Wie werde ich reich?

Hast Du Dir mal ernsthafte Gedanken darüber gemacht, warum einige Leute reich werden und andere Monat für Monat damit kämpfen, finanziell über Wasser zu bleiben? Viele, die Ende Geld noch nicht Ende Monat haben glauben, dass man reich geboren werden muss oder einfach nur Glück haben muss, um eines Tages in einer wunderschönen Villa aufzuwachen und das Traumleben zu führen nach dem man sich immer gesehnt hat. Diese Annahmen sind falsch! Es gibt zwar einen kleinen Teil der Millionäre, die im Lotto gewonnen haben oder in einer reichen Familie geboren wurden. Der Grossteil der Millionäre sind aber immer noch Selfmade Millionäre. Diese Menschen haben bereits mit jungen Jahren verstanden wie Geld funktioniert und Strategien und Regeln entwickelt, wie sie an mehr Geld kommen und mehr aus ihrem Ersparten herausholen können. Es sind diejenigen Menschen, die verstanden haben, dass sie im Geldspiel sind, ob sie nun wollen oder nicht – und wissen, dass es nur zwei Optionen gibt: Man kann diese Tatsache verdrängen, Geld als Ursprung des Bösen betrachten und akzeptieren, dass andere das Spiel angeben, oder man wählt die zweite Option und versucht wie in Monopoli sein Geld zu vermehren – womit man auch Bedürftigen helfen und etwas in der Welt bewegen kann!

Geld ist nicht böse

Reich zu werden bedeutet für die meisten Menschen ein besseres Leben zu führen. Auch wenn das Glück ab einer bestimmten Summe definitiv nicht mehr vom Geld abhängig ist, kann man mit Geld dennoch seine Lebensqualität ziemlich stark verbessern. Zudem sprechen auch mentale Vorteile für Reichtum, da man keine finanziellen Sorgen mehr hat und damit seinen Stress-Level senken kann. Heutzutage lebt ein Grossteil der Mittelschicht in der Schweiz und auch in anderen westlichen Ländern von Monat zu Monat. Dies bedeutet, dass man das ganze Geld, das man eingenommen hat, schlichtweg wieder ausgibt. Langfristig sorgt man mit diesem Verhalten dafür, dass man bis zur Pension an seiner Situation nichts verändern kann.
Für viele Menschen bedeutet Reichtum endlich seine Wünsche und Träume erfüllen zu können. Wünsche können eine Weltreise, ein neues Auto, ein wunderschönes Haus oder die langersehnte Auswanderung sein, aber auch anderen zu helfen oder etwas für die Umwelt zu tun. Man versucht mehr zu verdienen und steigert mit seinen Einnahmen auch seine Ausgaben. Auch dieses Verhalten führt dazu, dass man sich bis zur Pension in einem “Hamsterrad” befindet.

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Die besten Tipps und Tricks um reich zu werden 

Auch wenn es viele Menschen noch glauben, hängt Reichtum nicht vom Zufall ab. Wie reich wir mit 40 oder 50 Jahren sind, können wir selbst steuern, indem wir die Handlungen in unserem jetzigen Leben verändern. Dies bedeutet auch sich ständig weiterzubilden. Dies haben auch die bekanntesten Investoren der Welt lange verstanden. Zwar versprechen einige Personen, dass man reich werden kann, ohne einen Finger zu krümmen oder sich anzustrengen, jedoch beruhen diese Aussagen auf purem Wunschversprechen und dienen meistens auch nur dazu, um naiven Personen etwas zu verkaufen. Dennoch gibt es Methoden, die man selbst anwenden kann, um seinen Reichtum zu beeinflussen. Je früher man anfängt, desto besser! 

Versuche langfristig zu denken: Die meisten Menschen neigen dazu besonders kurzfristig zu denken, wenn es um ihre Finanzen geht. Ihre Gedanken kreisen sich meistens nur darum wie sie ihre nächste Rechnung bezahlen können. Dies führt auch dazu, dass ein Grossteil der Menschen einfach nur von Monat zu Monat lebt. Wer wirklich reich werden will, sollte lernen langfristig in mehreren Jahren zu denken. Nimm Dir ein Blatt Papier und einen Stift und überlege Dir welches Leben Du in 10 und 20 Jahren führen willst. Wenn Du ein klares Bild vor Augen hast, kannst Du Dir überlegen welche konkreten Mittel Du dafür benötigst. Einige Ziele wie zum Beispiel ein Haus am Strand, benötigen mehrere Jahre finanzielle Planung, die Du jedoch mit Deinen täglichen Entscheidungen beeinflussen kannst. 

Reduziere Deine Kosten: Jeder Mensch hat Kosten. Kosten unterteilt man normalerweise in variable und fixe Kosten. Zu den fixen Kosten können zum Beispiel die Krankenversicherung, die Miete, die KFZ-Versicherung und Deine Pflegeversicherung gehören. Zu variablen Kosten zählen Shopping Trips, Kinobesuche oder der nächste Urlaub in Spanien. Wie Du beobachten kannst, sind variable Kosten nicht zwingend notwendig wie fixe Kosten und lassen auch meistens direkt von uns beeinflussen. Langfristig kannst Du nur reich werden, wenn Deine Einnahmen höher als Deine Ausgaben sind. Ein Weg dies zu erreichen ist es seine Kosten zu reduzieren. Öffne eine Excel-Tabelle und halte dort alle Deine Kosten fest. Danach kannst Du Deine variablen Kosten durchsuchen und entscheiden welche Ausgaben Du ab nächsten Monat streichen wirst. Dadurch schaffst Du es jeden Monat bares Geld bei Seite zu geben und zum Beispiel in Aktienfonds zu investieren. Wenn es um Einkaufen geht, ist es besonders hilfreich eine Liste mit allen Lebensmitteln zu erstellen, die man jeden Monat auf jeden Fall braucht. Ohne eine Einkaufsliste, neigt man viel stärker dazu Spontankäufe zu tätigen, die man in Wirklichkeit gar nicht gebraucht hätte. 

Erhöhe Deine Einnahmen: Wie schon erwähnt ist die Kostenreduktion nur ein Weg, um mehr Geld am Ende des Monats übrigzuhaben und seinen Reichtum zu vervielfachen. Ein weiterer effektiver Weg, den man verfolgen sollte, ist die Erhöhung der eigenen Einnahmen. Dies kann bedeuten einen Nebenjob anzunehmen oder neue Fähigkeiten zu erlernen mit denen man sich sogar selbstständig machen kann. Je früher man seine Einnahmen erhöht, desto besser! Auf diese Weise hat man nämlich mehr Geld, was man investieren kann. 

Baue einen Notgroschen auf: Diesen Schritt bezeichnet man im Englischen auch als “Emergency-Fund” oder “Go to Hell Money”. Jeder Mensch sollte so einen Notgroschen besitzen, um im Notfall auf keinen teuren Kredit zurückgreifen zu müssen oder seinen Dispo überziehen zu müssen. Der Notgroschen sollte mindestens 3 bis 6 Monatsgehälter aufweisen und auf einem separaten Tagesgeldkonto liegen, worauf man immer Zugriff haben kann. Dieses Geld ist jedoch nur für Notfälle wie dem Ausfall der Waschmaschine und nicht für den nächsten Shopping Trip gedacht. 

Investiere Dein Erspartes: Nachdem man seinen Notgroschen aufgebaut hat, sollte man sich auf das Investieren fokussieren. Auf dem Markt gibt es dutzende Finanzprodukte wie P2P-Kredite, Aktien, Aktienfonds, ETFs und Crowdinvesting. Man sollte sich über jedes Produkt ausführlich informieren, bevor man eine Entscheidung trifft. Zudem sollte man auf eine breite Diversifikation achten, um das Risiko möglichst gering zu halten. Es kann sinnvoll sein in verschiedene Finanzprodukte auf einmal zu investieren. Heutzutage ist es nicht mehr notwendig einen echten Broker zu beauftragen, da die meisten Plattformen mit ausführlichen Informationen ausgestattet sind und man gar das Verhalten erfolgreicher Investoren einfach kopieren kann. Man sollte aber keine Ergebnisse von heute auf morgen erwarten. Es kann mehrere Jahre dauern bis man ein Vermögen durch Investitionen aufbaut hat. Das passive Einkommen, also stetige Einkommen hilft Dir dabei, Freiräume für Deine Weiterbildung und weitere Einkommensquellen zu schaffen.

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