe, die wir direkt oder indirekt aufnehmen. Unsere Nahrung hat hierbei eine besondere Bedeutung. Zu viel verarbeitetes Essen und Fast-Food kann die Verkalkung der Zirbeldrüse fördern. Einige Quellen reden auch davon, dass elektromagnetische Felder, die hauptsächlich durch drahtlose Elektrogeräte, wie Handys oder Laptops entstehen, einen verkalkenden Effekt auf die Zirbeldrüse haben. Ich kann mir das aber nicht vorstellen. Dennoch empfiehlt es sich 1-2 Stunden vor der Schlafenszeit alle elektronischen Geräte auszuschalten. Nicht zuletzt, um das Blaulicht zu reduzieren und damit das Einschlafen zu erleichtern.

Eine weitere Ursache für die Verkalkung sei mangelndes Sonnenlicht. Wer ständig zu Hause bleibt, riskiert, dass seine Zirbeldrüse schneller verkalkt. Ob das wirklich einen Einfluss auf die Verkalkung hat, sei mal dahingestellt – aber das Vitamin D, welches durch die Sonneneinstrahlung in unserem Körper produziert wird, sollte schon Argument genug sein, sich zumindest mal aus dem Haus zu wagen. Um das lebenswichtige Vitamin D zu produzieren, sollte man schon täglich mindestens 20 bis 30 Minuten an der frischen Luft spazieren gehen und dabei möglichst viel Haut der Sonne aussetzen. Zudem wird dabei auch die Produktion von Serotonin gefördert, was wiederum dazu führt, dass die Zirbeldrüse ausreichend Melatonin produzieren kann. Ins Sonnenstudio zu gehen bringt übrigens nicht viel, wie Du in meinem Artikel über das Solarium lesen kannst.

Fazit

Es reicht nicht nur aus die Ursachen für die Verkalkung der Zirbeldrüse zu kennen – Man sollte auch aktiv etwas dagegen unternehmen. Wir wissen mittlerweile, dass die Zirbeldrüse Sonnenstrahlen liebt. Deswegen sollte man auch so oft wie möglich die freie Natur aufsuchen. Wer will, kann auch seine Mittagspausen für einen Spaziergang nutzen. Gerade Menschen, die die ganze Zeit im Büro oder Homeoffice arbeiten, sollten darauf achten, dass sie oft genug die Sonne zu sehen bekommen. 

Ein ruhiger und erholender Schlaf ist für die Aufrechterhaltung der Gesundheit der Zirbeldrüse ebenfalls sehr wichtig. Seinen eigenen Schlaf kann man auch durch äussere Faktoren fördern, indem man vor dem “zu schlafen gehen” alles abdunkelt. Licht im Schlafzimmer kann nämlich dazu führen, dass das Gehirn fälschlicherweise annimmt, dass es noch Tag ist.

Du solltest auf jeden Fall viel trinken: am besten möglichst Fluorid-freies, kaliumarmes Wasser. Ich werde bald noch einen Artikel über Wasser schreiben. Und nicht zuletzt…
Meditation kann ebenfalls dabei helfen die Funktionsfähigkeit der Zirbeldrüse zu verbessern. Wer will, kann auch direkt im Freien an der Sonne meditieren und zuvor ein grosses Glas Wasser trinken. So hast Du die All-in-One-Lösung.

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